Die beigefügten Fotos zeigen die Preisübergabe an die Betriebe in Ellenz-Poltersdorf und in Pünderich.
Preis des Gastronomischen Bildungszentrums für das Moselstern-Hotel Weinhaus Fuhrmann in Ellenz-Poltersdorf: Von links: Petra Treis (GBZ Koblenz), Svetlana Zwyer und Helmut Dehren (Hotel Weinhaus Fuhrmann) und Christian Dübner (IHK Koblenz). Foto: Moselwein e.V./Andreas Walz
Die beigefügten Fotos zeigen die Preisübergabe an die Betriebe in Ellenz-Poltersdorf und in Pünderich.
Preis von Riedel – The Wine Glass Company für Weinstube Straußwirtschaft Lay in Pünderich:
Von links: Ansgar Schmitz (Moselwein e.V.), Matthias Lay und Gerald Niederberger (Riedel). Foto: Moselwein e.V./Chris Marmann

 

Die Sieger im Gastronomie-Weinwettbewerb „Weingastgeber Mosel“ kommen aus den Kreisen Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg.

Da die geplante Siegerpräsentation aufgrund der Corona-Epidemie nicht stattfinden konnte, überreichten Wettbewerbsträger und Preisstifter die Urkunden und Preise in den vier Siegerbetrieben in Ellenz-Poltersdorf, Pünderich, Mülheim und Nittel.

Der Wettbewerb Weingastgeber Mosel wurde 2019 erstmals ausgerichtet und ist aus dem von 1999 bis 2018 veranstalteten Wettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ hervorgegangen. Träger sind Moselwein e.V., die Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz sowie das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel.

Sieger in der Kategorie „Hotellerie bis 3 Sterne“ ist das Moselstern-Hotel Weinhaus Fuhrmann in Ellenz-Poltersdorf. Hotelier Helmut Dehren nahm gemeinsam mit Hotelleiter Atanas Georgiev und Operation Manager Svetlana Zwyer den Preis des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz im Wert von 1.500 Euro aus den Händen von Petra Treis vom GBZ entgegen. Christian Dübner von der IHK Koblenz überreichte im Namen der Wettbewerbsträger die Siegerurkunde. Über den Preis, mit dem das umfangreiche Moselweinangebot sowie der Weinservice des Hotels gewürdigt werden, freute sich auch Andreas Offinger. Der zertifizierte Wein- und Kulturbotschafter Mosel und Sommelier ist im Hotel für Personalweiterbildung in Sachen Wein zuständig.

In der Kategorie „Hotellerie ab 3 Sterne Superior“ geht der erste Platz an das Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim an der Mosel. Das Hotel in den historischen Gebäuden einer ehemaligen Weinhandlung erhält den mit 1.500 Euro dotierten Preis des Gerolsteiner Brunnen, der von Gebietsleiter Christoph Heinz überreicht wurde. Norbert Müller, neuer Leiter des DLR Mosel, beglückwünschte als Vertreter der Wettbewerbsträger den neuen Hoteldirektor Ralf Ole Leidner sowie Operations Managerin Andrea Mereu und Gastronomieleiter Pascal Brizin zu der verdienten Auszeichnung. Der Preis sei zusätzlicher Ansporn für den geplanten Ausbau besonderer Angebote und Erlebnisse rund um den Moselwein im Richtershof, so Ralf Ole Leidner.

Die große Bedeutung der Winzerhofgastronomie im Weinanbaugebiet Mosel spiegelt sich darin, dass es für diesen Bereich zwei Wettbewerbskategorien gibt. Viele Winzer der Region führen auch Beherbungs- und gastronomische Betriebe. Die Winzerfamilie Lay in Pünderich überzeugte die Jury mit dem Angebot ihrer Straußwirtschaft und Weinstube in der Kategorie „Weingut mit Winzergastronomie“ und sicherte sich damit den Preis von Riedel – The Wine Glass Company im Wert von 1.500 Euro, der von Gerald Niederberger, Sales Director Hospitality, überbracht wurde. Die Siegerurkunde erhielt Matthias Lay aus den Händen von Ansgar Schmitz, Geschäftsführer der Mosel-Weinwerbung. In dieser Kategorie habe es sehr viele gute Bewerber gegeben, so Ansgar Schmitz. Diese haben im nächsten Jahr die Möglichkeit sich erneut zu bewerben.

Auch in der Kategorie „Weingut mit Gastronomie und Hotel“ durften die Juroren einige interessante Bewerbungen aus dem gesamten Anbaugebiet sichten und bewerten. Der Sieg ging schließlich nach Nittel an der Obermosel an Weinstube und Gästehaus Apel. Philip Apel nahm den Preis der Volksbanken Raiffeisenbanken der Region im Wert von 1.500 Euro  von Gerhard Knauf, Marketingleiter der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank Wittlich, entgegen. Im Namen der Wettbewerbsträger gratulierte Albrecht Ehses, Geschäftsführer Wein und Internationales der IHK Trier und überreichte die Siegerurkunde.

Die Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft und Gastronomie, darunter Peer Holm, Präsident der Sommelier-Union Deutschland, und Alexander Kohnen vom International Private Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler, war sich einig: Alle Sieger bieten herausragende Gastfreundschaft und Erlebnisse rund um den Moselwein und punkten mit ihrer Weinauswahl, Jahrgangstiefe und der Präsentation der Weine und des Weinanbaugebietes.

Im Wettbewerb ist entscheidend, wie die Gastgeber aus Hotellerie, Gastronomie und Weinwirtschaft den Moselwein in ihren Betrieben in Szene setzen und den Gästen auf vielfältige und kreative Weise näherbringen. Jeder Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb, der Moselweine anbietet, kann sich kostenlos am Wettbewerb beteiligen. Die 50 teilnehmenden Betriebe wurden von den Juroren in Hinblick auf ihr Engagement und die Präsentation des Moselweins nach verschiedenen Kriterien bepunktet. Die Weinkarte mit Breite, Jahrgangstiefe und Vielfalt des Angebots an offenen und Flaschenweinen spielt dabei ebenso eine Rolle wie Weinempfehlungen zu Speisen, die Präsentation der heimischen Weine und des Anbaugebietes im Betrieb und auf den Internetseiten. Weitere Pluspunkte gibt es für besondere Angebote rund um den Moselwein, wie Arrangements und Veranstaltungen zum Thema Wein und Kultur, Exkursionen zu Weinlagen oder Weingütern und die Zusammenarbeit mit Weinerzeugern. Die Schulung der Servicemitarbeiter, die in den Betrieben am Gast „arbeiten“, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des Projektes. Daher boten DLR Mosel und Moselwein e.V. im Herbst zwei Online-Seminare für Mitarbeiter von Gastronomie und Hotellerie zum Themenbereich Weinerzeugung und -bereitung an.

Geehrt wurden nicht nur die Sieger in den vier Kategorien. Darüber hinaus erhielten rund 30 Wettbewerbsteilnehmer die Tafel „Ausgezeichneter Weingastgeber Mosel“. Damit wird ihr kontinuierliches Engagement rund um den Moselwein ausgezeichnet. Basierend auf den Bewertungen des Vorgängerwettbewerbs „Der Beste Schoppen“, ging die Tafel an alle Gastgeber, die seit mindestens drei Jahren in Folge im Vorgängerwettbewerb und im neuen Projekt erfolgreich ihre Kompetenz in Sachen Moselwein unter Beweis gestellt haben.

Den Verantwortlichen bei Moselwein e.V., IHK Trier und Koblenz sowie DLR Mosel war es wichtig, den Wettbewerb gerade wegen der Einschränkungen für die Gastronomie und Hotellerie infolge der Corona-Epidemie auch in diesem Jahr zu veranstalten, um den Gastgebern Unterstützung und Ansporn zu geben. Auch für nächstes Jahr planen die Träger die Ausrichtung des Wettbewerbs. Unterstützt werden sie vom Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz, vom Gerolsteiner Brunnen, den Volksbanken Raiffeisenbanken der Region sowie der Firma Riedel – The Wine Glass Company.

Alle Geehrten sowie weitere Informationen zum Wettbewerb: www.weingastgeber-mosel.de.

© Moselwein e.V.  10.12.2020

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Foto: © Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Foto: © Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

 

Mosel-Weinkönigin Marie Jostock aus Köwerich und die Mosel-Weinprinzessinnen Julia Weis aus Zell und Julia Gries aus Kobern-Gondorf haben ihre Amtszeit bis September 2021 verlängert.

Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger aus Trier wurde nach zweijähriger Amtszeit vom Vorstand der Mosel-Weinwerbung verabschiedet. Sie vertritt das Weinanbaugebiet Mosel bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin am 25. September in Neustadt an der Weinstraße.

Zum ersten Mal seit fast 60 Jahren wird in diesem Jahr keine neue Gebietsweinkönigin gewählt. Zuletzt war die Wahl der Mosel-Weinkönigin 1962 ausgefallen, die damalige Gebietsweinkönigin Irmine Hoffmann, geborene Regnery, aus Klüsserath war von 1961 bis 1963 im Amt. Die Gründe dafür sind heute nicht mehr bekannt. 2020 sorgt die Corona-Pandemie für die außergewöhnliche Situation. 

Anstelle des Wahl- und Krönungsabends mit mehreren Hundert Gästen wurde die Verlängerung der Amtszeit von Marie Jostock, Julia Gries und Julia Weis und die Verabschiedung von Bärbel Ellwanger im Rahmen eines festlichen Abendessens im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim begangen. Entsprechend der Hygienemaßnahmen waren dabei nur die engsten Familienangehörigen der Weinhoheiten, der Vorstand des Moselwein e.V. und einige wenige geladene Gäste aus weinbaulichen Organisationen und Institutionen anwesend.

Rolf Haxel, Vorsitzender des Moselwein e.V., dankte Marie Jostock und Julia Gries sowie der aus beruflichen Gründen verhinderten Julia Weis für ihre Bereitschaft, sich ein Jahr länger in den Dienst des Moselweines zu stellen. Dem Wunsch der Weinhoheiten nach der Verlängerung des Amtsjahres hatten der Vorstand des Moselwein e.V. und Weinbaupräsident Walter Clüsserath im Mai einstimmig entsprochen, nachdem durch die Corona-Pandemie fast alle Einsätze, Weinfeste, Weinmessen und Gebietspräsentationen abgesagt worden waren. Damit war auch klar, dass Marie Jostock nicht bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin 2020/21 antreten würde.

Damit das Anbaugebiet dennoch bei diesem bundesweit beachteten Event dabei sein kann, hat Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger aus Trier sich bereit erklärt, die Mosel in Neustadt zu vertreten. Bärbel Ellwanger hatte bereits im Amtsjahr 2018/19 als Mosel-Weinprinzessin das Anbaugebiet bei zahlreichen Veranstaltungen regional und überregional repräsentiert. Vorsitzender Rolf Haxel dankte Bärbel Ellwanger für ihren Einsatz als Botschafterin der Mosel und wünschte ihr für die Wahl am 25. September alles Gute.

Der Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen haben sich massiv auf die Arbeit der Mosel-Weinkönigin und ihrer Prinzessinnen ausgewirkt. Seit Mitte März sind fast alle Veranstaltungen abgesagt worden und damit auch die meisten Werbe-Einsätze der Gebietsweinhoheiten. Bis auf weiteres werden keine großen Veranstaltungen und damit auch keine Weinfeste, Messen und andere Weinevents stattfinden. „Damit fällt der Großteil der normalerweise rund 200 Termine für unsere Weinhoheiten in diesem Jahr aus“, so Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V.

Auch in mehreren anderen deutschen Weinanbaugebieten findet in diesem Jahr keine Wahl der Gebietsweinkönigin statt, die amtierenden Weinmajestäten bleiben im Amt. Vorstand und Geschäftsführung der Mosel-Weinwerbung halten die Verlängerung der Amtszeit auch für sinnvoll, da  man vor dem Hintergrund der Pandemie die Wahl der Mosel-Weinkönigin nicht im gewohnten, großen Rahmen hätte veranstalten können.

Anstatt das Weinanbaugebiet Mosel bei großen Veranstaltungen in ganz Deutschland zu repräsentieren, waren und sind die Mosel-Weinhoheiten verstärkt in den sozialen Medien aktiv, um für die Weine der Region zu werben. So geht bald ein weiteres Video online, in dem die jungen Frauen touristische Attraktionen im Weinanbaugebiet Mosel präsentieren und zum Wein-Urlaub an Mosel, Saar und Ruwer motivieren.

Doch Weinevents und der direkte Kontakt lassen sich über die online-Maßnahmen nur bedingt ersetzen. Marie Jostock, Julia Gries und Julia Weis brennen darauf, spätestens im kommenden Jahr richtig für die Mosel durchstarten zu können. „Meine Prinzessinnen und ich sind sehr stolz darauf, das Weinanbaugebiet Mosel, seine Weine und Winzer ein weiteres Jahr vertreten zu dürfen. Wir sind bereit, mit unserer Lebensfreude, Überzeugung und Leidenschaft für den Moselwein Menschen aus aller Welt von unserer einzigartigen Wein- und Kulturlandschaft zu begeistern“, so Marie Jostock. Julia Gries freut sich „auf zahlreiche, sehr unterschiedliche Termine, auf den Kontakt zu vielen Menschen mit spannenden Geschichten und vielen interessanten Gesprächen, stets bei einem guten Glas Moselwein“.  Trotz Bachelor-Arbeit und Praktikum im kommenden Jahr will auch Julia Weis die Chance nutzen, um sich weiter für die Region und ihre Winzer einzusetzen.

Und Bärbel Ellwanger fühlt sich geehrt, ihre Heimat und deren Weine bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten zu dürfen. Sie wird am 17. September um 18:45 Uhr in der Landesschau Rheinland-Pfalz im Interview zu sehen sein. Die Fachbefragung der sieben Bewerberinnen wird am 19. September von 16 bis 17 Uhr im Livestream unter swr.de/weinkoenigin gezeigt. Die Wahl und Krönung der 72. Deutschen Weinkönigin wird am 25. September ab 20:15 Uhr live im SWR-Fernsehen ausgestrahlt.

© Moselwein e.V.  14.09.2020

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• Gewinner der Foto-Challenge #MoselTeiltNatur stehen fest

Blauer Lattich © Daniel Franzen
Blauer Lattich © Daniel Franzen
Mosel-Apollofalter © Daniel Franzen
Mosel-Apollofalter © Daniel Franzen
Calmont und Kloster Stuben © Daniel Franzen
Calmont und Kloster Stuben © Daniel Franzen
 

So sehen Sieger aus: Blauer Lattich, Mosel-Appollofalter und der Calmont mit der Klosterruine Stuben in Bremm © Daniel Franzen.

Smaragdeidechse, Küchenschelle und traumhafte Moselblicke


Das Ergebnis war überwältigend: 146 naturbegeisterte Personen aus der gesamten Region, aus Luxemburg, Frankreich und sogar Teneriffa nahmen an der Foto-Challenge #MoselTeiltNatur teil und reichten ihre Trilogien mit Fotos von jeweils einem Tier, einer Pflanze sowie einem Blick in die Landschaft im Weinanbaugebiet Mosel bei der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ und dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel ein.

Die Entscheidung fiel schwer: Die sechsköpfige Jury wählte daher nach intensiver Beratung gleich mehrere Gewinner in verschiedenen Kategorien aus. Bewertet wurden dabei Kriterien wie Technik (Schärfe, Belichtung, Bildbearbeitung, Farbstich, Schieflage), Inhalt und Wirkung (Idee, Ersteindruck, Bildaussage, Botschaft, Kreativität, Originalität) und Gestaltung (Bildaufteilung, Format, Störende Teile, Blickführung, Goldener Schnitt, Bildausschnitt). Wichtig war den Juroren auch, dass die Fotografen die typische Artenvielfalt der Lebendigen Moselweinberge einfangen konnten. Ganz begeistert zeigte sich die Jury von den eingereichten Fotos der Jugendlichen im Alter von acht bis 17 Jahren. Das Thema „MoselTeiltNatur“ fand sogar Platz im Homeschooling der IGS Salmtal – hier reichten zwei Schüler ihre Bilder zum Wettbewerb ein.

Unter dem Motto „Entdecke die Artenvielfalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft und der lebendigen Moselweinberge direkt vor deiner Haustür“ stehen nun folgende Preisträger fest:

Gewinner der „Mosel-Trilogie“ (Tier, Pflanze und Landschaft)
1. Platz: Daniel Franzen, Mainz-Kastel
2. Platz: Ilka Mertz, Konz
3. Platz: Magdalena Wlodarczak-Ihrig, Saarburg
Plätze 4 bis 6: Anne Buchsbaum-Sehn, Kastellaun / Josef Lenz, Ellenz-Poltersdorf / Elmar Kohl, Piesport

Jugendfotopreis:
Lukas Christ, Alken (10 Jahre)
Lotta Donhauser, Cochem (10 Jahre)
Louis Doufrain, Grenderich (8 Jahre)
Klaus Hoffmann, Weitersburg (13 Jahre)
Marvin Metzen, Nauort (14 Jahre)

Sonderpreis: Foto Tier
Norbert Schuck, Trittenheim

Sonderpreis: Foto Pflanze
Jannik Röschlein, Traben-Trarbach

Sonderpreis: Foto Landschaft
Anne-Christina Donohoe, Trittenheim

Sonderpreis der Jury:
Klaus Donhauser, Cochem

Schulpreis:
IGS Salmtal: Pauline Weyers und Frederik Masselter

Den Gewinnern winken Gutscheine für Weinproben, kulinarische Erlebnisse, Konzertbesuche des Mosel-Musikfestivals sowie Wein- und Buchpräsente und Wanderpakete. Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren Mosel Musikfestival gemeinnützige Veranstaltungsgesellschaft mbH, Moselwein e.V. und die Mosellandtouristik GmbH.

Die für Anfang Mai geplante „Woche der Artenvielfalt“ der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Mosel musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Ersatzweise lobten die Organisatoren gemeinsam mit Naturerlebnisbegleitern und Kultur- und Weinbotschaftern im Moseltal anlässlich des „Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt“ am 22. Mai einen Fotowettbewerb zur Artenvielfalt im Weinanbaugebiet Mosel (einschließlich Saar, Ruwer, Lieser, Sauer) und in der gesamten Moselregion von Lothringen in Frankreich über Luxemburg bis nach Koblenz aus.

Die eingereichten Fotos werden in den Fotoarchiven der Organisatoren ihren Platz finden und künftig in Pressemitteilungen und Drucksachen mit Namensnennung der Fotografen veröffentlicht.

Weitere Infos:
Regionalinitiative „Faszination Mosel“, Simone Röhr, Telefon 06571-142302, simone.roehr@bernkastel-wittlich.de, https://www.facebook.com/faszinationmosel/
DLR Mosel, Martina Engelmann-Hermen, Telefon 06531-956156, martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de, www.lebendige-moselweinberge.de

© DLR Mosel, 22.05.2020

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Lieser: Blick vom Aussichtspunkt unterhalb der Hambachhütte moselaufwärts über Lieser und Mülheim. Foto: Marco Rössler
Lieser: Blick vom Aussichtspunkt unterhalb der Hambachhütte moselaufwärts über Lieser und Mülheim. Foto: Marco Rössler

Mehr als 10.000 Personen haben vom 10. Februar bis zum 15. März in einer öffentlichen Online-Abstimmung auf der Homepage des Deutschen Weininstituts (DWI) die „Schönsten Weinsichten 2020“ in den deutschen Weinregionen gewählt.

Zur Auswahl standen 48 Vorschläge, die aus allen 13 Anbaugebieten von den regionalen Gebietsweinwerbungen für diesen Wettbewerb eingereicht wurden. Er fand in diesem Jahr nach 2012 und 2016 zum dritten Mal statt.

Nach Auszählung der über 24.000 Stimmen dürfen sich die folgenden Ortschaften über die Auszeichnung ihrer „Schönsten Weinsicht“ freuen:

Die Schönsten Weinsichten 2020:

  • Ahr: Burgruine Saffenburg bei Mayschoß
  • Baden: Blick ins Innere des Kaiserstuhls bei Oberbergen
  • Franken: terroir f StettenHessische
  • Bergstraße: Weinlage Herrnberg bei Groß-Umstadt
  • Mittelrhein: Nürer Kopf bei Leutesdorf
  • Mosel: Hambuchhütte bei Lieser
  • Nahe: Wanderweg bei Niedernhausen
  • Rheingau: Ruine Nollig, Lorch
  • Pfalz: Kleine Kalmit bei Ilbesheim und Landau
  • Rheinhessen: Ruhkreuz Zornheim
  • Saale-Unstrut: Weinberg Goldener Steiger am Geiseltalsee, Bad Lauchstädt
  • Sachsen: Weinbergsblick, Diesbar-Seußlitz
  • Württemberg: Michaelsberg, Cleebronn


„Als ‚Schönste Weinsicht‘ werden Aussichtspunkte ausgezeichnet, die eindrucksvolle Ausblicke in die deutschen Weinkulturlandschaften garantieren und zudem auch gut für Wanderer oder per Rad zu erreichen sind. Mit ihnen werden neue weintouristische Ziele in den Anbaugebieten geschaffen, die zu einem Besuch der Weinregionen und zum Genuss der Weine dort einladen, wo sie wachsen“, erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Die 13 Aussichtspunkte werden im Laufe des Jahres vor Ort jeweils mit einer gut sichtbaren Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber als „Schönste Weinsicht 2020“ gekennzeichnet und offiziell eingeweiht.

Die nunmehr 39 ausgezeichneten „Schönsten Weinsichten“ sind ausführlich auf der DWI-Website www.deutscheweine.de/tourismus/weinsichten/ beschrieben und in die interaktive Landkarte auf der Startseite integriert.

© Moselwein e.V.  17.03.2020

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