Thörnich

Ein bekanntes Winzerdörfchen mit dem keltisch-römischen Namen "Turinga" liegt am rechten Flachufer der Mosel, während seine Weine vornehmlich an den steilen Hängen der gegenüberliegenden Seite reifen.

Das Winzerdorf Thörnich. Foto: TI Römische Weinstraße
"Enggaß", "Schießlay" und die weltberühmte" Thörnicher Ritsch" sind die Weinlagen der Gemeinde. Das weiß das englische Königshaus genauso, wie es Konrad Adenauer wusste, als er 1955 einige Flaschen von hier mit nach Moskau nahm, um über die Freilassung deutscher Kriegsgefangener zu verhandeln.
Die Maternuskirche aus dem 18. Jahrhundert (mit alter Orgel und Schnitzaltären), erbaut in Erinnerung an den Schutzpatron, den dritten Bischof von Trier, ist eine Schenkung des Philippus Graf von Kesselstatt.
Aus dem 16. Jahrhundert stammt das wohl älteste Wegekreuz an der Römischen Weinstraße.

Vom Parkplatz an der Bundesstraße aus kann man über den Klettersteig "Thörnicher Ritsch" durch den Weinberg zu einem wunderschönen Aussichtspunkt kraxeln.

Blick auf die Kirche des Ortes.
Über große Beliebtheit darf sich das noch relativ junge Thörnicher Weinhöfefest in der traditionellen Winzergemeinde freuen. 12 Weingüter, die man auf seinem Rundgang bequem zu Fuß erreichen kann, laden am 2. September-Wochenende mit Angeboten aus der moseltypischen Küche ein.

Kontakt:
Heimat- und Verkehrsverein
Hauptstraße 6
54340 Thörnich
Tel.: 0 65 07 / 33 39

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