Schiefergrubenweg, Lütz

Die Informationstafel in Lütz (Moselstraße, am Ortseingang) zeigt neben Plänen der Stollenanlagen eine Karte mit dem Wegeverlauf.

Die Grube Wrede. Foto: TI Ferienland Cochem
...Von hier führt der Weg entlang der Moselstraße und weiter durch die Herrengrabenstraße. Am Ende der Straße beginnt der Schiefergrubenweg, der in beiden Richtungen begangen werden kann.
Beschreibung:
14 Schau- und Informationstafeln zeigen auf dem 7 km langen Rundweg Grubenbilder und viel Wissenswertes über den Schieferbergbau und die Lützer Natur. Sonnig warme Abschnitte, wie der "Wingert", in dem bis vor 100 Jahren Wein angebaut wurde, wechseln mit kühleren Waldwegen.
Lernen Sie entlang der zahlreichen Schiefergruben und Stollen die Zeit des Dachschieferbergbaus kennen.
Der Wanderweg kann ganzjährig begangen werden.
Einkehrmöglichkeiten befinden sich im Ort.
Streckenbeschaffenheit
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Streckeninformation
Wanderstrecke: 7 km
Höhenmeter: 280 m 
Wanderzeit: 2,5 Stunden 
Wandertipps:
Hauslay
Von der Florianshütte führt ein schmaler Pfad über den Bergrücken bis zur Hauslay ("Fahne") mit herrlichem Blick ins Lützbachtal. Von hier führt ein zum Teil steiler Pfad bergab zur Moselstraße.
Otto-Andreas Turm
Einen Abstecher zum Otto-Andreas Turm (ab Schiefergrubenweg ca. 4,5 km hin und zurück, siehe Karte) lohnt in jedem Fall. Durch seine freie Lage auf knapp 400 m üNN bietet er eine überwältigende Aussicht in Hunsrück und Eifel.
Erleben Sie die Geschichte des Lützer Dachschieferbergbaus in einem der schönsten Seitentäler der Mosel.
Der Schieferabbau hat hier früher eine bedeutende Rolle gespielt.
Der untertägige Abbau zur Gewinnung von Dachschiefer begann vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte zwischen 1900 und 1910 seinen Höhepunkt.
In Lütz gab es elf Gruben - Westfalia, Herrnfeld, Rechtenberg, Weinsberg, Rudolfsglück, Wolf/Mosella/Luise, Burgberg, Burgwiese, Himmel, Philippsberg und Glückauf - mit 19 Stollen sowie fünf Versuchsstollen.
Am längsten war die Grube Herrnfeld (vormals Westfalia) mit dem Zentralstollen "Erna" in Betrieb (1953). Das Stollensystem des längsten Bergwerkes "Mosella" war insgesamt ca. 600 m lang. Die Abbaukammern waren bis zu 30 Meter hoch.
Anhand des "Grubenbildes" (= Grundriss des Bergwerkes, siehe Infotafel am Ortseingang, Moselstr.) kann man sich ein Bild von der Größe und Komplexität der jeweiligen Stollenanlage machen. Die hier aufgeführten Stollenanlagen lagen auf 3 Sohlen übereinander und waren mehrere 100 Meter lang.
Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der hier überwinternden Fledermäuse sind alle Stollen mit einem Gitter verschlossen. Die Grubenanlagen sind aber auf den Informationstafeln abgebildet.

© Tourist-Information Ferienland Cochem 
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