Lenus-Mars Weg, Pommern/Karden

Der Lenus-Mars Wanderweg mit einer Länge von 5,1 km verbindet die Orte Karden und Pommern.

Foto: TI Ferienland Cochem
Auf Informationstafeln erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die Ausgrabungen und Besiedlung der Tempelanlage.
Die Holzskulpturen keltischer Krieger, römische Frau und spätantiker Kastor am Wegrand begleiten den Aufstieg.
Informationstafeln in Karden (Am Ende der Straße „Unter den Weinbergen“) und in Pommern (Straße „Am Goldberg“) zeigen eine Karte mit dem Wegeverlauf. Einkehrmöglichkeiten befinden sich in den Orten. 
Wandertipps
Rundweg zwischen Karden-Pommern (9,5  km)
Die Wanderung führt von Karden über den Lenus-Mars Weg vorbei an der Tempelanlage nach Pommern. Hier informiert eine Ausstellung im Bürgerhaus, Am Spilles, über die Ausgrabungsstätte und die Funde. Die Route wird zuerst über den Lenus-Mars Weg, dann weiter zur Fahrlei (schöner Aussichtspunkt) und entlang des Moselhöhenweges (Abzweigung im Wald vom Lenus-Mars Weg) nach Karden fortgesetzt. In Karden zeigt die keltisch-römische Abteilung im Stiftsmuseum die archäologischen Funde des Martberges. 
Diese Wanderung kann auch von Pommern aus gestartet werden.
Von Pommern bis Moselkern (20  km mit Besuch der Burg Eltz)
Die Wanderung beginnt in Pommern und führt über den Lenus-Mars Weg vorbei an der Tempelanlage nach Karden. Über die St. Castor-Str. und Burg-Eltz-Weg wird die Wanderung auf dem Buchsbaum-Wanderpfad (Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich) nach Müden und weiter nach Moselkern fortgesetzt. Hier besteht  die Möglichkeit die Burg Eltz im Elztal zu besuchen (1 Stunde Fußweg zur Burg, siehe Wanderkarte). Von Moselkern fahren stündlich Züge zum Ausgangspunkt Pommern zurück.
Auf dem Martberg, zwischen Pommern und Karden, ca. 180 m hoch über der Mosel, lag eine befestigte großstadtähnliche Siedlung der Kelten (Oppidum). Im Zentrum der Siedlung entwickelte sich eine gallorömische Tempelanlage, an der die wechselvolle Geschichte des Mosellandes in einem Verschmelzungsprozess von Kelten und Römern sichtbar wird. Das Heiligtum war dem Gott Lenus Mars geweiht, dessen Verehrung der Martberg seinen Namen verdankt.
In der Blütezeit dieser Kultanlage (ca. 200 n. Chr.) standen hier zahlreiche Tempelbauten. Nach jahrelangen Ausgrabungen wurden Teile der Tempelanlage rekonstruiert. Eine Führung über die Tempelanlage mit Besichtigung der Innenmalereien des Haupttempels ist ganzjährig möglich.
Einen Einblick in das Kultgeschehen vor 2000 Jahren geben auch die zahlreichen Fundstücke, darunter Tausende keltische und römische Münzen, sowie Waffen und Schmuckstücke. Einzelne Funde sind im Stiftsmuseum ausgestellt.
Die Tempelanlage und der Lenus-Mars Weg sind mit Informationstafeln ausgestattet, die über archäologische Forschungsergebnisse und Rekonstruktionen zu den Themenbereichen des keltischen Oppidums und der Befestigungsanlage informieren. 
Streckenbeschaffenheit
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Streckeninformation
Wanderstrecke: 5,1 km
Höhenmeter: 180 m
Wanderzeit: ca. 2 Stunden 

© Tourist-Information Ferienland Cochem
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