Zeltingen-Rachtig

Moselort mit Herz - in einer Weinlandschaft zum Verlieben.

Die Zeltinger Sonnenuhr aus dem Jahre 1620 gilt als die größte und vollständigste Sonnenuhr in den Weinbergen Deutschlands.
Der Weinort Zeltingen-Rachtig ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit den Weinlagen: "Zeltinger Himmelreich", "Schloßberg", "Sonnenuhr"und "Deutschherrenberg".
Abwechslungsreiche Urlaubstage werden durch Weinproben, Kellerbesichtigungen, Weinfeste, Straßenfeste, Angeln, Ausflugsfahrten, Boccia, Boule, Bücherei, Camping, Fahrradverleih, Freischach, Kinderspielplätze, Kulturweg "Von Kurköln zu den Deutschherren", Minigolf, Operettenfestspiele "Zeltinger Himmelreich" alle 2 Jahre, erneut 2011, Schifffahrten, Schutzhütte mit Grillplatz, Sportschießen, Tennis, Wanderungen, Wassersport, Wassertretbecken garantiert.

Die Pfarrkirche St. Stephanus prägt das Ortsbild von Zeltingen.
Sehenswürdigkeiten:
Sehenswert sind im Ortskern der mittelalterliche Marktplatz, der ehemalige kurkölnische Amtssitz (heute Pfarrhaus), die Pfarrkirchen St. Stephanus Zeltingen und St. Marien Rachtig, die Zeltinger Sonnenuhr, der Deutschherrenhof Rachtig, sowie zahlreiche Fachwerkhäuser und Weingutshöfe, Kloster Machern. Lohnenswert ist auch der Besuch der Töpferwerkstatt Nicolay-Bolle. Wohl wichtigster Zeuge der Geschichte des Ortes ist die Ruine der Rosenburg. Sehenswert ist weiterhin die Staustufe Zeltingen mit Schleusenanlage und Kraftwerk. Im Bau ist zur Zeit eine zweite Schleusenkammer, welche den enorm gestiegenen Fracht- und Personenschiffsverkehr entlasten soll.

Alle zwei Jahre wird die Moseloperette „Zeltinger Himmelreich" aufgeführt. Foto: Verkehrsbüro Zeltingen-Rachtig.
Moseloperette „Zeltinger Himmelreich“:
Welches Dorf kann schon von sich behaupten, dass es seine eigene Operette hat? Zeltingen-Rachtig, eine 2500 Seelen-Gemeinde an der Mittelmosel, unweit von Bernkastel-Kues, kann dies. Zwar keine Operette von Weltruf, dafür aber ein Werk mit zündenden Melodien, das von den Zeltingen-Rachtiger Bürgern mit einer gehörigen Portion Mutterwitz, Humor und auch Selbstironie aufgeführt wird. Alles Laienspieler übrigens, die tagsüber ihren Berufen nachgehen - die meisten arbeiten im Weinbau.
Der Wein spielt auch in der Operette die Hauptrolle. Man schreibt das Jahr 1780, und die Winzersleute im kurkölnischen Oberamte Zeltingen-Rachtig begehren auf gegen ihren Landesherren, den Kurfürsten zu Cöln. Sie wollen den Zehnten nicht mehr zahlen, der alljährlich in Form von Wein aus den hervorragenden Zeltinger Weinlagen „Zeltinger Himmelreich, Schloßberg Sonnenuhr und Deutschherrenberg“ zu erbringen ist. Man lässt dem Kurfürsten ausrichten, der Wein sei in diesem Jahr so sauer, dass er unmöglich bei Hofe kredenzt werden könne. Als urplötzlich ein Abgesandter des Kurfürsten auftaucht, um sich vor Ort von der Qualität des Weines zu überzeugen, ist die Aufregung verständlicherweise groß. Doch mit einer List gelingt es den pfiffigen Winzern, den Kontrolleur hinters Licht zu führen. Und natürlich darf auch eine Liebesgeschichte in der Operette nicht fehlen.
Entstanden ist die Operette in den 50er Jahren, als Zeltingen-Rachtig einen Lieder-Wettbewerb ausschrieb. Die bekannte Weinlage „Zeltinger Himmelreich“ sollte nach dem Willen des Rates besungen werden. Der siegreiche Komponist Werner Stamm gewann drei Wochen Urlaub in Zeltingen-Rachtig - und es gefiel ihm dort so gut, dass er gleich eine ganze Operette über das Winzerleben und über eine fast wahre Begebenheit ausgangs des 18. Jahrhunderts schrieb.
1955, genauer gesagt am 5. Januar 1955 fand die Uraufführung im Saale des Hotel Nicolay zur Post statt und inzwischen werden alle zwei Jahre je fünf Vorstellungen gegeben. Die Freilichtbühne steht seit 1980 auf dem Marktplatz von Zeltingen, der zugleich der Ort der Handlung ist - authentischer geht’s nicht.

Kontakt:
Verkehrsbüro  
Ortsgemeinde Zeltingen-Rachtig
Uferallee 13
54492 Zeltingen-Rachtig
Tel.: 0 65 32 / 24 04
Fax: 0 65 32 / 38 47

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