Foto: Chris Marmann

Weinpräsentationswochenende am 10. und 11. Juni:
25 Stationen, 100 Weingüter!

In den vergangenen drei Jahren hat sich diese Veranstaltung bereits überregionalen Kultstatus erworben: "Mythos Mosel" wird bei der vierten Auflage am 10. und 11. Juni 2017 wieder Tausende von Weinbegeisterten in die spektakuläre Flusslandschaft ziehen. Die Rieslingreise findet in diesem Jahr zwischen Detzem und Piesport an der Mittelmosel statt. Bei "Mythos Mosel 2017" präsentieren rund 100 Weingüter von Saar bis Terrassenmosel auf einer Strecke von 20 Moselkilometern an 25 Stationen ihre besten Weine.

Mehr als 2.500 Besucher aus elf Nationen kamen im Juni 2016, um den Mythos der Mosel mit allen Sinnen zu erkunden. Nicht nur die geballte Präsenz renommierter Weingüter, auch die einzigartige Umgebung, die die Mosel mit ihren Steilhängen und Flussschleifen bietet, lockte ein internationales Publikum an.An diesen Erfolg möchten die Moseljünger als Organisatoren sowie die weiteren beteiligten Winzer im Juni 2017 anknüpfen. 2017 beginnt die Rieslingreise im Weinbauort Detzem und führt moselabwärts bis Piesport. Viele international bekannte Weingüter wie Nik Weis vom St. Urbans-Hof, Fritz Haag, Schloss Lieser und Markus Molitor haben ihre Teilnahme zugesagt. Zudem werden die Gäste bei "Mythos Mosel" neue, junge, aufstrebende Winzer treffen, die die Szene aufmischen. Das von der Jungwinzervereinigung Moseljünger organisierte Weinpräsentationswochenende lebt davon, dass sich Weingüter aus allen Verbänden und Vereinen zusammentun, um die Mosel zu repräsentieren. Mit der Veranstaltung zeigen Winzerinnen und Winzer gemeinsam die große Tradition des Moselweinbaus wie auch die aktuelle Dynamik in der größten Steillagenweinbauregion der Welt.Insgesamt wird es 25 Standorte, sprich Weingüter, geben, die ihre Pforten öffnen. Jedes der gastgebenden Weingüter hat drei Gastwinzer aus anderen Teilen des Anbaugebietes eingeladen, von Saar und Obermosel bis zur Terrassenmosel. So können die Besucher an jeder Probierstation mehrere Winzer, deren Weine und die unterschiedlichen Lagen, Terroirs und Stilistiken des gesamten Weinanbaugebietes kennenlernen. Zwischen den Moselorten gibt es erneut einen Busservice, den die Besucher jederzeit nutzen können, um sich zwischen den Weingütern zu bewegen. Bei der kompakten Strecke von 20 Kilometern können die sportlichen Besucher natürlich auch das Fahrrad nutzen oder Teilstrecken wandern.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die exklusive Eröffnungsfeier. Der "Mythos Mosel 2017" wird am Freitag, 9. Juni, mit einer Minikreuzfahrt auf dem luxuriösen Moselschiff Prinzess Marie Astrid eröffnet. Spitzenköche der Moselregion, darunter auch Sterne-Koch Wolfgang Becker aus Trier, bereiten auf dieser "Mythos Mosel Kreuzfahrt" feine kleine Speisen zu. Das Schiff fährt entlang der diesjährigen Mythos Mosel Strecke. Besucher können sich die wundervolle Moselregion also bereits einen Tag vor Beginn der Veranstaltung vom Wasser aus ansehen. Begleitet von den Weinen der teilnehmenden Weingüter, die allesamt aus großen Flaschen kredenzt werden. Die Karten für diese Veranstaltung sind ausverkauft.

Wer keine Karte für die Eröffnungsparty erhalten hat, kann sich auf andere Partys am Samstag und Sonntag freuen. Am Samstag, 10. Juni, finden an mehreren Stationen der Mythos-Route Weinpartys statt. Unter anderem wird im Weingut Clüsserath-Weiler in Trittenheim die zweite Sommeredition der Jungwinzer-Kultfete "Rhythm 'n' Wine" gefeiert.
Mythos Mosel ist der Event für jeden Rieslinghaber und macht die Region in der zweiten Juniwoche zum Place-to-be für alle Weinfans.
Weitere Informationen und Karten im Internet www.mythos-mosel.de. Tickets sind zudem an den Veranstaltungstagen an allen Stationen erhältlich.


© Moselwein e.V. 28.04.2017


Radvergnügen auf 85 Kilometern von Pünderich bis Winningen

Das 25. Jubiläum am 11. Juni 2017 bildet den krönenden Abschluss der "Happy Mosel" Veranstaltungsreihe:
Unter dem Motto "Happy Mosel - Goodbye 2.0" wird die 85 km lange Moselstrecke zwischen Pünderich und Winningen ein letztes Mal für den motorisierten Verkehr gesperrt und für Radfahrer, Wanderer und Skater freigegeben.

In den Städten und Dörfern entlang der Strecke warten zahlreiche Erlebnis- und Serviceangebote auf alle Teilnehmer:
Bühnenreife Live-Musik für jeden Geschmack, moseltypische Delikatessen, Spiel und Spaß für Kinder und kompetente Pannenhilfen.

Trotz der Straßensperrung sind alle Orte entlang der Strecke mit dem Auto zu erreichen. Um die Zufahrtswege zum Erlebnistag zu entlasten, bitten wir alle Besucher, nach Möglichkeit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen.

Nach 2017 wird es keine weiteren Straßensperrungen unter dem Motto "Happy Mosel" mehr geben.

© 2017 Mosellandtouristik GmbH


© Moselwein e.V.
Das Bild zeigt die Vertreter der Wettbewerbsträger bei der PK in Zeltingen-Rachtig
Von links: Projektleiter Dieter Reiss, Dr. Stephan Reuter (Landwirtschaftskammer), Gereon Haumann (DEHOGA Rheinland-Pfalz), Albrech Ehses (IHK Trier), Michael Hoeck (Volks- und Raiffeisenbanken der Region), Ansgar Schmitz (Moselwein e.V.) und Michael Lipps (DLR Mosel) © Moselwein e.V.

Der große Qualitätstest "Der Beste Schoppen Mosel" startet im April in seine 19. Auflage. Alle Gastronomiebetriebe und konzessionierten Winzerwirtschaften dürfen ihre offenen Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer zum Wettbewerb einreichen. Das Besondere am Wettbewerb: Gastgeber und Winzer bewerten gemeinsam mit Fachleuten die Qualität ihrer Schoppenweine und arbeiten so kontinuierlich daran, das Angebot für ihre Gäste zu verbessern.

Seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 1999 wurden mehr als 18.300 Weine aus dem Anbaugebiet Mosel bewertet. In Etwa 550 Unternehmen der regionalen Gastronomie und Weinwirtschaft arbeiten Jahr für Jahr zusammen, sorgen für geprüfte Qualität und geben dem Gast Orientierungshilfe bei der Auswahl offener Weine. Der Wettbewerb ist ein Kooperationsprojekt von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, DLR Mosel, DEHOGA Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. (Weinwerbung). In einem Pressegespräch im Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachtig, der "Neuentdeckung des Jahres" im Vorjahreswettbewerb, gaben die Trägerorganisationen den Startschuss für das diesjährige Qualitätsprojekt.

Die Träger rechnen auch in diesem Jahr damit, dass etwa 1.400 bis 1.500 Weine zum Test eingereicht werden. Damit würde die Gesamtzahl der getesteten Weine nach dem diesjährigen Wettbewerb bei fast 20.000 liegen. Den Teilnehmern aus der regionalen und überregionalen Gastronomie und Hotellerie bietet der Wettbewerb attraktive Preise und Urkunden, sowohl für langjährige Teilnehmer als auch für neue Betriebe. Die Gesamtleistung der teilnehmenden Gastronomiebetriebe steht im Mittelpunkt und wirkt sich bei der Preisvergabe aus. Die besten Betriebe erhalten Geld- und Sachpreise.
Die besten Schoppen-Wirte werden in drei neuen Kategorien geehrt. Dem Sieger des Hauptpreises "Der Beste Schoppen" winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Volksbanken Raiffeisenbanken der Region. Der Zweit- und der Drittplatzierte in der Hauptkategorie erhalten Sachpreise im Wert von 500 und 250 Euro, die vom DEHOGA Rheinland-Pfalz und dem Moselwein e.V. zur Verfügung gestellt werden.
Gekürt wird auch die "Neuentdeckung des Jahres": Der Beste dieser Kategorie darf sich über einen Preis im Wert von 500 Euro des Gerolsteiner Brunnens freuen. In der Kategorie "Weingut mit Gastronomie" erhält die Winzerwirtschaft mit dem besten Ergebnis hochwertige Weingläser im Wert von 500 Euro, zur Verfügung gestellt von Kristallglashersteller Spiegelau aus dem Bayerischen Wald.

Der Wettbewerb dokumentiert eine starke Qualitätsentwicklung bei den offenen Ausschankweinen. Das ursprüngliche Ziel des Projekts ist damit schon lange erreicht. Dennoch arbeiten die Träger permanent an der Weiterentwicklung des Wettbewerbs: Nachdem in den vergangenen Jahren das Bewertungssystem grundlegend reformiert, die Testkategorien erweitert sowie der Internetauftritt erneuert wurden, gibt es in diesem Jahr Neuerungen bei den Regionalproben. Diese finden wieder an drei Standorten entlang der Mosel statt: am 13. Juni in Trier, am 20. Juni Ediger-Eller und am 27. Juni Bernkastel-Kues. Während diese ersten Bewertungsdurchgänge in der Vergangenheit an bis zu drei Tagen je Standort stattfanden, werden die Verkostungen an einem Tag je Standort konzentriert, um den Zeit- und Personalaufwand für alle Beteiligten zu reduzieren. Neu sind in diesem Jahr die Weingläser, mit denen die Juroren die Weine verkosten werden. In Kooperation mit dem Kristallglashersteller Spiegelau wird der Weinkelch "Style" eingesetzt. Dieses moderne Weinglas eignet sich nicht nur für Riesling, Müller-Thurgau und Elbling, es bietet auch beste Degustationsvoraussetzungen für Burgundersorten und Rotweine.

Getestet wird in elf Kategorien: Riesling trocken, Riesling halbtrocken, Riesling lieblich; Elbling trocken und halbtrocken, Rivaner trocken und halbtrocken, Weiße Burgundersorten trocken und halbtrocken, Rosé/Weißherbst/Blanc de noir sowie Rotwein trocken.

Alle in den Regionalproben positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel "Ausgezeichnet - Der Beste Schoppen". Die besten Weine aus den regionalen Bewertungen qualifizieren sich für die Finalprobe, in welcher die Siegerweine der Kategorien ermittelt werden. Diese erhalten wie gewohnt das Siegel "Der Beste Schoppen - Sieger". Die Finalprobe wird am 6. Juli im Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues sein.

Die Siegerweine werden bei der großen Finalveranstaltung am 18. Juli in Kröv präsentiert. Unter allen Teilnehmern, die einen Siegerwein stellen, werden anhand der Punkte für den Siegerwein und für alle vom Betrieb eingereichten Weine die Wettbewerbssieger in der Hauptkategorie ermittelt. Nur Gastgeber, die mindestens drei Weine zum Wettbewerb eingereicht haben, können eine der Betriebsauszeichnungen erhalten. Somit wird die Leistung von Lokalen honoriert, die ihren Gästen ein breites und besonders gutes Schoppenwein-Angebot von der Mosel bieten.
In der Kategorie "Weingut mit Gastronomie" werden gastronomische Betriebe geehrt, die zu einem Weingut gehören. Alle Wettbewerbsteilnehmer, die erstmals die Plakette "Haus der Besten Schoppen" erhalten, qualifizieren sich für den Preis "Neuentdeckung des Jahres". Diese Auszeichnung erhält das Unternehmen mit der besten Gesamtwertung für seine Weine aus drei Jahren Wettbewerbsteilnahme.
Siegel und Urkunden "Der Beste Schoppen" gibt es weiterhin für einzelne Weine. Diese offiziellen Prüfsiegel der Landesweinprämierung dürfen auf Flasche und Weinkarte verwendet werden. Die erfolgreichen Teilnehmer profitieren durch höheren Weinumsatz und sichern sich einen Bonus für eine Zertifizierung als Qualitätsbetrieb im Rahmen der "Dachmarke Mosel".

Die Träger rufen alle Gastronomie- sowie Weinbaubetriebe mit konzessionierter Gastronomie dazu auf, ihre offenen Ausschankweine zum Schoppentest einzureichen. Alle Lokale, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank führen, können sich beteiligen. Die Einreichung von Weinen ist kostenlos. Erhält ein Wein eine Auszeichnung, fällt eine Erfolgsgebühr von zehn Euro an. Die detaillierten Ausschreibungsbedingungen gibt es auf den Internetseiten www.derbesteschoppen.de. Dort können alle Wettbewerbsteilnehmer einsehen, wann ihre Weine zur Verkostung kommen und wie Weine sowie Betriebe bewertet wurden.
Zu den sensorischen Prüfungen in Trier, Ediger-Eller und Bernkastel-Kues sind die teilnehmenden Gastronomen und ihre Weinlieferanten eingeladen. Die verdeckten Proben dienen nicht nur dazu, die Qualität der Schoppenweine zu bewerten, sie sind auch Schulungen für die Wettbewerbsteilnehmer. Gastronomen und Winzer können sich dabei ein Bild von der Weinqualität machen. Diese Proben kurbeln den Qualitätsdialog zwischen Wirten und Weinlieferanten an.

© Moselwein e.V.  05.04.2017


Weinpräsentation in eindrucksvollem Rahmen: Antike Mauern und moderner Glasbau bieten die Kulisse für das Weinforum Mosel in Trier. Foto: Ansgar Schmitz
Weinpräsentation in eindrucksvollem Rahmen: Antike Mauern und moderner Glasbau bieten die Kulisse für das Weinforum Mosel in Trier. Foto: Ansgar Schmitz

Weinforum Mosel in Trier zieht 2.000 Besucher an - Neues Konzept findet Zustimmung

Drei Tage lang herrschte in den römischen Thermen am Viehmarkt in Trier beste Stimmung: Mehr als 200 prämierte Weine von rund 50 Erzeugern des Moselgebietes begeisterten beim Weinforum Mosel das Publikum. Die Qualität der Weine - vorwiegend aus dem Jahrgang 2015 - wurde allenthalben gelobt.

Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. veranstalteten die Leistungsschau der Landesweinprämierung zum 25. Mal in Trier. Wieder war die Resonanz enorm, 2.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Walter Clüsserath als Vorstandsmitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hatte am Freitagmorgen in Vertretung von Kammerpräsident Norbert Schindler rund 200 Ehrengäste aus Weinwirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltungen begrüßt, bevor Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt die Veranstaltung offiziell eröffnete.

Positiv wurde von den meisten Besuchern sowie den ausstellenden Winzern das zum Jubiläum geänderte Veranstaltungskonzept aufgenommen, auf das Weinbaupräsident Rolf Haxel in seinem Grußwort hinwies. Die große Mehrheit der Gäste begrüßte, dass nun mehr Top-Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine selbst dem Publikum vorstellten und so der direkte Austausch zwischen Erzeuger und Konsument intensiviert wurde. Waren bis 2016 nur Ehrenpreisträger der Prämierung mit eigenem Stand beim Weinforum in Trier anwesend, so waren für 2017 erstmals auch weitere Betrieben aus der Bestenliste der Landesweinprämierung eingeladen worden, eine Auswahl aus ihrem Sortiment zu präsentieren. Manch langjähriger Besucher des Weinforums vermisste allerdings die Thementische, an denen - sortiert nach Rebsorten und Geschmacksrichtungen - prämierte Weine verschiedener Produzenten nebeneinander verkostet werden konnten. Vor allem den Thementisch mit Winzersekt hatten über die Jahre viele Besucher besonders schätzen gelernt.

Vergleiche zwischen den Weinen verschiedener Top-Erzeuger ermöglichten aber weiterhin mehrere thematisch strukturierte Präsentationen. So konnten erstmals beim Weinforum Mosel die Siegerweine der Landesweinprämierung aus den Anbaugebieten Mosel, Ahr, Nahe und Mittelrhein nebeneinander probiert werden. In der Präsentation "Staatsehrenpreisträger am Fluss" standen Kostproben von allen Spitzenbetrieben der Landesweinprämierung aus dem Moselgebiet auf einem Tisch. Ebenso bot eine vom DLR Mosel präsentierte Auswahl von prämierten Mosel-Weinen aus der internationalen Steillagenprämierung CERVIM interessante Vergleiche. Für die kommenden Jahre planen die Veranstalter, immer wieder wechselnde Themenverkostungen beim Weinforum Mosel anzubieten. Die Anregungen aus den Reihen der Besucher werden hierbei auch berücksichtigt werden.

Generell herrschte eine angenehme Stimmung. Das einzigartige architektonische Ambiente der antiken Mauern mit dem modernen Glas- und Stahlüberbau der Ungers-Vitrine sorgte in Verbindung mit der hervorragenden Weinauswahl für eine besondere Verkostungsatmosphäre. Im Publikum mischten sich erfahrene Weinfreunde und Weinfachleute aus der gesamten Region mit jungen, genussorientierten und qualitätsbewussten Verbrauchern. Für viele Besucher ist das Weinforum in Trier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre zwanglos viele Weine zu probieren und neben etablierten Weingütern auch neue, hervorragende Produzenten zu entdecken. Den Teilnehmern der Landesweinprämierung bietet die Veranstaltung eine Plattform, um ihre regionale Kundschaft zu pflegen und neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Das 26. Weinforum Mosel findet im Januar 2018 in den Viehmarktthermen in Trier statt. Karten werden ab November 2017 im Vorverkauf erhältlich sein. Weitere Informationen: www.weinforum-trier.de

© Moselwein e.V. 23.01.2017 


• Lena Endesfelder aus Mehring ist Deutsche Weinkönigin.

Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkoenigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI
Von links: Weinprinzessin Mara Walz, Weinkönigin Lena Endesfelder und Weinprinzessin Christina Schneider. Foto © DWI

Mehring. Riesengroßer Jubel in Mehring: Lena Endesfelder ist am Freitag Abend in der Mainzer Rheingoldhalle zur 68. Deutschen Weinkönigin gewählt worden.
Die 23-Jährige Winzerin aus der Mittelmosel-Gemeinde setzte sich gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch und tritt somit die Nachfolge von Josefine Schlumberger aus dem Weinanbaugebiet Baden an.

"Ich bin einfach überwältigt, dass ich es wirklich geschafft habe. Sonst sieht man so etwas immer im Fernsehen - und jetzt bin ich selbst da. Einfach fantastisch", strahlte Endesfelder, die sich als 2015/16er Moselweinkönigin zunächst für den Vorentscheid am vergangenen Samstag und dann für die Finalrunde qualifiziert hatte.
Besonders dankte sie den zahlreich mitgereisten Anhängern, die sie auch während der live im SWR-Fernsehen übertragenen Sendung immer wieder lautstark unterstützt hatten: "Sie waren ganz wichtig. Egal, wie es hier ausgeht - ich wusste, dass sie hinter mir stehen."

Ein Jahr lang wird Lena Endesfelder nun weltweit bei zahlreichen Veranstaltungen für den deutschen Wein werben und auch ihren Heimatort und dessen Rebensäfte noch bekannter machen.
Dabei wird sie von den beiden Deutschen Weinprinzessinnen Christina Schneider aus Sommerach (22, Franken) und Mara Walz aus Vaihingen/Enz (26, Württemberg) unterstützt.

Die neue Deutsche Weinkönigin wuchs in einer Mehringer Winzerfamilie auf und führt den Familienbetrieb zusammen mit Mutter und Schwester in dritter Generation. Sie hat im vergangenen Jahr den Bachelor of Science Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim erworben.

Nach Margret Hoffranzen, später Willmes (1956/57), und Jutta Fassian (Fassian-Emmrich; 1987/88) ist Lena Endesfelder bereits die dritte Deutsche Weinkönigin aus Mehring. Zum zwölften Mal wurde seit 1949 eine deutsche Weinhoheit aus dem Weinanbaugebiet Mosel (seit 2006; davor: Mosel-Saar-Ruwer) gewählt.

© WSV 30.09.2016


Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.
Foto: Krönung der neuen Weinmajestäten. © Moselwein e.V.

Die 21-jährige Lisa Schmitt ist neue Gebietsweinkönigin von Mosel, Saar und Ruwer im Amtsjahr 2016/2017. Sie studiert Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim und stammt aus einem Weinbaubetrieb in Leiwen. Ihr zur Seite stehen Anna-Maria Dehen (23) aus Müden und Sarah Schmitt (20) aus Konz-Filzen. Die drei werden nun ein Jahr lang in ganz Deutschland und im Ausland unterwegs sein und für das Weinbaugebiet Mosel, die Weinwirtschaft sowie ihre Weine und Sekte auf zahlreichen Veranstaltungen bei Messen, Weinproben und Events werben.

Die Wahl fand am 16. September 2016 in der Europahalle in Trier statt. 24 Juroren aus Weinfachleuten, Touristikern und Medienvertretern sowie die drei Bürgermeister der Heimatgemeinden der Kandidatinnen hatten die Qual der Wahl, denn die drei lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Fachbefragung und ihren Auftritten beim abendlichen Bühnenprogramm vor großem Publikum.

Weinbaupräsident Rolf Haxel, Vorsitzender vom Moselwein e.V., lobte das große Engagement und fundierte Fachwissen der drei Kandidatinnen um die neue Moselkrone. Alle drei hätten es verdient gehabt, den Sieg davon zu tragen, leider könne allerdings ja nur eine die Gebietsweinkönigin werden. Am Nachmittag stellten sich Anna-Maria Dehen, Lisa Schmitt und Sarah Schmitt der Fachbefragung. Sie mussten einen Wein fachgemäß beschreiben und erkannten den 2015er Riesling feinherb in der Blindprobe ohne größere Schwierigkeiten. Danach folgten drei gleichlautende Fragen:
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Lebendige Moselweinberge?
Welche Tipps können Sie einem Weinfreund und einer Familie für einen Urlaub in der Weinkulturlandschaft Mosel geben?
Warum ist das Amt der Gebietsweinkönigin heute noch zeitgemäß?
Die nächste Aufgabe bestand darin, jeweils einen Umschlag mit einer Fachfrage aus den Bereichen Verbraucherfragen, Fragen aus dem Weinbau und der Weinbereitung sowie dem Weinmarketing zu ziehen, um diese Fragen dann möglichst umfassend und korrekt zu beantworten. Schon hierbei zeigte sich, dass alle drei das Metier beherrschen.

Bei der Abendveranstaltung konnten sie dann ihre Schlagfertigkeit und rhetorischen Fähigkeiten vor 450 Gästen in der Trierer Europahalle unter Beweis stellen. Darunter waren natürlich die Fan-Clubs aus den drei Weinorten der Terrassenmosel, Mittelmosel und der Saar, die ihre Kandidatinnen lautstark unterstützten. Die Moderation lag in den bewährten Händen von SWR-Journalist Ludger Peters. Durch eine Filmeinspielung, initiiert durch thein-media, erhielt das Publikum einen kurzen Einblick in das Leben und Wirken der Kandidatinnen. Dann mussten sie in Blindprobe einen Riesling, einen Elbling und einen Weißburgunder erkennen und dies war tatsächlich gar nicht so einfach. Beim Weinspiel, füllen einer Flasche, verkorken, etikettieren, entkorken, einschenken und servieren, wurde es dann praktisch. Schließlich rundete eine kurze Rede mit fünf eingeblendeten Begriffen die Aufgaben der drei Kandidatinnen ab.

Mit ihrer Stimmabgabe entschieden sich die Juroren dann für die Leiwenerin Lisa Schmitt, die bei all ihren Aufgaben überzeugte und wohl einen Tick in der Gunst Entscheider vorne lag. Die beiden unterlegenen Anna-Maria Dehen und Sarah Schmitt brauchen aber keineswegs enttäuscht zu sein. Auch ihre Leistungen waren hervorragend, auch sie werden ja ein Jahr lang eine Krone der Weinprinzessin der Mosel tragen und das Anbaugebiet als Repräsentantin vertreten.

Riesigen Applaus erhielten die scheidenden Weinmajestäten, Weinkönigin Lena Endesfelder sowie ihre Prinzessinnen Lena Esseln und Kristin Weinand. Sie hatten im Amtsjahr 2015/2016 einen tollen Job gemacht und die Moselregion hervorragend vertreten, wie Weinbaupräsident Rolf Haxel in seiner Verabschiedungsrede betonte. Sie erhielten von der Weinwerbung ein kleines Abschiedsgeschenk und versprachen, sich weiterhin für den Moselwein zu engagieren. Lena Endesfelder wünschten alle Anwesenden viel Glück und Erfolg bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin in den nächsten beiden Wochen.

Während der Abendveranstaltung konnten die Gäste in der Europahalle Weine aus der Jahresauswahlprobe genießen. Schmackhafte Brotspezialitäten wurden gereicht von der Bäckerei "die Lohners" und für das Glas Mineralwasser zwischendurch sorgte der Gerolsteiner Brunnen. Die Moselland Winzergenossenschaft war vertreten mit einem Begrüßungssekt und einer 2015er Müdener Funkenberg Riesling Spätlese der Premiumserie Goldschild. Die neue Gebietsweinkönigin Lisa Schmitt darf sich freuen auf ihr "Dienstfahrzeug" einen Opel Adam vom Autohaus Lingnau.

© Moselwein e.V. 16.09.2016