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Same procedure as every year...: ...heißt es nicht nur jedes Jahr in "Dinner for one", sondern "The same procedure as every year" heißt es auch in Bernkastel-Kues.

Am 31.12.2017 um 17 Uhr und 20 Uhr können Gäste bei einer Themenführung mit dem Nachtwächter das weihnachtliche Bernkastel kennenlernen. Und um 17 startet die Themenführung mit dem Bernkasteler Nachtwächter durch die Altstadt.

Am Abend steigt dann ab 21 Uhr die große Silvesterparty "Hüttenzauber" vor historischer Kulisse auf dem Karlsbader Platz. Hier kommen Einheimische, Fremde, Freunde, Verwandte und Gäste zusammen, die gemeinsam das alte Jahr verabschieden und beschwingt ins neue Jahr starten.
Der Eintritt auf dem Karlsbader Platz ist frei.

Wer es weniger krachend, dafür etwas musischer angehen lassen will, für den gibt es ein geistliches Konzert mit Abendlob zum Jahresausklang in der St. Michaelskirche in Bernkastel. Zu hören sind Stücke von Bach, Telemann und Piazolla.
Beginn ist um 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Die Highlights im Überblick:
17:00 und 20:00 Uhr: Stadtrundgang mit dem Nachtwächter Hans Peter Kuhn
Treffpunkt: Karlsbader Platz, Stadtteil Bernkastel,
5 €/Person, Anmeldung: 06531/500190
17:00 Uhr: "Abendlob mit geistlichem Konzert zum Jahresende", Pfarrkirche St. Michael, Eintritt frei
21:00 Uhr: Silvester Hüttenzauber - Welcome Party 2018 auf dem Karlsbader Platz

Touristinformation Bernkastel-Kues

© Wein- und Ferienregion Bernkastel-Kues GmbH  12.2017

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Foto: Reichsburg Cochem
Foto: Reichsburg Cochem

Eine besondere Art sich auf Weihnachten einzustimmen ist am 9. und 10. Dezember 2017 ein Besuch auf der Reichsburg Cochem mit seinem lebendigen Krippenspiel.

Die traditionelle Weihnachtsgeschichte wird in den Höfen der Burg durch historisch gekleidete Schauspieler und echte Tiere zum Leben erweckt. Dabei erstrahlt hinter den dicken Burgmauern der symbolische Stern von Bethlehem. Laiendarsteller spielen die Weihnachtsgeschichte nach. Ein Hirte erwartet Josef und Maria zusammen mit den Gästen in der Vorburg und geleitet sie auf der beschwerlichen Suche nach einer Unterkunft von Herberge zu Herberge, um ein warmes Lager für die Nacht zu finden. Das Lager der Hirten mit Schafen wird aufgesucht, um sich am Feuer zu wärmen.Höhepunkt und Schlussbild dieser ca. 25-minütigen Führung ist der Stall zu Bethlehem mit Josef, Maria und dem Christkind, sowie den Hirten und Tieren an der Krippe. Dabei verkündet der Erzengel bei Trompetenklang die Geburt Jesu. Der hellstrahlende Stern weist den Heiligen Drei Königen aus dem Morgenland den richtigen Weg und diese übergeben an der Krippe ihre mitgebrachten Geschenke an das Jesuskind.

Die von dem Hirten eindrucksvoll geschilderte Weihnachtsgeschichte kommt vor allem bei den kleinen Besuchern gut an. Dabei erfreuen sich die Besucher neben der Geschichte und deren Darstellung auch an den wunderschönen Kostümen und den vielen Tieren der Bauern und Hirten, die selbst als Komparsen ohne Text ein eindrucksvolles Bild hinterlassen.

Den Abschluss bilden einige stimmungsvoll dekorierte Weihnachtsstände mit Naschereien und Weihnachtsartikeln, die zum gemütlichen Verweilen einladen.

Termin: Samstag, 09.12.2017 und Sonntag, 10.12.2017, jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 6  €, Kinder 3  €, Familien 16  €

Hinweis: Keine Parkmöglichkeiten auf der Burg. Bitte benutzen Sie den Fußweg oder die Weihnachts-Panoramabahn ab Endertplatz (Tourist-Information).
Info: Reichsburg Cochem, Schloßstraße 36, 56812 Cochem. Tel.: 0 26 71 / 2 55 

© Reichsburg Cochem GmbH 12.2017



Weihnachtsmarkt auf dem Karlsbader Platz in Bernkastel-Kues. Foto: Arnoldi
Weihnachtsmarkt auf dem Karlsbader Platz in Bernkastel-Kues. Foto: Arnoldi

In Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach locken stimmungsvolle Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte sind an vielen Orten wahre Besuchermagnete. Doch nicht überall sind sie so stimmungsvoll wie in zwei malerischen Orten des Moseltals. Während in Bernkastel-Kues die liebevoll dekorierten Stände inmitten der mittelalterlichen Altstadt ein zauberhaftes, verträumtes Ambiente schaffen, erleben Gäste im benachbarten Traben-Trarbach eine unterirdische Weihnachtswelt hinter Kellertüren - von mystischem Halbdunkel umgeben. Ein Shuttle-Bus bringt die Gäste bequem von einem Markt zum anderen. Somit steht einem vergnüglichen und genussreichen Weihnachtsmarkt-Hopping nichts im Wege.

Fackelschwimmen und prächtiges Weihnachtsfeuerwerk

Umrahmt von jahrhundertealtem Fachwerk schlängelt sich der Weihnachtsmarkt durch die Altstadt von Bernkastel-Kues. Vom 24. November bis zum 23. Dezember 2017 bieten über 40 Stände alles, was das Advents- und Weihnachtsherz begehrt, Groß und Klein können weihnachtliche Live-Musik genießen und über die Eisbahn gleiten. Bereits Tradition hat das Fackelschwimmen von Kues nach Bernkastel. Rund 100 Sporttaucher schwimmen am 2. Dezember durch die eisige Mosel und verwandeln den Fluss in ein Lichtermeer - mit dabei ist der Nikolaus, der mit seinem Boot zum anderen Moselufer kommt und hier Geschenke an die Kinder verteilt. Ein weiteres Highlight ist der größte Adventskalender der Moselregion an der Adler-Apotheke: Vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich in den Fenstern ein Türchen, begleitet von einer weihnachtlich-künstlerischen Darbietung. Nicht verpassen sollte man das prächtige Weihnachtsfeuerwerk am 16. Dezember. Weitere Informationen sowie Pauschalangebote gibt es unter www.bernkastel.de.

Weihnachtsmarkt in der Traben-Trarbacher Unterwelt

Zum siebten Mal öffnen sich in diesem Jahr die Kellertüren der Traben-Trarbacher Unterwelt zum "Mosel-Wein-Nachts-Markt". Schon beim Betreten dieser teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammenden Keller strömt einem der behaglich warme Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Tannengrün entgegen. Kunsthandwerker und andere Aussteller präsentieren hochwertige Dekoartikel, kreativen Schmuck, kulinarische Spezialitäten und vieles mehr. Auch das Rahmenprogramm ist abwechslungsreich: Es gibt eine Schlittschuhbahn, Führungen durch die Traben-Trarbacher Unterwelt mit interessanten Geschichten zum örtlichen Weinhandel und die Lego-Ausstellung "1000 Steine" lockt die Familien ins Stadthaus "Alter Bahnhof". Der Markt findet vom 24. November bis 18. Dezember jeweils an den Wochenenden und ab dem 18. Dezember bis zum 1. Januar täglich statt. Informationen gibt es unter www.mosel-wein-nachts-markt.de.


Weitere Veranstaltungen

Zum abwechslungsreichen Adventsprogramm im Moseltal gehören auch diese Veranstaltungen: 

In Bernkastel-Kues (www.bernkastel.de):

- Nikolauswanderung rund um Bernkastel-Kues: 3. Dezember.

- Kuschelige Moselrundfahrten mit Glühwein und Christstollen (verschiedene Termine).

- kurzweilige Stadt- und Nachtwächterführungen (verschiedene Termine).

In Traben-Tarbach (www.traben-trarbach.de):

- Kinderbacken in der Kochschule, Hotel Moselschlösschen, 22. Dezember.

- Weinbergswanderung mit Glühwein und anschließender Weinprobe an den Samstagen vom 25. November bis 30. Dezember.

- Traditioneller Trarbacher Markt zur Adventszeit rund um den Stadtturm am 16. und 17. Dezember.


© Wein- und Ferienregion Bernkastel-Kues GmbH  03.11.2017

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Lokomomil. Foto: Hofgut "Stift Kloster Machern"
Lokomobil. Hofgut "Stift Kloster Machern"

Die Sonderausstellung im Spielzeug- und Ikonenmuseum Kloster Machern zeigt noch bis Ende April 2018 viele handgefertigte Dampfmaschinenmodelle.

Die Sonderausstellung befasst sich genau mit diesem Thema. Sie zeigt die Geschichte, Entwicklung und Funktionsweise anschaulich dieser über 300 Jahre alten Technik auf.

Der besondere Termin für die ganze Familie und Technikfreunde: am Sonntag, 10. Dezember 2017 finden Vorführungen und Erläuterungen der Modelle und Dampfmaschinentechnik zwischen 14:00 Uhr - 16:00 Uhr statt.

"Diese Ausstellung richtet sich an alle, die sich über die Technik und Geschichte zum Thema "Dampf" informieren möchten. Kinder, Erwachsene, Schulklassen und Gruppen erhalten hier anhand von Modellen, Texten und Bildern einen Einblick in diese faszinierende Technik. Stellt sie doch den Beginn der maschinellen Mobilität dar." So die Familie Koch aus St. Johann, die maßgeblich mit ihren Modellen zu der Ausstellung beigetragen hat.
Auch finden sich komplett handgefertigte und individuell gestaltete Modelle der Sammlung Friedel Ruppenthal aus Mülheim in dieser Ausstellung wieder.

Erste Erfindungen und Entdeckungen mit Dampf; in welchen Bereichen wurden diese energiegeladenen Maschinen eingesetzt; selbst Karl Marx schrieb einen Reisebericht über eine Fahrt auf einem Dampfschiff.

Ergänzend als Unterhaltung für alle: Spielen Sie ein lustiges Spiel in geselliger Runde: "Der fidele Kaffeeklatsch: Ein Frage- und Antwort Spiel für große Leute" aus den 20er Jahren. Passend zum Dampfmaschinenzeitalter!

Anmeldungen für Gruppen bitte im Vorfeld unter: 06532 951 640.
Hofgut "Stift Kloster Machern" GmbH & Co KG, An der Zeltinger Brücke, 54470 Bernkastel-Kues

© Kloster Machern 10.2017



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Das Foto zeigt die Krönung der neuen Weinmajestäten durch ihre Vorgängerinnen: (von links) Marie Jakoby, Kathrin Hegner und Alina Scholtes, dahinter (von links) die bisherigen Mosel-Weinhoheiten.
Das Foto zeigt die Krönung der neuen Weinmajestäten durch ihre Vorgängerinnen: (von links) Marie Jakoby, Kathrin Hegner und Alina Scholtes, dahinter (von links) die bisherigen Mosel-Weinhoheiten Anna Maria Dehen, Lisa Schmitt und Sarah Schmitt. Foto: Moselwein e.V./Alfons von der Lahr

Kathrin Hegner trägt die Mosel-Krone
Alina Scholtes und Marie Jakoby sind neue Mosel-Weinprinzessinnen


TRIER. Die Mosel-Weinkönigin 2017/18 kommt aus dem Ruwertal: Die 24-jährige Kathrin Hegner aus Waldrach wurde am Freitagabend in der Trierer Europahalle zur neuen Gebietsweinkönigin gewählt und von ihrer Vorgängerin Lisa Schmitt gekrönt. Zu neuen Mosel-Weinprinzessinnen wurden Alina Scholtes aus Trittenheim und Marie Jakoby aus Maring-Noviand gewählt. Zuletzt kam die Gebietsweinkönigin 1985 aus dem Ruwertal: Damals wurde Mechthild Weis, geborene Meyer, gewählt, die ein Jahr später auch Deutsche Weinkönigin wurde.

Die Entscheidung fiel erst im dritten Wahlgang. In den beiden ersten Wahlgängen erreichte keine der Kandidatinnen die nötige Mehrheit. Die Spannung unter den mehr als 400 Gästen in der Europahalle - darunter die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder und Bundesfamilienministerin Katharina Barley sowie zahlreiche Vertreter aus Parlamenten, von Gemeinden, Verbänden und Kammern - war groß, denn die fünf Bewerberinnen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Talkrunden mit Moderator Ludger Peters und bei einer Stehgreifrede stellten sie ihre Bühnenpräsenz, Schlagfertigkeit und rhetorische Fähigkeiten unter Beweis. In Video-Einspielungen präsentierte jede der Frauen sich, ihre Hobbys und ihre Heimatorte dem Publikum. Ihr Fachwissen zeigten die Kandidatinnen bei der Erkennung und Beschreibung von drei verdeckten Weinen der Rebsorten Riesling, Elbling und Weißburgunder. Sportlich ging es bei einem Ausflug in die Kellertechnik zu, als die jungen Frauen eine Weinflasche aus einem Fass befüllen, verkorken und wieder öffnen mussten. Vor der Jury aus Wein- und Tourismusfachleuten sowie Medienvertretern hatten die Kandidatinnen bereits am Nachmittag Fachfragen aus Weinbau, Oenologie, Weinvermarktung und zu Verbraucherthemen beantwortet.

Der Vorsitzende des Moselwein e.V., Weinbaupräsident Rolf Haxel, sprach den Bewerberinnen Kathrin Hegner, Alina Scholtes, Marie Jakoby, Hanna Gietzen und Sarah Helm in seiner Begrüßungsrede Hochachtung aus, sich dieser Wahl zu stellen und viele Stunden in Vorbereitungen, Seminare und Filmarbeiten zu investieren. Zuvor hatte Rolf Haxel die scheidenden Weinmajestäten Lisa Schmitt aus Leiwen, Anna Maria Dehen aus Müden und Sarah Schmitt aus Konz-Filzen verabschiedet, die seit September 2016 bei Hunderten von Einsätzen in ganz Deutschland für das Weinanbaugebiet Mosel, seine Winzer und Weine geworben hatten. Lisa Schmitt wird die Mosel am 23. September bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin in Neustadt an der Weinstraße vertreten.

Das Rennen um die Mosel-Krone entschied letztlich Kathrin Hegner für sich. Sie wurde unter dem Jubel ihrer Anhänger gekrönt. Die 24-jährige bisherige Ruwer-Weinkönigin ist Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier und studiert zudem das Fach Pflegeexpertise an der Philosophisch-Theologischen Fakultät Vallendar. In den nächsten zwölf Monaten wird sie bei vielen regionalen und überregionalen Veranstaltungen für das Anbaugebiet Mosel werben, ob beim Weinforum im Januar in Trier oder der weltweit wichtigsten Weinfachmesse ProWein in Düsseldorf. Auch ihre Weinprinzessin werden viel auf Reisen sein. Die ebenfalls 24-jährige Alina Scholtes aus Trittenheim hat an der Weinuniversität in Geisenheim bereits erfolgreich ihr Bachelor-Studium in Internationaler Weinwirtschaft abgeschlossen und macht nun ihren Master of Science in Weinwirtschaft an der Universität Gießen. Marie Jakoby ist 21 Jahre alt und arbeitet als Weintechnologin in einem großen Mosel-Weingut. Sie war von 2014 bis 2017 Ortsweinkönigin ihrer Heimatgemeinde Maring-Noviand.

© Moselwein e:V.  09.09.2017


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Moselwein e.V./Helmut Gassen
Das Foto zeigt die Träger der Hauptpreise mit Staatssekretär Andy Becht, Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt und Vertretern der Wettbewerbsträger und -partner.
Foto: Moselwein e.V./Helmut Gassen

Gastgeber wurden für ihre offenen Ausschankweine im Gastronomie-Weinwettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ ausgezeichnet

KRÖV. Die besten Schoppenweinkarten der Mosel-Region finden Weinfreunde in Graach, Bernkastel-Kues, Ediger-Eller, Wittlich und Meerfeld. Die Sieger im Gastronomie-Weinwettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel 2017“ wurden in der Weinbrunnenhalle in Kröv ausgezeichnet. Der Hauptpreis geht an das Lokal „Himmelreich Weine“ in Graach.

Bevor die besten Schoppenwirte ihre Preise entgegennehmen konnten, wurden im Juni und Juli 1.410 Weine von 269 Weinerzeugern im großen Test der offenen Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer bewertet. 192 gastronomische Betriebe von Mosel, Eifel und Hunsrück sowie darüber hinaus hatten ihre Schoppenweine zum Wettbewerb eingereicht. Das Projekt wird gemeinsam von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Industrie- und Handelskammer Trier, DLR Mosel, DEHOGA Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. veranstaltet. Die zum Wettbewerb eingereichten Weine wurden in einer Vor- und einer Finalrunde nach einem 7-Punkte-Schema verdeckt probiert und bewertet. 1.313 der eingereichten Weine erhielten das offizielle Prüfsiegel „Der Beste Schoppen - Ausgezeichnet“.

„Fruchtig, schlank, finessenreich und konsumentenfreundlich – typisch Mosel eben“, so beschrieb Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, die 2016er Schoppenweine, als er die 250 Gäste der Siegerpräsentation begrüßte. Er hob die Bedeutung des Wettbewerbs zur Förderung der Zusammenarbeit der Akteure in Gastronomie und Weinwirtschaft hervor. Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Weinbauministerium würdigte den Schoppen-Wettbewerb in seinem Grußwort als „wichtiges, niedrigschwelliges Angebot“ für die Ansprache breiter Verbraucherschichten. Das Projekt habe in den vergangenen 19 Jahren einen großen Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Anbaugebiet geleistet, so Ökonomierätin Christa Klaß vom Vorstand der Landwirtschaftskammer und Weinbaupräsident Rolf Haxel in einer von Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt moderierten Talkrunde. Mit den Bausteinen Regionalität und Qualität seien die heimischen Gastronomen erfolgreich, das zeige sich auch beim „Besten Schoppen“, sagte Lothar Weinand, Vizepräsident des DEHOGA-Landesverbandes. „Wir brauchen keine anderen Weine in der heimischen Gastronomie“, lautete sein Fazit.

Die Lokale mit der besten Gesamtwertung durften sich über wertvolle Preise freuen. Vorjahressieger Sammy Hackländer erhielt erneut den mit 1.000 Euro dotierten Hauptpreis der Volks- und Raiffeisenbanken der Region. Die Schoppenweinauswahl in seinem neuen Lokal „Himmelreich Weine – Essen und mehr“ in Graach überzeugte die Prüfer in Vor- und Finalrunde. Zwei der Siegerweine aus den elf Wettbewerbskategorien werden im „Himmelreich“ angeboten.

Auch im Rotenberg PT Hotel in Wittlich werden zwei der Siegerweine serviert. Ute Engel, die 2015 den Hauptpreis im Wettbewerb erhielt, gewann den Preis des DEHOGA im Wert von 500 Euro. Frank Weiler vom Natur Pur Hotel Maarblick in Meerfeld – seit vielen Jahren erfolgreicher Teilnehmer des Wettbewerbs – nahm den Preis der Moselweinwerbung im Wert von 300 Euro entgegen. Auch im Maarblick stehen zwei der diesjährigen Siegerweine auf der Karte.

Der Titel „Neuentdeckung des Jahres“ und der damit verbundene Preis des Gerolsteiner Brunnens im Wert von 500 Euro ging an das Bistro „La Fleur“ in Bernkastel-Kues. Das Rathaus-Stübchen in Ediger-Eller des Weingutes Theisen aus Nehren wurde als bestes „Weingut mit angeschlossener Gastronomie“ mit dem Preis von Spiegelau Kristallglas im Wert von 500 Euro geehrt.

Die Siegerweine in den elf Weinkategorien und die entsprechenden Lokale sind:

Riesling trocken: 2016er Riesling Qualitätswein trocken, Weingut Goerg, Neumagen-Dhron; im Ausschank im Hotel-Café am Römerschiff in Neumagen-Dhron.

Riesling halbtrocken: 2016er Graacher Himmelreich Riesling Hochgewächs halbtrocken, Weingut Kees-Kieren, Graach; im Ausschank bei Himmelreich Weine, Graach, sowie im Hotel-Restaurant Zeltinger Hof in Zeltingen.

Riesling fruchtsüß: 2016er Schieferterrassen Riesling Qualitätswein, Weingut Theisen, Nehren; im Ausschank im Rathaus-Stübchen in Ediger-Eller.

Elbling trocken: 2016 Urgestein Elbling Qualitätswein trocken, Weingut Frieden-Berg, Nittel; im Ausschank im Rotenberg PT Hotel in Wittlich.

Elbling halbtrocken: 2016er Elbling Qualitätswein halbtrocken, Weingut Heinz Dehren, Ellenz-Poltersdorf; im Ausschank im Hotel-Restaurant Dehren in Ellenz-Poltersdorf.

Rivaner trocken: 2016 Rivaner Qualitätswein trocken, Weingut Rosenhof, Maring; im Ausschank im NaturPur Hotel Maarblick in Meerfeld, im Restaurant Kölchens in Bernkastel-Kues und im Restaurant Altes Brauhaus in Bernkastel-Kues.

Rivaner halbtrocken: 2016 Rivaner Classic, Weingut Michael Hank, Mehring-Lörsch; im Ausschank im Hotel zum Fährturm in Mehring.

Weiße Burgundersorten trocken: 2016 Grauburgunder Qualitätswein trocken, Weingut Philipps-Eckstein, Graach-Schäferei; im Ausschank bei Himmelreich Weine in Graach, im La Fleur in Bernkastel-Kues, im Restaurant Moselperle in Wolf und in der Winzerwirtschaft Philipps-Eckstein.

Weiße Burgundersorten halbtrocken: 2016 Nitteler Rochusfels Auxerrois Qualitätswein feinherb, Weingut Hubertus M. Apel, Nittel; im Ausschank im NaturPur Hotel Maarblick in Meerfeld und in der Weinstube Apel in Nittel.

Rosé/Weißherbst/Blanc de noir: 2016 Trittenheimer Spätburgunder blanc de noir Qualitätswein trocken, Weingut Claes Schmitt Erben, Trittenheim; im Ausschank im Gasthaus Herrig in Meckel.

Rotwein: 2015 Cuvée Barrique Rotwein Qualitätswein trocken, Reis feine Weine, Briedel; im Ausschank im Rotenberg PT Hotel in Wittlich.

Die prämierten Weine erkennt der Gast im Lokal an den Siegeln „Der Beste Schoppen“ in der Weinkarte und auf den Flaschen. Die „Häuser der Besten Schoppen“ haben mindestens drei Jahre im Wettbewerb für mindestens zwei Drittel ihrer Schoppenweine Auszeichnungen erhalten und sind mit einer speziellen Plakette gekennzeichnet. Diese Plakette „Haus der Besten Schoppen“ erhielten 2017 erstmals folgende Teilnehmer:  

Weinstube-Restaurant Weingut Gehlen in Trier-Tarforst, Weinstube Weich in Riol, Gutsstube Dixius in Mehring, Gästehaus Vinum in Leiwen, Hotel zur Brücke in Minheim, La Fleur in Bernkastel-Kues, Mosel-Schiffstouristik Danielmeier in Bernkastel-Kues, Rotenberg PT Hotel in Wittlich, Das Neue Moselschlößchen in Traben-Trarbach, Antoniuskeller in Zell, Weinbar Alte-Stadtmauer in Zell, Hotel Mosella in Bullay, Hotel-Restaurant Weinhaus Berg in Bremm, Straußwirtschaft Zum Weinfass in Bruttig-Fankel, Hotel Weinhaus Traube in Ernst, VinoForum in Ernst, Hotel und Weinrestaurant Alte Thorschenke in Cochem und Seehotel am Stausee in Gerolstein. Bei dieser Auszeichnung wurde auch wieder deutlich, dass auch Lokale außerhalb der Region ein gutes Schoppenweinangebot von der Mosel anbieten. Das Hotel & Restaurant  Parkschlößchen in Maasdorf im Kreis Elbe-Elster in Brandenburg wurde ebenfalls in die Runde der Häuser der Besten Schoppen aufgenommen.

Alle ausgezeichneten Betriebe und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.derbesteschoppen.de aufgelistet.

© Moselwein e.V. 19.07.2017

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von links: Marie Jakoby, Alina Scholtes, Kathrin Hegner, Sarah Helm und Hanna Gietzen Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt die Kandidatinnen anlässlich ihres ersten Treffens bei einem Vorbereitungsseminar in Longuich bei Trier an der römischen Villa Longuich.
von links: Marie Jakoby, Alina Scholtes, Kathrin Hegner, Sarah Helm und Hanna
Gietzen. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Fünf junge Frauen streben nach der Mosel-Krone

Fünf junge Frauen bewerben sich um das Amt der Mosel-Weinkönigin 2017/18. Die Kandidatinnen kommen aus dem Ruwertal, der Mittel- und der Terrassenmosel: Kathrin Hegner aus Waldrach, Alina Scholtes aus Trittenheim, Marie Jakoby aus Maring-Noviand, Hanna Gietzen aus Alf und Sarah Helm aus Moselkern möchten die Nachfolge von Lisa Schmitt aus Leiwen antreten.
Am Freitag, 8. September, wird sich in der Trierer Europahalle entscheiden, welche der fünf Frauen die Krone der Gebietsweinkönigin von Lisa Schmitt übernehmen wird.  Nach einer Fachbefragung und einem Bühnenprogramm wird eine Jury die neue Weinkönigin wählen. Die Mosel-Weinprinzessinnen Sarah Schmitt aus Konz-Filzen und Anna Maria Dehen aus Müden werden ihre Kronen dann ebenfalls an die Nachfolgerinnen übergeben.

Sarah Helm war von 2015 bis Juli 2017 Weinkönigin von Moselkern und engagiert sich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr und im Heimat- und Kulturverein der Gemeinde. Die 26-jährige arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Gemeinschaftsklinik Mittelrhein in Koblenz und möchte Medizin studieren.
Die 19-jährige Hanna Gietzen aus Alf hat in diesem Jahr Abitur gemacht und arbeitet derzeit im Weinbaubetrieb und der Straußwirtschaft ihrer Familie. Als Ortsweinprinzessin ist sie für die Weinbaugemeinde Alf seit 2016 im Einsatz. Außer dem Wein gilt ihre Leidenschaft besonders der deutschen Literatur und Poetry Slams.

Aus Maring-Noviand stellt sich Marie Jakoby der Wahl zur Gebietsweinkönigin. Die 21-jährige Winzerstochter arbeitet als Weintechnologin in einem großen Weingut.  Ihre Ausbildung absolvierte sie beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel. Zuvor hat sie bereits als Köchin in der regionalen Gastronomie gearbeitet. Die Winzer und Weine ihres Heimatortes repräsentiert sie seit 2014 als Ortsweinkönigin. Darüber hinaus ist sie im Musikverein und im Karnevalsverein von Maring-Noviand aktiv.

Alina Scholtes aus Trittenheim ist 23 Jahre alt und hat von 2012 bis 2016 als Weinprinzessin und Weinkönigin für die Winzer ihrer Heimatgemeinde und der Verbandsgemeinde Römische Weinstraße  geworben. Nach Abschluss des Bachelorstudiums an der Weinhochschule Geisenheim hat sie im April 2017 das Masterstudium in Weinwirtschaft an der Universität Gießen aufgenommen. Ehrenamtlich engagiert sie sich in der Freiwilligen Feuerwehr, im Karnevalsverein und in Winzervereinen ihres Heimatortes.

Kathrin Hegner ist seit vielen Jahren die erste Kandidatin aus dem Ruwertal. Die amtierende Ruwer-Weinkönigin ist 23 Jahre alt und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. Neben dem Rudern und Laufen gehört das Nähen von Trachten für die Ruwer-Weinmajestäten zu ihren Hobbys.

Die Entscheidung, wer die Mosel-Krone ab dem 8. September tragen wird, trifft eine Jury aus Wein- und Tourismusfachleuten sowie Medienvertretern. Auch die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder aus Mehring wird in der Jury sitzen. Die Kandidatinnen müssen zunächst in einer Fachbefragung ihr Wissen über das Weinbaugebiet Mosel, Rebsorten, Weine und Weinerzeugung sowie -vermarktung unter Beweis stellen. Abend treten die Anwärterinnen auf die Mosel-Krone in der Europahalle Trier vor einem großen Publikum auf. In einem moderierten Bühnenprogramm mit Filmeinspielungen werden die Bewerberinnen sich Gästen und der Jury präsentieren. Dabei geht es vor allem um das Auftreten vor Publikum, rhetorische Fähigkeiten und Schlagfertigkeit. Höhepunkt des Abends ist die Krönung der neuen Gebietsweinkönigin und ihrer Prinzessinnen.

Eintrittskarten zur Wahl der Mosel-Weinkönigin in der Europahalle gibt es beim Moselwein e.V., Bianca Bechtold, Gartenfeldstraße 12a, 54295 Trier, bb@weinland-mosel.de, Fax 0651/71028 17


© Moselwein e.V. 14.07.2017


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Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das neugegründete Weingut Cantzheim in Kanzem, welches erstmals Station beim SaarRieslingSommer ist. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Hochkarätiger Riesling-Sommer an der Saar

Spitzenweingüter laden zum großen Weinprobierevent vom 25. bis 27. August ein

Serrig, Saarburg, Ockfen, Ayl, Wiltingen, Kanzem - am unteren Lauf der Saar reihen sich weltbekannte Weinorte aneinander. Die steilen Hänge sind dicht mit Rieslingreben bewachsen. Rund 770 Hektar Weinberge werden an der Saar bewirtschaftet. Wichtigste Rebsorte ist der Riesling. Saar-Rieslinge zählen zu den begehrtesten und teuersten Weißweinen der Welt.

Ein Ausflug in die landschaftliche reizvolle Region südlich von Trier lässt sich Ende August hervorragend mit einem zwanglosen Besuch historischer Weingüter und moderner Vinotheken verbinden. Einige der besten Saar-Weingüter öffnen am 26. und 27. August ihre Tore und laden unter dem Titel "SaarRieslingSommer" zu einem gemeinsamen Verkostungswochenende ein. Mit dabei sind zahlreiche Gastwinzer von der deutschen und luxemburgischen Mosel, von der Ruwer, aus Baden, aus der Pfalz, dem Rheingau und aus Portugal. An zwölf Stationen stehen Weine von insgesamt 43 Spitzenweingütern zur Probe, darunter Van Volxem, von Othegraven, Forstmeister Geltz-Zilliken, von Hövel, Schloss Saarstein, Dr. Wagner, Peter Lauer, Reichsgraf von Kesselstatt, Joh. Jos. Prüm, Dr. Loosen, St. Urbans-Hof, Maximin Grünhaus und Bischöfliche Weingüter. Auch das 2016 neugegründete Saar-Weingut Cantzheim öffnet beim SaarRieslingSommer seine Tore. Mehrere Top-Winzer anderer deutscher Weinregionen sind zu Gast an der Saar: Knipser und Friedrich Becker aus der Pfalz, Schloss Vollrads aus dem Rheingau und Salwey aus Baden.

Der sechste SaarRieslingSommer startet am Freitag, 25. August, mit einer hochkarätigen kulinarischen Auftaktveranstaltung im Weingut Johann Peter Mertes in Kanzem: Jörg Linden aus Ayl und das Nationalteam der Köche Deutschlands kochen ein 4-Gänge-Menü, begleitet von Spitzenweinen der beteiligten Weingüter. Die Karten für die Auftaktveranstaltung sind ausverkauft.

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August, öffnen zwölf Saar-Weingüter jeweils von 12 bis 18 Uhr ihre Tore und laden gemeinsam mit 31 Gast-Weingütern zur Weinreise entlang der Saar von Konz-Filzen bis nach Serrig ein. Die Gäste können an jeder der Stationen ihre Verkostungstour beginnen. Die Probe ist zwanglos, jeder Besucher kann nach den eigenen Vorlieben und im eigenen Tempo die Weine probieren und im Gespräch mit den Winzern Informationen über Rebsorten, Weinlagen sowie über die Arbeit im Weinberg und Keller erfahren. Bei gutem Wetter findet die Probe teils in den Gärten oder Parks der Weingüter statt, teils in Vinotheken, Kelterhäusern oder Weinkellern. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 35 Euro plus Vorverkaufsgebühr, an der Tageskasse an den Stationen 39 Euro. Die Eintrittskarten gelten für alle teilnehmenden Weingüter und für beide Tage. Zwischen den einzelnen Stationen bieten die Weingüter einen kostenlosen Transfer an.

Karten, Kontakt und weitere Informationen:
Sandra Reiter    
c/o Moselwein e.V.
Gartenfeldstraße 12a
54295 Trier

Weitere Informationen zum Wein von Mosel, Saar und Ruwer gibt es beim Moselwein e.V., Gartenfeldstraße 12a, 54295 Trier, Telefon 0651 710 280  


Die gastgebenden Weingüter und ihre Gastwinzer am 26. und 27. August sind:

Piedmont in Konz-Filzen, Saartalstraße 1
Gast: Dr. Loosen, Bernkastel

Reverchon in Konz-Filzen, Saartalstraße 2-3
Gast: Rinke Weine, Mertesdorf

Cantzheim in Kanzem, Weinstraße 4
Gäste: Daniel Twardowski, Neumagen-Dhron, und Stephan Steinmetz, Wehr

Von Othegraven in Kanzem, Weinstraße 1
Gäste: Van Volxem, Wiltingen, St. Urbans-Hof, Leiwen und Aloisiushof, Pfalz

Johann Peter Mertes in Kanzem, Kirchstraße 19
Gäste: Domaines Vinsmoselle, Luxemburg, Knipser, Pfalz und Quinta da Plansel, Portugal

Von Hövel in Oberemmel, Agritiusstraße 5
Gäste: Reichsgraf von Kesselstatt, Morscheid, Joh. Jos. Prüm, Bernkastel-Wehlen, Alice Hartmann, Luxemburg, Julius Treis, Reil und Salwey, Baden

Bischöfliche Weingüter auf dem Scharzhof in Wiltingen
Gäste: Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Trier, Weinhof Herrenberg, Schoden, Weber Brüder, Wiltingen, und Schloss Vollrads, Rheingau

Dr. Fischer in Ockfen, Bocksteinhof, Hauptstraße 68
Gäste: S.A. Prüm, Bernkastel-Wehlen, Hubertus M. Apel, Nittel und Miguel Louros Wines, Portugal

Dr. Wagner in Saarburg, Bahnhofstraße 3
Gäste: Karl Josef Thul, Thörnich und Karthäuserhof, Eitelsbach

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg, Heckingstraße 20
Gäste: Peter Lauer, Ayl und Friedrich Becker, Pfalz

Würtzberg (vormals Dr. Siemens) in Serrig, Würtzberg 1
Gäste: Willems & Hofmann, Oberemmel und Appenheim, Rheinhessen und Selbach-Oster, Zeltingen-Rachtig

Schloss Saarstein in Serrig
Gäste: Maximin Grünhaus, Mertesdorf und Stefan Müller, Krettnach


© Moselwein e.V. 13.07.2017

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Foto: Chris Marmann
Mythos Mosel ist der Event für jeden Rieslingliebhaber und macht die Region in der zweiten Juniwoche zum Place-to-be für alle Weinfans. Foto: Chris Marmann

Weinpräsentationswochenende am 10. und 11. Juni:
25 Stationen, 100 Weingüter!


In den vergangenen drei Jahren hat sich diese Veranstaltung bereits überregionalen Kultstatus erworben: "Mythos Mosel" wird bei der vierten Auflage am 10. und 11. Juni 2017 wieder Tausende von Weinbegeisterten in die spektakuläre Flusslandschaft ziehen. Die Rieslingreise findet in diesem Jahr zwischen Detzem und Piesport an der Mittelmosel statt. Bei "Mythos Mosel 2017" präsentieren rund 100 Weingüter von Saar bis Terrassenmosel auf einer Strecke von 20 Moselkilometern an 25 Stationen ihre besten Weine.

Mehr als 2.500 Besucher aus elf Nationen kamen im Juni 2016, um den Mythos der Mosel mit allen Sinnen zu erkunden. Nicht nur die geballte Präsenz renommierter Weingüter, auch die einzigartige Umgebung, die die Mosel mit ihren Steilhängen und Flussschleifen bietet, lockte ein internationales Publikum an.An diesen Erfolg möchten die Moseljünger als Organisatoren sowie die weiteren beteiligten Winzer im Juni 2017 anknüpfen. 2017 beginnt die Rieslingreise im Weinbauort Detzem und führt moselabwärts bis Piesport. Viele international bekannte Weingüter wie Nik Weis vom St. Urbans-Hof, Fritz Haag, Schloss Lieser und Markus Molitor haben ihre Teilnahme zugesagt. Zudem werden die Gäste bei "Mythos Mosel" neue, junge, aufstrebende Winzer treffen, die die Szene aufmischen. Das von der Jungwinzervereinigung Moseljünger organisierte Weinpräsentationswochenende lebt davon, dass sich Weingüter aus allen Verbänden und Vereinen zusammentun, um die Mosel zu repräsentieren. Mit der Veranstaltung zeigen Winzerinnen und Winzer gemeinsam die große Tradition des Moselweinbaus wie auch die aktuelle Dynamik in der größten Steillagenweinbauregion der Welt.Insgesamt wird es 25 Standorte, sprich Weingüter, geben, die ihre Pforten öffnen. Jedes der gastgebenden Weingüter hat drei Gastwinzer aus anderen Teilen des Anbaugebietes eingeladen, von Saar und Obermosel bis zur Terrassenmosel. So können die Besucher an jeder Probierstation mehrere Winzer, deren Weine und die unterschiedlichen Lagen, Terroirs und Stilistiken des gesamten Weinanbaugebietes kennenlernen. Zwischen den Moselorten gibt es erneut einen Busservice, den die Besucher jederzeit nutzen können, um sich zwischen den Weingütern zu bewegen. Bei der kompakten Strecke von 20 Kilometern können die sportlichen Besucher natürlich auch das Fahrrad nutzen oder Teilstrecken wandern.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die exklusive Eröffnungsfeier. Der "Mythos Mosel 2017" wird am Freitag, 9. Juni, mit einer Minikreuzfahrt auf dem luxuriösen Moselschiff Prinzess Marie Astrid eröffnet. Spitzenköche der Moselregion, darunter auch Sterne-Koch Wolfgang Becker aus Trier, bereiten auf dieser "Mythos Mosel Kreuzfahrt" feine kleine Speisen zu. Das Schiff fährt entlang der diesjährigen Mythos Mosel Strecke. Besucher können sich die wundervolle Moselregion also bereits einen Tag vor Beginn der Veranstaltung vom Wasser aus ansehen. Begleitet von den Weinen der teilnehmenden Weingüter, die allesamt aus großen Flaschen kredenzt werden. Die Karten für diese Veranstaltung sind ausverkauft.

Wer keine Karte für die Eröffnungsparty erhalten hat, kann sich auf andere Partys am Samstag und Sonntag freuen. Am Samstag, 10. Juni, finden an mehreren Stationen der Mythos-Route Weinpartys statt. Unter anderem wird im Weingut Clüsserath-Weiler in Trittenheim die zweite Sommeredition der Jungwinzer-Kultfete "Rhythm 'n' Wine" gefeiert.
Mythos Mosel ist der Event für jeden Rieslinghaber und macht die Region in der zweiten Juniwoche zum Place-to-be für alle Weinfans.
Weitere Informationen und Karten im Internet www.mythos-mosel.de. Tickets sind zudem an den Veranstaltungstagen an allen Stationen erhältlich.


© Moselwein e.V. 28.04.2017

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Radvergnügen auf 85 Kilometern von Pünderich bis Winningen

Das 25. Jubiläum am 11. Juni 2017 bildet den krönenden Abschluss der "Happy Mosel" Veranstaltungsreihe:
Unter dem Motto "Happy Mosel - Goodbye 2.0" wird die 85 km lange Moselstrecke zwischen Pünderich und Winningen ein letztes Mal für den motorisierten Verkehr gesperrt und für Radfahrer, Wanderer und Skater freigegeben.

In den Städten und Dörfern entlang der Strecke warten zahlreiche Erlebnis- und Serviceangebote auf alle Teilnehmer:
Bühnenreife Live-Musik für jeden Geschmack, moseltypische Delikatessen, Spiel und Spaß für Kinder und kompetente Pannenhilfen.

Trotz der Straßensperrung sind alle Orte entlang der Strecke mit dem Auto zu erreichen. Um die Zufahrtswege zum Erlebnistag zu entlasten, bitten wir alle Besucher, nach Möglichkeit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen.

Nach 2017 wird es keine weiteren Straßensperrungen unter dem Motto "Happy Mosel" mehr geben.

© 2017 Mosellandtouristik GmbH

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© Mosel Musikfestival VAGmbH
© Mosel Musikfestival VAGmbH

Juli - Dezember 2017

Erstklassige Künstler und Ensembles an auserwählten und außergewöhnlichen Spielorten. Auf diesen beiden Säulen – kombiniert mit Weinen der Region - ruht das Konzept des Mosel Musikfestivals.
In einer der schönsten Weinkulturlandschaften Europas erleben Besucher unvergessliche Sternstunden der Musik.

Die Bandbreite reicht von Klassik und Alter Musik über Barock und Flamenco bis zu Latin und Jazz oder moderner Musik. Symphonische Oratorien wechseln ab mit Matineen und Soireen und Instrumental- und Vokalgruppen mit Solisten an Klavier oder Clavichord. Imposante Kulissen machen das zum Erlebnis: das Kurfürstliche Palais in Trier, der Barocksaal von Kloster Machern, die Klosterruine Stuben bei Bremm oder einmalige Industriedenkmäler wie die Glockengießerei Saarburg. Von Perl und dem luxemburgischen Schengen reihen sich bis Koblenz 20 Spielorte mit fast doppelt so vielen Spielstätten aneinander. Darunter der Brauweiler Kulturhof in Mesenich, das Kapuzinerkloster in Cochem, das Cusanusgeburtshaus in Bernkastel-Kues, Schloss Veldenz sowie Kirchen, Hallen, Weingüter und Hotels.

Weitere Informationen unter: Mosel Musikfestival

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© Moselwein e.V.
Das Bild zeigt die Vertreter der Wettbewerbsträger bei der PK in Zeltingen-Rachtig
Von links: Projektleiter Dieter Reiss, Dr. Stephan Reuter (Landwirtschaftskammer), Gereon Haumann (DEHOGA Rheinland-Pfalz), Albrech Ehses (IHK Trier), Michael Hoeck (Volks- und Raiffeisenbanken der Region), Ansgar Schmitz (Moselwein e.V.) und Michael Lipps (DLR Mosel) © Moselwein e.V.

Der große Qualitätstest "Der Beste Schoppen Mosel" startet im April in seine 19. Auflage.

Alle Gastronomiebetriebe und konzessionierten Winzerwirtschaften dürfen ihre offenen Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer zum Wettbewerb einreichen. Das Besondere am Wettbewerb: Gastgeber und Winzer bewerten gemeinsam mit Fachleuten die Qualität ihrer Schoppenweine und arbeiten so kontinuierlich daran, das Angebot für ihre Gäste zu verbessern.

Seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 1999 wurden mehr als 18.300 Weine aus dem Anbaugebiet Mosel bewertet. In Etwa 550 Unternehmen der regionalen Gastronomie und Weinwirtschaft arbeiten Jahr für Jahr zusammen, sorgen für geprüfte Qualität und geben dem Gast Orientierungshilfe bei der Auswahl offener Weine. Der Wettbewerb ist ein Kooperationsprojekt von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, DLR Mosel, DEHOGA Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. (Weinwerbung). In einem Pressegespräch im Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachtig, der "Neuentdeckung des Jahres" im Vorjahreswettbewerb, gaben die Trägerorganisationen den Startschuss für das diesjährige Qualitätsprojekt.

Die Träger rechnen auch in diesem Jahr damit, dass etwa 1.400 bis 1.500 Weine zum Test eingereicht werden. Damit würde die Gesamtzahl der getesteten Weine nach dem diesjährigen Wettbewerb bei fast 20.000 liegen. Den Teilnehmern aus der regionalen und überregionalen Gastronomie und Hotellerie bietet der Wettbewerb attraktive Preise und Urkunden, sowohl für langjährige Teilnehmer als auch für neue Betriebe. Die Gesamtleistung der teilnehmenden Gastronomiebetriebe steht im Mittelpunkt und wirkt sich bei der Preisvergabe aus. Die besten Betriebe erhalten Geld- und Sachpreise.
Die besten Schoppen-Wirte werden in drei neuen Kategorien geehrt. Dem Sieger des Hauptpreises "Der Beste Schoppen" winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Volksbanken Raiffeisenbanken der Region. Der Zweit- und der Drittplatzierte in der Hauptkategorie erhalten Sachpreise im Wert von 500 und 250 Euro, die vom DEHOGA Rheinland-Pfalz und dem Moselwein e.V. zur Verfügung gestellt werden.
Gekürt wird auch die "Neuentdeckung des Jahres": Der Beste dieser Kategorie darf sich über einen Preis im Wert von 500 Euro des Gerolsteiner Brunnens freuen. In der Kategorie "Weingut mit Gastronomie" erhält die Winzerwirtschaft mit dem besten Ergebnis hochwertige Weingläser im Wert von 500 Euro, zur Verfügung gestellt von Kristallglashersteller Spiegelau aus dem Bayerischen Wald.

Der Wettbewerb dokumentiert eine starke Qualitätsentwicklung bei den offenen Ausschankweinen. Das ursprüngliche Ziel des Projekts ist damit schon lange erreicht. Dennoch arbeiten die Träger permanent an der Weiterentwicklung des Wettbewerbs: Nachdem in den vergangenen Jahren das Bewertungssystem grundlegend reformiert, die Testkategorien erweitert sowie der Internetauftritt erneuert wurden, gibt es in diesem Jahr Neuerungen bei den Regionalproben. Diese finden wieder an drei Standorten entlang der Mosel statt: am 13. Juni in Trier, am 20. Juni Ediger-Eller und am 27. Juni Bernkastel-Kues. Während diese ersten Bewertungsdurchgänge in der Vergangenheit an bis zu drei Tagen je Standort stattfanden, werden die Verkostungen an einem Tag je Standort konzentriert, um den Zeit- und Personalaufwand für alle Beteiligten zu reduzieren. Neu sind in diesem Jahr die Weingläser, mit denen die Juroren die Weine verkosten werden. In Kooperation mit dem Kristallglashersteller Spiegelau wird der Weinkelch "Style" eingesetzt. Dieses moderne Weinglas eignet sich nicht nur für Riesling, Müller-Thurgau und Elbling, es bietet auch beste Degustationsvoraussetzungen für Burgundersorten und Rotweine.

Getestet wird in elf Kategorien: Riesling trocken, Riesling halbtrocken, Riesling lieblich; Elbling trocken und halbtrocken, Rivaner trocken und halbtrocken, Weiße Burgundersorten trocken und halbtrocken, Rosé/Weißherbst/Blanc de noir sowie Rotwein trocken.

Alle in den Regionalproben positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel "Ausgezeichnet - Der Beste Schoppen". Die besten Weine aus den regionalen Bewertungen qualifizieren sich für die Finalprobe, in welcher die Siegerweine der Kategorien ermittelt werden. Diese erhalten wie gewohnt das Siegel "Der Beste Schoppen - Sieger". Die Finalprobe wird am 6. Juli im Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues sein.

Die Siegerweine werden bei der großen Finalveranstaltung am 18. Juli in Kröv präsentiert. Unter allen Teilnehmern, die einen Siegerwein stellen, werden anhand der Punkte für den Siegerwein und für alle vom Betrieb eingereichten Weine die Wettbewerbssieger in der Hauptkategorie ermittelt. Nur Gastgeber, die mindestens drei Weine zum Wettbewerb eingereicht haben, können eine der Betriebsauszeichnungen erhalten. Somit wird die Leistung von Lokalen honoriert, die ihren Gästen ein breites und besonders gutes Schoppenwein-Angebot von der Mosel bieten.
In der Kategorie "Weingut mit Gastronomie" werden gastronomische Betriebe geehrt, die zu einem Weingut gehören. Alle Wettbewerbsteilnehmer, die erstmals die Plakette "Haus der Besten Schoppen" erhalten, qualifizieren sich für den Preis "Neuentdeckung des Jahres". Diese Auszeichnung erhält das Unternehmen mit der besten Gesamtwertung für seine Weine aus drei Jahren Wettbewerbsteilnahme.
Siegel und Urkunden "Der Beste Schoppen" gibt es weiterhin für einzelne Weine. Diese offiziellen Prüfsiegel der Landesweinprämierung dürfen auf Flasche und Weinkarte verwendet werden. Die erfolgreichen Teilnehmer profitieren durch höheren Weinumsatz und sichern sich einen Bonus für eine Zertifizierung als Qualitätsbetrieb im Rahmen der "Dachmarke Mosel".

Die Träger rufen alle Gastronomie- sowie Weinbaubetriebe mit konzessionierter Gastronomie dazu auf, ihre offenen Ausschankweine zum Schoppentest einzureichen. Alle Lokale, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank führen, können sich beteiligen. Die Einreichung von Weinen ist kostenlos. Erhält ein Wein eine Auszeichnung, fällt eine Erfolgsgebühr von zehn Euro an. Die detaillierten Ausschreibungsbedingungen gibt es auf den Internetseiten www.derbesteschoppen.de. Dort können alle Wettbewerbsteilnehmer einsehen, wann ihre Weine zur Verkostung kommen und wie Weine sowie Betriebe bewertet wurden.
Zu den sensorischen Prüfungen in Trier, Ediger-Eller und Bernkastel-Kues sind die teilnehmenden Gastronomen und ihre Weinlieferanten eingeladen. Die verdeckten Proben dienen nicht nur dazu, die Qualität der Schoppenweine zu bewerten, sie sind auch Schulungen für die Wettbewerbsteilnehmer. Gastronomen und Winzer können sich dabei ein Bild von der Weinqualität machen. Diese Proben kurbeln den Qualitätsdialog zwischen Wirten und Weinlieferanten an.

© Moselwein e.V.  05.04.2017

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Foto: Moselwein e.V.
Auch Manuel Andrack wandert, wo der Wein wächst. Foto: Moselwein e.V.

Wein-Wanderwochenende am 29. und 30. April: Mehr als 30 geführte Touren von der Saar bis zur Terrassenmosel 

Wein-Safari, Klettersteige, Mosel-Tapas - am deutschen WeinWanderWochenende
Ende April gibt es im Weinanbaugebiet Mosel wieder viel zu entdecken und zu genießen. Winzer, Kultur- und Weinbotschafter sowie Touristiker bieten am Samstag und Sonntag, 29. und 30. April, von der Saar bis zur Terrassenmosel mehr als 30 geführte Wanderungen rund um das Thema Wein an.

Dieses vielfältige Angebot lockt auch einen prominenten Wanderer an die Mosel: Manuel Andrack, Fernsehmoderator und Autor mit Wanderleidenschaft, wird am 29. April mit der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder bei einer Tour in Mehring die Weinkulturlandschaft der Mosel per Pedes erkunden. Auch in den nächsten Jahren wird Manuel Andrack wandern, wo der Wein wächst: Das Deutsche Weininstitut hat mit ihm eine Kooperation zum WeinWanderWochenende vereinbart. 

Unter dem Motto „Wandern wo der Wein wächst“ veranstalten das Deutsche Weininstitut und die Gebietsweinwerbungen aller 13 Weinanbaugebiete jedes Frühjahr am letzten April-Wochenende dieses Projekt, um die Weinregionen als Wanderziele zu bewerben. An Mosel, Saar und Ruwer werden den Wanderfreunden vielfältige Möglichkeiten geboten, ihr Hobby mit abwechslungsreichen Weinerlebnissen zu verbinden und die regionale Weinkultur zu entdecken. Die Gäste erleben Wein und Landschaft hautnah und genießen Weine und Speisen inmitten der Reben. Dazu gibt es Informationen rund um den Weinanbau, Geologie, Historie, Pflanzen und Tierwelt.

Alle Weinwander-Termine sind im Internet unter www.deutscheweine.de/tourismus zu finden. Eine Broschüre zum Weinwander-Wochenende gibt es kostenlos beim Deutschen Weininstitut in Bodenheim, Telefon 06135 93230, beim Moselwein e.V. in Trier, Telefon 0651 710 280, info@weinland-mosel.de, sowie bei vielen Touristinformationen der Region. Bei den meisten Touren ist eine Anmeldung bei den örtlichen Veranstaltern erforderlich.


Die Touren im Weinanbaugebiet Mosel im Einzelnen. 

Landkreis Trier-Saarburg

  • Detzem: WeinWege, 29. April, 14 Uhr, Kultur-  und Touristikverein Detzem e.V., Ulrike Regnery, Thörnicher Straße 16, 54340 Detzem, Telefon 0173 2978970, E-Mail
  • Ensch: Rebstock trifft Rebstock, 29. April, 14 Uhr, Weingut H.J. Thul & Sohn, Kirchstraße 11, 54340 Ensch, Telefon 06507 4125 oder 0176 34197751, E-Mail
  • Klüssserath: Bruderschaft von Stein und Wein, 29. April, 14 Uhr, Vereinigte Weingüter der Klüsserather Bruderschaft e.V., Mittelstraße 81, 54340 Klüsserath, Rudi Blesius und Günter Herres, Telefon 06507 4610 und 06507 99123, E-Mail
  • Konz-Oberemmel: WeinSafari - Entdecken Sie alte Weinlagen neu, 29. April, 14 Uhr, Weingut Albrecht Schmitt, Karlsbergstr. 2, 54329 Konz-Oberemmel, Telefon 06501 6039048, E-Mail
  • Konz-Oberemmel: Wingertstour durch‘s Weintälchen, 29. April, 13 Uhr, Weingut Ludwin Schmitt, Brotstraße 4, 54329 Konz-Oberemmel, Telefon 06501 99790, E-Mail
  • Konz-Oberemmel: saarWEINjagd - auf der Fährte von Devon-Schiefer, Riesling und wilder Genuss Kultur, 29. April, 13:30 Uhr, Weingüter Christian Jungblut und Alois Kirchen, Scharzbergstraße 2/Karlsbergstraße 8, 54329 Konz-Oberemmel, Telefon 06501 15498; 06501 15568; 0173 1421457, E-Mail
  • Langsur-Mesenich: Weinwanderung mit Moseltapas auf römischen Pfaden, 29. April, 14 Uhr, Johannishof Restaurant, Trierer Straße 24, 54308 Langsur-Mesenich, Telefon 06501 923390, E-Mail
  • Mehring: Schlemmerwanderung, 29. April, 10:30 Uhr, Weingut Bernd Klein, Im Blumengarten 1, 54346 Mehring, Telefon 06502 936262, E-Mail
  • Mehring: Weinerlebniswanderung Mehring, 29. April, 14 Uhr, Weingut Alfred und Brunhilde Frick, Moselstraße 3, 54346 Mehring, Telefon 06502 2947, E-Mail
  • Mehring: Prämierte Weine auf Prämierten Wegen, 29. April, 13 Uhr, Classisches Weingut Hoffranzen; Kultur- und Weinbotschafter Stefan Britz , Schulstraße 22, 54346 Mehring, Telefon 06502 8441 oder 0176 43800305, E-Mail
  • Mehring: Vini e Mustea cum Moretum an der Villa Rustica – Klein aber fein-passend zum Wein, 29. April, 13 Uhr, Weingut Jutta Fassian, Schulstraße 26, 54346 Mehring, Telefon 06502 4387, E-Mail
  • Riol: Prickelnder Römerberg, 30. April, 10 Uhr, Verein für Kultur und Tourismus Riol e.V., Herrenacht 6, 54340 Riol, Frank Kühn, Telefon 06502 20510, E-Mail
  • Trassem: To(u)r zum Saarwein, 30. April, 13:30 Uhr, Guido Schramm, Kultur- und Weinbotschafter – IHK,  Perdenbacher Weg 15, 54441 Trassem, Telefon 06581 920 767, E-Mail
  • Thörnich: Die neue Ritsch erleben, 30. April, 11 Uhr, Weinfreunde Thörnich, Rieslingweg, 54340 Thörnich, Uschi Derber, Telefon 06507 939093
  • Trier: Stadtführung mit Weinerlebnis, 30. April, 10:30 Uhr, Weingut Bernd Klein, Im Blumengarten 1, 54346 Mehring, Telefon 06502 936262, E-Mail

Landkreis Bernkastel-Wittlich 

  • Reil: Spaziergang mit himmlischer Sicht und irdischen Genüssen, 29. April, 10 Uhr, Pfarrgemeinderat Reil/Touristinformation Reil, Treffpunkt: Reiler-Hals-Kapelle, Anmeldung bis 25. April, Telefon 06542 21036, E-Mail
  • Brauneberg: Von alten Steinen und jungen Drachen, 29. April und 30. April, jeweils 11 Uhr, Weingut Reuter-Dusemund, Moselweinstraße 150, 54472 Brauneberg, Telefon 06534 740, E-Mail
  • Enkirch: Terroirwanderung mit Verkostung der korrespondierenden Lagenweinen und Imbiss mit grandiosem Moselblick, 29. April, 14 Uhr, Bioweingut Caspari-Kappel, Am Steffensberg 29, 56850 Enkirch, Telefon 06541 6348, E-Mail
  • Kröv: Exkursion mit der Rieslingtraube - von dem kleinen Riesling, der nicht wusste, was er einmal werden sollte…, 29. April, 11 Uhr, Weingut-Brennerei Detlef Müllers, Plenterstraße 57, 54536 Kröv, Telefon 06541 810473 oder 0172 7061799, E-Mail
  • Ürzig: Atemberaubende Felsenlandschaft, 29. April, 14 Uhr, WeinGut Benedict Loosen Erben, Würzgartenstraße 1, 54539 Ürzig, Telefon 06532 9459092, E-Mail
  • Reil: Moselsteig, Reiler Goldlay und mehr, 30. April, 11 Uhr, Treffpunkt Weinstand Moselpromenade, Touristinformation Reil, Hutgasse 16, 56861 Reil, Telefon 06542 21036, E-Mail
  • Ürzig: Atemberaubende Felsenlandschaft mit Klettersteig, 30. April, 10 Uhr, WeinGut Benedict Loosen Erben, Würzgartenstraße 1, 54539 Ürzig, Telefon 06532 9459092, E-Mail

Landkreis Cochem-Zell 

  • Ediger-Eller: Faszination Calmont - Europas steilster Weinberg, 29. April, 10 Uhr, Weingut Walter J. Oster, Moselweinstraße 14, 56814 Ediger-Eller, Norbert Krötz-Christoffel, Telefon 02675 255, E-Mail
  • Ellenz-Poltersdorf: Mosel-Wein-Natur-Erleben, 29. April, 14 Uhr, Weingut im Gymnicher Hof - Christoph und Bernd Schausten, Kirchstraße 8, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Telefon 02673 1684, E-Mail
  • Treis-Karden: Moselfisch trifft Moselwein, 29. April, 13 Uhr, Feinfischräucherei Blenz, Zum Fuchsloch 4-5,  56253 Treis-Karden, Telefon 02672 1253; 0171 5263472, E-Mail
  • Ediger-Eller: Auf dem Elzig-Pur-Weg zu den Römergräbern, 30. April, 10 Uhr, Weingut Walter J. Oster, Moselweinstraße 14, 56814 Ediger-Eller, Norbert Krötz-Christoffel, Telefon 02675 255, E-Mail
  • Ediger-Eller: Abendspaziergang zum Tagesausklang, 30. April, 20 Uhr, Weingut Walter J. Oster, Moselweinstraße 14, 56814 Ediger-Eller, Norbert Krötz-Christoffel, Telefon 02675 255, E-Mail
  • Ellenz-Poltersdorf: Alte Wege neu entdecken, 30. April, 13 Uhr, Weingut Krüger, Goldbäumchenstraße 18, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Telefon 02673 1375; 0176 26046500, E-Mail

Landkreis Mayen-Koblenz/Stadt Koblenz 

  • Winningen: Rund um den Uhlen, Der Schatz unserer Terrassenmosel, 29. April, 11:00 Uhr, Vinothek im Winninger Spital, Weinhof 2, 56333 Winningen, Martina und Lothar Kröber, Telefon 02606 961514, E-Mail
  • Oberfell: Erlebnis Würzlaysteig, 29. April, 13:30 Uhr, Christiane Horbet,  Kultur- und Weinbotschafterin Mosel, Hauptstr. 99b, 56332 Oberfell, Telefon 02605 847930, E-Mail
  • Koblenz: Koblenzer Marienbergtour mit Weinprobe, 29. April, 16 Uhr Weingut Schwaab, In der Laach 93, 56072 Koblenz, Telefon 0261 4030840, E-Mail
  • Hatzenport: Heitere Rebenreise mit Mosel-Tapas-Picknick, 30. April, 12 Uhr, Winzerhof Gietzen, Moselstraße 70, 56332 Hatzenport, Maria Gietzen, Telefon 02605 952371, E-Mail
  • Löf: Wein auf der Lay, 30. April, 11:00 Uhr, Stammtisch Weinbarone, Alte Moselstraße 21, 56332 Löf, Rainer Grieß-Dany, Telefon 0171 4830364, E-Mail
  • Kobern-Gondorf: WeinKult-Tour entlang der Koberner Terrassenlagen, 30. April, 14 Uhr, Weingut DötschHaupt, Lennigstraße 38, 56330 Kobern-Gondorf, Telefon 02607 8497, E-Mail

 © Moselwein e.V. 30.03.2017

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Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Weinpräsentation in eindrucksvollem Rahmen: Antike Mauern und moderner Glasbau bieten die Kulisse für das Weinforum Mosel in Trier. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Weinforum Mosel in Trier zieht 2.000 Besucher an - Neues Konzept findet Zustimmung

Drei Tage lang herrschte in den römischen Thermen am Viehmarkt in Trier beste Stimmung: Mehr als 200 prämierte Weine von rund 50 Erzeugern des Moselgebietes begeisterten beim Weinforum Mosel das Publikum. Die Qualität der Weine - vorwiegend aus dem Jahrgang 2015 - wurde allenthalben gelobt.

Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. veranstalteten die Leistungsschau der Landesweinprämierung zum 25. Mal in Trier. Wieder war die Resonanz enorm, 2.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Walter Clüsserath als Vorstandsmitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hatte am Freitagmorgen in Vertretung von Kammerpräsident Norbert Schindler rund 200 Ehrengäste aus Weinwirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltungen begrüßt, bevor Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt die Veranstaltung offiziell eröffnete.

Positiv wurde von den meisten Besuchern sowie den ausstellenden Winzern das zum Jubiläum geänderte Veranstaltungskonzept aufgenommen, auf das Weinbaupräsident Rolf Haxel in seinem Grußwort hinwies. Die große Mehrheit der Gäste begrüßte, dass nun mehr Top-Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine selbst dem Publikum vorstellten und so der direkte Austausch zwischen Erzeuger und Konsument intensiviert wurde. Waren bis 2016 nur Ehrenpreisträger der Prämierung mit eigenem Stand beim Weinforum in Trier anwesend, so waren für 2017 erstmals auch weitere Betrieben aus der Bestenliste der Landesweinprämierung eingeladen worden, eine Auswahl aus ihrem Sortiment zu präsentieren. Manch langjähriger Besucher des Weinforums vermisste allerdings die Thementische, an denen - sortiert nach Rebsorten und Geschmacksrichtungen - prämierte Weine verschiedener Produzenten nebeneinander verkostet werden konnten. Vor allem den Thementisch mit Winzersekt hatten über die Jahre viele Besucher besonders schätzen gelernt.

Vergleiche zwischen den Weinen verschiedener Top-Erzeuger ermöglichten aber weiterhin mehrere thematisch strukturierte Präsentationen. So konnten erstmals beim Weinforum Mosel die Siegerweine der Landesweinprämierung aus den Anbaugebieten Mosel, Ahr, Nahe und Mittelrhein nebeneinander probiert werden. In der Präsentation "Staatsehrenpreisträger am Fluss" standen Kostproben von allen Spitzenbetrieben der Landesweinprämierung aus dem Moselgebiet auf einem Tisch. Ebenso bot eine vom DLR Mosel präsentierte Auswahl von prämierten Mosel-Weinen aus der internationalen Steillagenprämierung CERVIM interessante Vergleiche. Für die kommenden Jahre planen die Veranstalter, immer wieder wechselnde Themenverkostungen beim Weinforum Mosel anzubieten. Die Anregungen aus den Reihen der Besucher werden hierbei auch berücksichtigt werden.

Generell herrschte eine angenehme Stimmung. Das einzigartige architektonische Ambiente der antiken Mauern mit dem modernen Glas- und Stahlüberbau der Ungers-Vitrine sorgte in Verbindung mit der hervorragenden Weinauswahl für eine besondere Verkostungsatmosphäre. Im Publikum mischten sich erfahrene Weinfreunde und Weinfachleute aus der gesamten Region mit jungen, genussorientierten und qualitätsbewussten Verbrauchern. Für viele Besucher ist das Weinforum in Trier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre zwanglos viele Weine zu probieren und neben etablierten Weingütern auch neue, hervorragende Produzenten zu entdecken. Den Teilnehmern der Landesweinprämierung bietet die Veranstaltung eine Plattform, um ihre regionale Kundschaft zu pflegen und neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Das 26. Weinforum Mosel findet im Januar 2018 in den Viehmarktthermen in Trier statt. Karten werden ab November 2017 im Vorverkauf erhältlich sein. Weitere Informationen: www.weinforum-trier.de

© Moselwein e.V. 23.01.2017 

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• Lena Endesfelder aus Mehring ist Deutsche Weinkönigin.

Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkoenigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI
Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkönigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI

Mehring. Riesengroßer Jubel in Mehring: Lena Endesfelder ist am Freitag Abend in der Mainzer Rheingoldhalle zur 68. Deutschen Weinkönigin gewählt worden.
Die 23-Jährige Winzerin aus der Mittelmosel-Gemeinde setzte sich gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch und tritt somit die Nachfolge von Josefine Schlumberger aus dem Weinanbaugebiet Baden an.

"Ich bin einfach überwältigt, dass ich es wirklich geschafft habe. Sonst sieht man so etwas immer im Fernsehen - und jetzt bin ich selbst da. Einfach fantastisch", strahlte Endesfelder, die sich als 2015/16er Moselweinkönigin zunächst für den Vorentscheid am vergangenen Samstag und dann für die Finalrunde qualifiziert hatte.
Besonders dankte sie den zahlreich mitgereisten Anhängern, die sie auch während der live im SWR-Fernsehen übertragenen Sendung immer wieder lautstark unterstützt hatten: "Sie waren ganz wichtig. Egal, wie es hier ausgeht - ich wusste, dass sie hinter mir stehen."

Ein Jahr lang wird Lena Endesfelder nun weltweit bei zahlreichen Veranstaltungen für den deutschen Wein werben und auch ihren Heimatort und dessen Rebensäfte noch bekannter machen.
Dabei wird sie von den beiden Deutschen Weinprinzessinnen Christina Schneider aus Sommerach (22, Franken) und Mara Walz aus Vaihingen/Enz (26, Württemberg) unterstützt.

Die neue Deutsche Weinkönigin wuchs in einer Mehringer Winzerfamilie auf und führt den Familienbetrieb zusammen mit Mutter und Schwester in dritter Generation. Sie hat im vergangenen Jahr den Bachelor of Science Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim erworben.

Nach Margret Hoffranzen, später Willmes (1956/57), und Jutta Fassian (Fassian-Emmrich; 1987/88) ist Lena Endesfelder bereits die dritte Deutsche Weinkönigin aus Mehring. Zum zwölften Mal wurde seit 1949 eine deutsche Weinhoheit aus dem Weinanbaugebiet Mosel (seit 2006; davor: Mosel-Saar-Ruwer) gewählt.

© WSV 30.09.2016

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Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.
Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.

Die 21-jährige Lisa Schmitt ist neue Gebietsweinkönigin von Mosel, Saar und Ruwer im Amtsjahr 2016/2017. Sie studiert Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim und stammt aus einem Weinbaubetrieb in Leiwen. Ihr zur Seite stehen Anna-Maria Dehen (23) aus Müden und Sarah Schmitt (20) aus Konz-Filzen. Die drei werden nun ein Jahr lang in ganz Deutschland und im Ausland unterwegs sein und für das Weinbaugebiet Mosel, die Weinwirtschaft sowie ihre Weine und Sekte auf zahlreichen Veranstaltungen bei Messen, Weinproben und Events werben.

Die Wahl fand am 16. September 2016 in der Europahalle in Trier statt. 24 Juroren aus Weinfachleuten, Touristikern und Medienvertretern sowie die drei Bürgermeister der Heimatgemeinden der Kandidatinnen hatten die Qual der Wahl, denn die drei lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Fachbefragung und ihren Auftritten beim abendlichen Bühnenprogramm vor großem Publikum.

Weinbaupräsident Rolf Haxel, Vorsitzender vom Moselwein e.V., lobte das große Engagement und fundierte Fachwissen der drei Kandidatinnen um die neue Moselkrone. Alle drei hätten es verdient gehabt, den Sieg davon zu tragen, leider könne allerdings ja nur eine die Gebietsweinkönigin werden. Am Nachmittag stellten sich Anna-Maria Dehen, Lisa Schmitt und Sarah Schmitt der Fachbefragung. Sie mussten einen Wein fachgemäß beschreiben und erkannten den 2015er Riesling feinherb in der Blindprobe ohne größere Schwierigkeiten. Danach folgten drei gleichlautende Fragen:
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Lebendige Moselweinberge?
Welche Tipps können Sie einem Weinfreund und einer Familie für einen Urlaub in der Weinkulturlandschaft Mosel geben?
Warum ist das Amt der Gebietsweinkönigin heute noch zeitgemäß?
Die nächste Aufgabe bestand darin, jeweils einen Umschlag mit einer Fachfrage aus den Bereichen Verbraucherfragen, Fragen aus dem Weinbau und der Weinbereitung sowie dem Weinmarketing zu ziehen, um diese Fragen dann möglichst umfassend und korrekt zu beantworten. Schon hierbei zeigte sich, dass alle drei das Metier beherrschen.

Bei der Abendveranstaltung konnten sie dann ihre Schlagfertigkeit und rhetorischen Fähigkeiten vor 450 Gästen in der Trierer Europahalle unter Beweis stellen. Darunter waren natürlich die Fan-Clubs aus den drei Weinorten der Terrassenmosel, Mittelmosel und der Saar, die ihre Kandidatinnen lautstark unterstützten. Die Moderation lag in den bewährten Händen von SWR-Journalist Ludger Peters. Durch eine Filmeinspielung, initiiert durch thein-media, erhielt das Publikum einen kurzen Einblick in das Leben und Wirken der Kandidatinnen. Dann mussten sie in Blindprobe einen Riesling, einen Elbling und einen Weißburgunder erkennen und dies war tatsächlich gar nicht so einfach. Beim Weinspiel, füllen einer Flasche, verkorken, etikettieren, entkorken, einschenken und servieren, wurde es dann praktisch. Schließlich rundete eine kurze Rede mit fünf eingeblendeten Begriffen die Aufgaben der drei Kandidatinnen ab.

Mit ihrer Stimmabgabe entschieden sich die Juroren dann für die Leiwenerin Lisa Schmitt, die bei all ihren Aufgaben überzeugte und wohl einen Tick in der Gunst Entscheider vorne lag. Die beiden unterlegenen Anna-Maria Dehen und Sarah Schmitt brauchen aber keineswegs enttäuscht zu sein. Auch ihre Leistungen waren hervorragend, auch sie werden ja ein Jahr lang eine Krone der Weinprinzessin der Mosel tragen und das Anbaugebiet als Repräsentantin vertreten.

Riesigen Applaus erhielten die scheidenden Weinmajestäten, Weinkönigin Lena Endesfelder sowie ihre Prinzessinnen Lena Esseln und Kristin Weinand. Sie hatten im Amtsjahr 2015/2016 einen tollen Job gemacht und die Moselregion hervorragend vertreten, wie Weinbaupräsident Rolf Haxel in seiner Verabschiedungsrede betonte. Sie erhielten von der Weinwerbung ein kleines Abschiedsgeschenk und versprachen, sich weiterhin für den Moselwein zu engagieren. Lena Endesfelder wünschten alle Anwesenden viel Glück und Erfolg bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin in den nächsten beiden Wochen.

Während der Abendveranstaltung konnten die Gäste in der Europahalle Weine aus der Jahresauswahlprobe genießen. Schmackhafte Brotspezialitäten wurden gereicht von der Bäckerei "die Lohners" und für das Glas Mineralwasser zwischendurch sorgte der Gerolsteiner Brunnen. Die Moselland Winzergenossenschaft war vertreten mit einem Begrüßungssekt und einer 2015er Müdener Funkenberg Riesling Spätlese der Premiumserie Goldschild. Die neue Gebietsweinkönigin Lisa Schmitt darf sich freuen auf ihr "Dienstfahrzeug" einen Opel Adam vom Autohaus Lingnau.

© Moselwein e.V. 16.09.2016

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