Das Foto zeigt Christopher und Carl Josef Loewen in dem 1896 gepflanzten Weinberg in der Lage „Longuicher Maximiner Herrenberg“ an der
Auch das Weingut Carl Loewen in Leiwen hat die Höchstnote für einen Riesling aus mehr als 120-jährigen Reben erhalten.
Das Foto zeigt Christopher und Carl Josef Loewen in dem 1896 gepflanzten Weinberg in der Lage „Longuicher Maximiner Herrenberg“ an der Mittelmosel. Foto: Andreas Durst

 

Meisterwerke der Eleganz: Höchstnoten bei James Suckling für trockene und fruchtsüße Weine aus dem Weinanbaugebiet

Die Reihe von Spitzenbewertungen für Moselweine geht weiter: Nachdem Weine aus dem Anbaugebiet in einigen Wettbewerben in Deutschlands Spitzenplätze erreichten, folgen nun auch Höchstbewertungen international renommierter Weinkritiker. Der US-amerikanische Weinkritiker James Suckling schwärmt in den höchsten Tönen vom Jahrgang 2019 aus deutschen Anbaugebieten und gibt gleich einer ganzen Reihe von Weinen die Höchstnote von 100 Punkten. Sechs Weine von Mosel und Saar sind darunter - von trocken bis edelsüß. Zahlreiche weitere Betriebe an Mosel, Saar und Ruwer dürfen sich über Bewertungen ihrer Weine mit 99 und 98 Punkten freuen. Bewertet wurden die Weine von dem britischen Weinautor Stuart Pigott, der für Suckling als Tester tätig ist. Er schwärmt in seinen Verkostungsnotizen zu den Moselweinen von "Meisterwerken der Eleganz"´, "enormer Komplexität" und "gigantischen Wellen an Mineralität".

Bemerkenswert ist, dass bei Suckling ein trocken schmeckender Steillagen-Riesling von der Mosel 100 Punkte erhält und viele weitere trockene Rieslinge der Region mit bis zu 99 Punkten bewertet wurden. Wie in vielen anderen nationalen und internationalen Weinbewertungen zeigt sich seit Jahren, dass neben den frucht- und edelsüßen Steillagen-Rieslingen auch die trockenen Weine der Mosel für die renommiertesten Weintester zur Weltspitze gehören. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass nicht nur Auslesen oder Trockenbeerenauslesen vieler Mosel-Betriebe, sondern auch Kabinett und Spätlesen des Jahrgangs herausragende Benotungen von 96 oder 98 Punkten erhalten.

Über die Spitzennote von 100 Punkten freuen sich zum zweiten Mal Christopher und Karl-Josef Loewen vom Weingut Carl Loewen in Leiwen. Nachdem vor einigen Jahren eine Beerenauslese die Höchstbewertung erhalten hatte, ist es nun ein "international trockener" Wein, der nur knapp über der gesetzlichen Grenze für trockene Weine liegt: Der Riesling "1896" aus dem Jahrgang 2019 zählt bei James Suckling zur Elite der weltbesten Weine. Für das trockene 2019er Große Gewächs des Weingutes Carl Loewen aus der gleichen Lage vergab Tester Stuart Pigott 98 Punkte. Zudem erhalten Vater und Sohn Loewen für ihre Qualitätsanstrengungen etliche weitere Top-Bewertungen von bis zu 97 Punkten.

Das Weingut Fritz Haag erntet bei Suckling gleich zweimal 100 Punkte für Weine aus der Lage Brauneberger Juffer Sonnenuhr. Sowohl die 2019er Auslese Goldkapsel als auch die 2019er Beerenauslese gehören zur Weltspitze. Das Brauneberger Weingut erhält zudem für zwei weitere edelsüße wEine jeweils 99 Punkte und für fünf Weine jeweils 98 Punkte - darunter auch das trockene Große Gewächs aus der Juffer Sonnenuhr.

Weitere 100-Punkte-Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel bei James Suckling sind die 2018er Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese von Egon Müller aus Wiltingen, die 2019er Zeltinger Sonnenuhr Trockenbeerenauslese des Weingutes Selbach-Oster in Zeltingen-Rachtig und die 2019er Schubertslay Auslese Alte Reben No. 42 des rheinhessischen Top-Winzers Klaus Peter Keller. Das international renommierte Weingut Keller bewirtschaftet seit einigen Jahren auch Steillagen in Piesport an der Mosel. 99 Punkte vergibt Suckling auch für die 2019er Scharzhofberger Auslese von Egon Müller sowie für die 2018er Wehlener Sonnenuhr Auslese von Joh. Jos. Prüm, die 2019er Graacher Domprobst Beerenauslese von Willi Schaefer und die 2019er Saarburger Rausch Versteigerungsauslese von Forstmeister Geltz-Zilliken.

Spitze bei den trockenen Rieslingweinen der Region sind das 2019er Schonfels Großes Gewächs vom Weingut Peter Lauer in Ayl mit 99 Punkten und das 2019er Altenberg Großes Gewächs aus Günther Jauchs Weingut von Othegraven in Kanzem mt 98 Punkten.

Eine Fülle von exzellenten Bewertungen mit bis zu 98 Punkten gibt es auch für viele weitere Weingüter der Region, wie Dr. Loosen in Bernkastel, Julian Haart in Piesport, Markus Molitor in Wehlen, Clemens Busch in Pünderich oder Heymann-Löwenstein in Winningen. Der höchstbewertete Rotwein von der Mosel kommt bei James Suckling aus Neumagen-Dhron: Außerordentliche 98 Punkte erhält der 2018er Spätburgunder „Pinot noix GG“ aus der Lage Hofberg von Daniel Twardowski.

Angesichts dieser Benotungen ist kaum vorstellbar, dass vor 15 Jahren viele Weinkritiker und -autoren noch behaupteten, dass an der Mosel keine großen trockenen Weißweine oder gar Rotweine erzeugt werden könnten. Die permanenten Höchstbewertungen gerade für trockene Steillagen-Rieslinge sowie für Spätburgunder von der Mosel widerlegen dies eindrucksvoll. So kommen auch bei Robert Parker's Wine Advocate seit Jahren die am höchsten bewerteten trockenen Weine Deutschlands von der Mosel.

© Moselwein e.V.  24.09.2020

Nach oben


Weinkönigin Marie Jostock auf dem Steillagenvollernte. Foto: DLR Mosel
Weinkönigin Marie Jostock auf dem Steillagenvollernte. Foto: DLR Mosel
Lese im Versuchsweinberg. Foto: Hans Krämer Trierischer Volksfreund
Lese im Versuchsweinberg. Foto: Hans Krämer Trierischer Volksfreund

 

Die Rieslingernte 2020 hat im Anbaugebiet Mosel flächendeckend begonnen. Über die Traubenqualität und die aktuelle Ernte informierte sich die Mosel-Weinkönigin Marie Jostock im DLR Mosel Steillagenzentrum und den Versuchsweinbergen.

Die Niederschläge in der Vegetation waren sehr gering und über das Anbaugebiet sehr unterschiedlich verteilt, so Markus Scholtes Weinbauberater am DLR Mosel. Dies spiegelt auch die aktuelle Reifeentwicklung sowie den Ertrag wieder. Man findet zwar einige „sonnenverbrannte“ Trauben wenn man in die Weinberge blickt, in Summe sehen die Trauben jedoch sehr gut aus, so Markus Scholtes weiter. Beim Verkosten der reifen, gesunden und oft schon gold-gelben Rieslingbeeren kam bereits Vorfreude bei Marie Jostock auf den späteren Wein auf.

Früher Beginn mit der Rieslingernte
Das warme Frühjahr mit einem sehr frühen Austrieb der Reben sowie der heiße Sommer haben die Reifentwicklung des Rieslings forciert. Wir rücken mit dem Beginn der Rieslingernte somit einige Wochen nach vorne im Kalender, so Achim Rosch Leiter der Oenologie am DLR Mosel. Die sonnenreiche Zeit der letzten Wochen fördert die Zuckerbildung in den Trauben, jedoch reduziert sich hierdurch auch die Säure sehr stark, so Achim Rosch weiter. Mit der Klimaveränderung wird daher oftmals der Riesling an der Mosel nach dem aktuellen Säuregehalt geerntet und weniger nach dem erreichten Zuckergehalt.

Versuche rund um die Herausforderungen des Klimawandels
Die klimatischen Veränderungen bringen viele Herausforderungen mit sich: Wasserknappheit, starke Sonnenintensität über hohe Mostgewichte und niedrige Säuregehalte in den Trauben, sind einige Punkte hiervon. Das DLR Mosel entwickelt für und mit den Winzern neue Strategien für die Bewirtschaftung der Weinberge sowie die Vinifikation im Keller. Mehr als 300 Versuche werden jedes Jahr im Staatsweingut Mosel hierzu durchgeführt. Neue Anbaustrategien, Rebsorten und Unterlagen, effiziente Bewirtschaftungsformen, automatische Traubensortierung, Rebsorten und Weinstile, Digitalisierung im Weinberg und Keller, um nur einige Themen zu nennen so Achim Rosch.

Wissenstransfer analog und digital
Wie die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Versuche zu den Winzern kommen, konnte Marie Jostock anhand des Praxisleitfadens Oenologie 2020 erfahren. Die kompakt zusammengefassten und praxisnahen Informationen können die Winzer kostenfrei auf der Homepage des DLR Mosel herunterladen. Zusammen mit der Vereinigung ehemaliger Weinbauschüler Mosel konnte ebenso eine Printversion realisiert werden, welche an alle Mitglieder kostenfrei versendet wird.

Weinkönigin freut sich auf die Moselweine des Jahrgangs 2020
Nachdem die Rieslingtrauben abgeerntet in der Bütte liegen und den Geschmackstest der Weinkönigin mehr als bestanden haben, freut sich Marie Jostock bereits auf den späteren Wein dieser Trauben und wünscht allen Winzern eine erfolgreiche Ernte.

© DLR Mosel  22.09.2020

Nach oben


 

Erste Plätze in Weinwettbewerb für regionale Weingüter: Rieslingweine mit niedrigem Alkoholgehalt überzeugten die Juroren

Weingüter an Mosel, Saar und Ruwer gehören zu den Riesling-Champions des Jahres 2020. Im großen Wettbewerb „Riesling Champion“ der internationalen Weinzeitschrift Vinum gingen die ersten Plätze in mehreren Kategorien ins Weinanbaugebiet Mosel. Dabei überzeugten vor allem die Rieslingweine mit niedrigem Alkoholgehalt die Jury. In der Gesamtwertung des Wettbewerbs ging der zweite Platz an Thomas Haag vom Weingut Schloss Lieser in Lieser, den dritten Platz teilen sich Oliver Haag aus Brauneberg und Alexander Loersch aus Leiwen.

Claudia Stern von der Vinum-Redaktion überreichte den erfolgreichen Winzern der Region nun die Auszeichnungen. Das Weingut Maximin Grünhaus der Familie von Schubert in Mertesdorf an der Ruwer ist mit zwei Weinen der Champion in der Kategorie „Echte Kabinett bis maximal 11,5 Volumenprozent Alkohol“. Der erste Platz ging an den 2019er Bruderberg Riesling Kabinett, der zweite Platz an das Pendant aus der Lage Herrenberg. Auch der dritte Platz in dieser Kategorie der Weine mit niedrigem Alkoholgehalt sicherte sich ein Betrieb der Region: Das Weingut Schloss Lieser mit dem 2019er Brauneberger Juffer Kabinett.

Vinum lobte auch einen Sonderpreis unter dem Motto „Federleicht“ aus. Diesen Titel holte sich Saar-Winzer Christian Ebert vom Weingut Schloss Saarstein in Serrig mit einem 2019er Kabinett feinherb.

Jungwinzer Carlo Schmitt aus Leiwen (Weingut Heinz Schmitt Erben) siegte in der Kategorie „Riesling halbtrocken und feinherb“. Sein Siegerwein ist ein 2019er Riesling Qualitätswein feinherb aus der Steillage Leiwener Laurentiuslay, dem die Jury „verspielte Leichtigkeit“ attestierte. Die beiden nächsten Plätze in dieser Gruppe holten sich zwei Moselwinzer aus Piesport: Platz 2 sicherte sich Daniel Kirsten vom Weingut Heinz Kirsten mit der 2019er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese, Platz 3 holte Gernot Hain vom Weingut Hain mit dem 2019er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Alte Reben.

Auch die ersten drei Plätze in der Kategorie Riesling Auslese gehen an die Mosel. Doppel-Sieger ist hier Oliver Haag vom Weingut Fritz Haag in Brauneberg, der mit zwei 2019er Auslesen aus der Steillage Brauneberger Juffer-Sonnenuhr die ersten beiden Plätze belegte. Alexander Loersch aus Leiwen-Zummethöhe erreichte mit seiner 2019er Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese den dritten Platz. Mit einer Spätlese der gleichen Lage erhielt er zudem Platz 2 in der Kategorie Riesling Spätlese, während Oliver Haag auch bei den hochwertigen trockenen Weinen der Kategorie „Riesling trocken über 20 Euro“ sein Können unter Beweis stellte und mit dem 2019er Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Großes Gewächs den dritten Platz belegte. Die Stärke der Mosel bei den noblen Riesling-Raritäten demonstrierte das Weingut Kees-Kieren in Graach mit dem dritten Platz in der Kategorie „Riesling edelsüß“ für eine 2018er Trockenbeerenauslese aus der Lage Graacher Himmelreich.

© Moselwein e.V.  16.09.2020

Nach oben


Foto: © Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Foto: © Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

 

Mosel-Weinkönigin Marie Jostock aus Köwerich und die Mosel-Weinprinzessinnen Julia Weis aus Zell und Julia Gries aus Kobern-Gondorf haben ihre Amtszeit bis September 2021 verlängert.

Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger aus Trier wurde nach zweijähriger Amtszeit vom Vorstand der Mosel-Weinwerbung verabschiedet. Sie vertritt das Weinanbaugebiet Mosel bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin am 25. September in Neustadt an der Weinstraße.

Zum ersten Mal seit fast 60 Jahren wird in diesem Jahr keine neue Gebietsweinkönigin gewählt. Zuletzt war die Wahl der Mosel-Weinkönigin 1962 ausgefallen, die damalige Gebietsweinkönigin Irmine Hoffmann, geborene Regnery, aus Klüsserath war von 1961 bis 1963 im Amt. Die Gründe dafür sind heute nicht mehr bekannt. 2020 sorgt die Corona-Pandemie für die außergewöhnliche Situation. 

Anstelle des Wahl- und Krönungsabends mit mehreren Hundert Gästen wurde die Verlängerung der Amtszeit von Marie Jostock, Julia Gries und Julia Weis und die Verabschiedung von Bärbel Ellwanger im Rahmen eines festlichen Abendessens im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim begangen. Entsprechend der Hygienemaßnahmen waren dabei nur die engsten Familienangehörigen der Weinhoheiten, der Vorstand des Moselwein e.V. und einige wenige geladene Gäste aus weinbaulichen Organisationen und Institutionen anwesend.

Rolf Haxel, Vorsitzender des Moselwein e.V., dankte Marie Jostock und Julia Gries sowie der aus beruflichen Gründen verhinderten Julia Weis für ihre Bereitschaft, sich ein Jahr länger in den Dienst des Moselweines zu stellen. Dem Wunsch der Weinhoheiten nach der Verlängerung des Amtsjahres hatten der Vorstand des Moselwein e.V. und Weinbaupräsident Walter Clüsserath im Mai einstimmig entsprochen, nachdem durch die Corona-Pandemie fast alle Einsätze, Weinfeste, Weinmessen und Gebietspräsentationen abgesagt worden waren. Damit war auch klar, dass Marie Jostock nicht bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin 2020/21 antreten würde.

Damit das Anbaugebiet dennoch bei diesem bundesweit beachteten Event dabei sein kann, hat Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger aus Trier sich bereit erklärt, die Mosel in Neustadt zu vertreten. Bärbel Ellwanger hatte bereits im Amtsjahr 2018/19 als Mosel-Weinprinzessin das Anbaugebiet bei zahlreichen Veranstaltungen regional und überregional repräsentiert. Vorsitzender Rolf Haxel dankte Bärbel Ellwanger für ihren Einsatz als Botschafterin der Mosel und wünschte ihr für die Wahl am 25. September alles Gute.

Der Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen haben sich massiv auf die Arbeit der Mosel-Weinkönigin und ihrer Prinzessinnen ausgewirkt. Seit Mitte März sind fast alle Veranstaltungen abgesagt worden und damit auch die meisten Werbe-Einsätze der Gebietsweinhoheiten. Bis auf weiteres werden keine großen Veranstaltungen und damit auch keine Weinfeste, Messen und andere Weinevents stattfinden. „Damit fällt der Großteil der normalerweise rund 200 Termine für unsere Weinhoheiten in diesem Jahr aus“, so Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V.

Auch in mehreren anderen deutschen Weinanbaugebieten findet in diesem Jahr keine Wahl der Gebietsweinkönigin statt, die amtierenden Weinmajestäten bleiben im Amt. Vorstand und Geschäftsführung der Mosel-Weinwerbung halten die Verlängerung der Amtszeit auch für sinnvoll, da  man vor dem Hintergrund der Pandemie die Wahl der Mosel-Weinkönigin nicht im gewohnten, großen Rahmen hätte veranstalten können.

Anstatt das Weinanbaugebiet Mosel bei großen Veranstaltungen in ganz Deutschland zu repräsentieren, waren und sind die Mosel-Weinhoheiten verstärkt in den sozialen Medien aktiv, um für die Weine der Region zu werben. So geht bald ein weiteres Video online, in dem die jungen Frauen touristische Attraktionen im Weinanbaugebiet Mosel präsentieren und zum Wein-Urlaub an Mosel, Saar und Ruwer motivieren.

Doch Weinevents und der direkte Kontakt lassen sich über die online-Maßnahmen nur bedingt ersetzen. Marie Jostock, Julia Gries und Julia Weis brennen darauf, spätestens im kommenden Jahr richtig für die Mosel durchstarten zu können. „Meine Prinzessinnen und ich sind sehr stolz darauf, das Weinanbaugebiet Mosel, seine Weine und Winzer ein weiteres Jahr vertreten zu dürfen. Wir sind bereit, mit unserer Lebensfreude, Überzeugung und Leidenschaft für den Moselwein Menschen aus aller Welt von unserer einzigartigen Wein- und Kulturlandschaft zu begeistern“, so Marie Jostock. Julia Gries freut sich „auf zahlreiche, sehr unterschiedliche Termine, auf den Kontakt zu vielen Menschen mit spannenden Geschichten und vielen interessanten Gesprächen, stets bei einem guten Glas Moselwein“.  Trotz Bachelor-Arbeit und Praktikum im kommenden Jahr will auch Julia Weis die Chance nutzen, um sich weiter für die Region und ihre Winzer einzusetzen.

Und Bärbel Ellwanger fühlt sich geehrt, ihre Heimat und deren Weine bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten zu dürfen. Sie wird am 17. September um 18:45 Uhr in der Landesschau Rheinland-Pfalz im Interview zu sehen sein. Die Fachbefragung der sieben Bewerberinnen wird am 19. September von 16 bis 17 Uhr im Livestream unter swr.de/weinkoenigin gezeigt. Die Wahl und Krönung der 72. Deutschen Weinkönigin wird am 25. September ab 20:15 Uhr live im SWR-Fernsehen ausgestrahlt.

© Moselwein e.V.  14.09.2020

Nach oben


 

Der Mosel-Wein-Nachts-Markt in Traben-Trarbach wird ins Jahr 2021 verschoben!

Das Jahr 2020 sollte für Traben-Trarbach und den Mosel-Wein-Nachts-Markt ein ganz besonderes Jahr werden, denn in diesem Jahr veranstaltet die Stadt diesen eigentlich zum 10ten mal. Der Mosel-Wein-Nachts-Markt lockt jährlich über 150.000 Besucher an und ist weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Doch das Corona Virus sorgt auch in diesem Zusammenhang für Unbehagen bei Stadt und Kellerbetreibern. Der Mosel-Wein-Nachts-Markt findet, im Gegensatz zu vielen anderen Weihnachtsmärkten in der Region, unterirdisch und somit in geschlossenen Räumen statt. Wissenschaftler vermuten, dass die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen bedeutend höher ist als im Außenbereich. Dies ist dem Veranstalter und den Betreibern einfach zu riskant. Man ist sich einig, dass die Sicherheit der Gäste, Aussteller aber auch der Bürger absolute Priorität hat. Traben-Trarbach darf in keinem Fall zu einem neuen Corona-Hot-Spot werden.



Auch ist sich Stadtbürgermeister Patrice Langer sicher, dass das 10-jährige Jubiläum des Mosel-Wein-Nachts-Marktes gebührend gefeiert werden muss. Da dies jedoch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich sein wird begrüßt er die Entscheidung der politischen Gremien und Betreiber der Mosel-Wein-Nachts-Markt-Keller, den Mosel-Wein-Nachts-Markt und das damit verbundene Jubiläum ins nächste Jahr zu verschieben.

„Auch wenn es den Mosel-Wein-Nachts-Markt in diesem Jahr nicht geben wird, wollen wir den Gästen einen Reiseanlass bieten zu uns nach Traben-Trarbach zu kommen“ so Kirsten Haag von der Tourist-Information. Gemeinsam mit Ihrem Team und Akteuren aus Hotellerie, Gastronomie, Weinbau und Kellerbetreibern arbeitet sie zurzeit mit Hochdruck an einem abwechslungsreichen und erlebnisreichen Programm:

Beim Winter-Wein-Zauber in Traben-Trarbach wird ein buntes Programm für Gäste und Bürger geboten – ob winterliche Unterweltführungen, weihnachtliche Konzerte oder unterhaltsames Kabarett – es wird sich sicherlich die Gelegenheit ergeben, die Vorweihnachtszeit bei einem guten Glas Winzer Glühwein zu genießen - und das unter Einhaltung der geltenden Hygienekonzepte.

© Tourist-Information Traben-Trarbach 27.08.2020

Nach oben


Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

 

Alternativangebot zum abgesagten SaarRieslingSommer

Steile Weinberge, malerische Flusslandschaft sowie Winzerorte mit historischen und modernen Weingütern – das untere Saartal ist ein lohnendes Ziel für Urlauber und Weinfreunde. Die abwechslungsreiche Weinlandschaft lädt zu Wanderungen durch Wald und Weinberge, Radfahren auf dem gut ausgebauten Saar-Radweg sowie Kanutouren auf dem Altarm der Saar ein.

Am letzten August-Wochenende war diese Region in den vergangenen Jahren beim Event SaarRieslingSommer das Mekka von Tausenden Genießern. Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Veranstaltung in diesem Jahr nicht statt.

Dennoch müssen Weinfreunde am Samstag und Sonntag, 29. und 30. August, nicht auf Wein- und Genusserlebnisse an der Saar verzichten. Einige der Weingüter, die ansonsten Stationen beim SaarRieslingSommer sind, öffnen ihre Pforten für individuelle Weinproben. 14 Weingüter zwischen Serrig und Konz-Filzen beteiligen sich an diesem Alternativangebot.

In Serrig lädt das Weingut Schloss Saarstein zum Weingenuss auf der Terrasse mit Blick ins Saartal ein. Das Weingut Würtzberg in Serrig bietet mit dem Weingut Carl Loewen aus Leiwen einen Gastwinzer von der Mosel auf und lädt zur Jahrgangspräsentation unter dem Motto „Saar-Jungwinzer trifft Mosel-Jungwinzer“.

In Saarburg präsentiert das Weingut Dr. Wagner seine Weine im Park. Auch das Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken öffnet seine Vinothek. In Schoden lädt der Weinhof Herrenberg zum Besuch ein, in Wiltingen die Weinmanufaktur Van Volxem sowie am Scharzhof die Bischöflichen Weingüter. In Ayl ist die Vinothek des Weingutes Margarethenhof geöffnet, im Weingut Peter Lauer erwartet die Besucher ein „verkaufsoffenes Sommerwochenende“ und individuelle Weinverkostungen. In Kanzem sind drei Betriebe mit von der Partie: Das Weingut Peter Mertes öffnet die neue Weinbar „Wein+Bike“, Gut Cantzheim seine Gartenwirtschaft, und auch Günther Jauchs Weingut von Othegraven kann besucht werden.

In Konz-Oberemmel beteiligt sich das Weingut von Hövel und lädt zur Jahrgangspräsentation mit dem Gastweingut Reichsgraf von Kesselstatt. In Konz-Filzen bildet das Weingut Piedmont den Abschluss – oder auch den Anfang, wenn man sich flussaufwärts bewegt.

Einige der Weingüter können nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden, die Anzahl der Teilnehmer ist teilweise limitiert und die Teilnahme in einigen Fällen kostenpflichtig. Mehrere Weingüter bieten auch Speisen an. Die detaillierten Öffnungszeiten und Anmeldeformalitäten finden sich auf der Internetseite www.saarrieslingsommer.de.

Der SaarRieslingSommer 2021 ist für das Wochenende vom 27. bis 29. August geplant.

© Moselwein e.V. 17.08.2020

Nach oben


 

 

                   Stand 24.06.2020

Aus Vorfreude wird Reiselust! Gute Nachrichten von der Mosel: Unsere touristischen Betriebe sind wieder geöffnet und freuen sich auf ihre Gäste.

Allerdings gelten weiterhin die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Kontaktbeschränkung (Infos unter www.corona.rlp.de).

Treffen von bis zu zehn Personen, egal aus wie vielen Hausständen, sind im öffentlichen Raum erlaubt. Auch Treffen von mehr als 10 Personen sind erlaubt, wenn diese aus maximal zwei Hausständen kommen. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen und bitte beachten Sie die Regelungen und Verpflichtungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Alle touristischen Betriebe müssen Hygiene- und Schutzauflagen erfüllen und haben umfangreiche Maßnahmen eingeführt, um Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Wir bitten auch unsere Gäste, diese Auflagen einzuhalten, damit für uns alle das Reisen weiter möglich bleibt.

Übernachtungsangebote

Hotels, Gästehäuser, Privatpensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen sind wieder geöffnet. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. Unsere Betriebe haben sich bestens darauf vorbereitet, Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Bitte beachten Sie die Reservierungs- und Anmeldepflicht.

Auch Campingplätze, Reisemobilplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder genutzt werden. Auch hier gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Reservierungs- und Anmeldepflicht.

Gastronomieangebote

Gastronomiebetriebe, Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bars haben sowohl die Innen- als auch die Außengastronomie wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind unter Beachtung der sonstigen Sperrzeiten auf 24:00 Uhr beschränkt. Es gilt keine Reservierungspflicht mehr, allerdings bleibt die Notwendigkeit der Erfassung der Kontaktdaten der Gäste bestehen. Wir empfehlen Ihnen, dieses Formular bereits ausgefüllt zu Ihrem Restaurantbesuch mitzubringen. Weiterhin gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.

Veranstaltungen

Unsere beliebten Wein-, Straßen- und Volksfeste finden in diesem Jahr leider nicht statt. Auch alle Großveranstaltungen wurden abgesagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets beim Veranstalter direkt.

Museen, Sehenswürdigkeiten und Burgen

sind wieder geöffnet oder eröffnen in Kürze. Bitte informieren Sie sich im Einzelnen über Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen aufgrund von Hygieneschutzmaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie auch hier die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen und die jeweiligen Hygienekonzepte finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung Rheinland-Pfalz: www.corona.rlp.de


© Mosellandtouristik 06.2020 

Nach oben


Das Foto zeigt Juroren in der Kelterhalle des Steillagenzentrums Bernkastel-Kues bei der Verkostung. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt Juroren in der Kelterhalle des Steillagenzentrums Bernkastel-Kues bei der Verkostung. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

 

Qualitätswettbewerb der Mosel-Weinwerbung: 600 Weine getestet

Frisch, fruchtig und mit viel Potenzial – so lautete das Urteil der Jury im Qualitätswettbewerb der Mosel-Weinwerbung zu den jungen Weinen des Jahrgangs 2019 von Mosel, Saar und Ruwer. Der Moselwein e.V. testete in seiner Jahresauswahlprobe Weine und Schaumweine von rund 200 Erzeugern aus dem gesamten Anbaugebiet von Saar bis Terrassenmosel.

Bedingt durch die Corona-Epidemie fanden die Verkostungen über vier Tage verteilt statt. Zuerst wurden an zwei Tagen mehr als 450 Weine und Schaumweine von je 16 Juroren getestet. Die Fachleute aus Gastronomie, Weinhandel, von Verbänden und Fachbehörden sowie Weinjournalisten probierten und bewerteten die Weine verdeckt im Steillagenzentrum des DLR Mosel in BernkastelKues. Die besten der Vorrunde qualifizierten sich für die Finalverkostungen, in denen die Tester die Siegerweine der einzelnen Kategorien kürten. Bewertet wurde nach dem 100-Punkte-Schema.

Weine und Sekte der Rebsorte Riesling dominierten den Test. Darüber hinaus wurden Weine und Winzersekt aus den weißen Burgundersorten, aus der Rebsorte Elbling sowie Rosé-Weine aus Burgundersorten bewertet. Die Liste der besten Weine veröffentlicht der Moselwein e.V. auf seinen Internetseiten unter www.weinland-mosel.de in der Rubrik Weinempfehlungen. Die 2019er Weißweine zeigten sich in der Probe mit ihren frischen, oft exotischen Fruchtaromen und angenehm kräutrigen Noten schon im frühen Entwicklungsstadium kurz nach der Abfüllung sehr zugänglich. Die Qualität war insgesamt sehr gut, über die Platzierung entschied häufig nur ein halber Punkt. Gegenüber den kräftigeren 2018ern sind die 2019er nach Ansicht der Juroren überwiegend moseltypischer: eleganter, schlanker und frischer mit harmonischer Säurestruktur und relativ moderaten Alkoholgehalten.

Die Verteilung der Sieger in den einzelnen Kategorien zeigt, dass der Jahrgang 2019 überall im Anbaugebiet hervorragende Weine erbracht hat, von der südlichen Wein-Mosel bis zur Terrassenmosel. Unter den besten Betrieben finden sich neben etablierten Weingütern auch neue Entdeckungen.
In der Kategorie „2019 Riesling Gutswein trocken“ siegte Jungwinzer Markus Junglen aus Kröv mit seinem 2019er Riesling Qualitätswein trocken vor den Weingütern Martin Conrad aus Brauneberg und Theo Loosen aus Klotten, die mit ihren trockenen Gewächsen die Plätze 2 und 3 erreichten. Der Sieg in der Gruppe „2019 Riesling Ortswein trocken“ ging an die Bischöflichen Weingüter Trier für deren 2019er Erdener Riesling Qualitätswein trocken, dicht gefolgt von Weinen der Weingüter Paulinshof in Kesten und Schloss Saarstein in Serrig.
Beim feinherben Riesling holte sich Alexander Loersch aus Leiwen mit seinem 2019 Glimmerschiefer Riesling Qualitätswein den ersten Platz in der Gruppe der Gutsweine. Platz 2 in der Kategorie „2019 Gutswein feinherb“ belegte die Winzergenossenschaft Moselland eG in Bernkastel-Kues mit ihrem 2019er Goldschild Riesling Qualitätswein feinherb. Platz 3 teilten sich die Weingüter Knodt-Trossen (Kröv) und Gehlen (Trier-Tarforst).
Die Kategorie „2019 Riesling Ortswein feinherb“ entschied Stefan Blees vom Weingut Blees-Ferber in Leiwen mit dem 2019er Schweicher Alte Reben Riesling Qualitätswein feinherb für sich. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Andreas Weirich (Starkenburg) mit einem feinherben Steillagen-Riesling und die Bischöflichen Weingüter Trier mit dem Falkensteiner Qualitätswein feinherb.

Der erste Platz beim Elbling ging an das Weingut Apel in Nittel für den 2019er Elbling „Tradition vom Muschelkalk“ Qualitätswein trocken. Die Plätze 2 und 3 der Kategorie „2019 Elbling trocken“ gingen ebenfalls nach Nittel an die Weingüter Matthias Dostert und Frieden-Berg.

Sieger der Kategorie „2019 Weißer Burgunder trocken“ ist der junge Winzer Daniel Anker in Köwerich mit dem 2019er Weißburgunder Qualitätswein trocken. Die Plätze 2 und 3 belegten das Weingut Marco Adamy aus Kinheim und die Bischöflichen Weingüter Trier. Vom Weingut Dax in Ernst (Kreis Cochem-Zell) kommt der beste Grauburgunder der Probe. Der holzfassgeprägte 2019er Grauburgunder Qualitätswein trocken setzte sich hier in der Finalrunde durch, vor dem 2019er Pinot gris trocken des Weingutes Würtzberg aus Serrig und dem 2019er Grauburgunder trocken vom Weingut Karlsmühle im Ruwertal. Der höchstbewertete 2019er Auxerrois Qualitätswein trocken kommt wie im Vorjahr von der Saar, vom Weingut Würtzberg in Serrig. In dieser Kategorie punkteten auch die Weingüter Apel aus Nittel und Biewers aus Tawern-Fellerich mit ihren Weinen.

Bei den trockenen Rosé-Weinen aus Burgundersorten erreichten zwei Weine punktgleich den ersten Platz: 2019er Spätburgunder Rosé Qualitätswein trocken vom Weingut Rosenhof in Maring-Noviand und der 2019er Spätburgunder Rosé Qualitätswein trocken vom Weingut Otto Görgen in Briedern. Auch den zweiten Platz 2 teilten sich zwei Rosé-Weine, von den Weingütern Reh in Schleich und Apel aus Nittel. Platz 3 belegte ein Spätburgunder Rosé aus Piesport vom Weingut Lehnert-Veit.

Winzersekt und Crémant aus klassischer Flaschengärung gehören bei den meisten Mosel-Betrieben ebenfalls zum Angebot. Mehr als 50 schäumende Weine aus klassischer Flaschengärung der Jahrgänge 2012 bis 2018 wurden zum Test des Moselwein e.V. eingereicht. Die beste Note für Riesling-Sekt vergaben die Tester an den 2012er Riesling Crémant brut des Wein- und Sektgutes Stefan Rauen in Detzem. Auf den Plätzen folgen Bio-Erzeuger Timo Dienhart aus Maring-Noviand mit seinem 2014er Riesling Sekt brut „edition bee Réserve“ und Martin Conrad aus Brauneberg mit dem 2015er Riesling-Lagensekt brut aus der „Mülheimer Sonnenlay“. Der beste Elblingsekt der Probe kommt von der Sektmanufaktur St. Laurentius in Leiwen – ein Elbling-Crémant brut des Jahrgangs 2018. Die Sekterzeuger Biewers aus Fellerich und Frieden-Berg aus Nittel platzierten sich auf Rang 2 und 3. Bei den Schaumweinen aus Burgundersorten und Cuvées ging die Saar-Mosel Winzersekt GmbH in Trier mit ihrer 2016er Cuvée Rosé Sekt brut als Sieger hervor. Platz 2 ging in dieser Gruppe an die Reverchon KG aus Konz-Filzen mit dem 2012er Blanc de noir brut, Platz 3 an Dienhart Weine aus Noviand für den 2015er Spätburgunder „Grande Réserve“ Crémant brut.

152 Weine in den Kategorien Riesling Kabinett feinherb sowie fruchtsüß wurden gesondert an zwei Tagen mit einer Jury aus Weinkritikern und Journalisten in der Vinothek Selbach in Zeltingen-Rachtig verkostet. Platz 1 in der Kategorie Kabinett feinherb teilen sich zwei Weine: der 2019er Trittenheimer Altärchen Kabinett feinherb des Weingutes Claes Schmitt Erben in Trittenheim und der 2019er Ayler Kupp Kabinett feinherb der Bischöflichen Weingüter Trier. Das Weingut Deutschherrenhof in TrierOlewig platzierte sich mit dem 2019er Deutschherrenberg Rotschiefer Kabinett feinherb dicht dahinter, gefolgt vom 2019er Niedermenniger Herrenberg Kabinett des Weingutes Stefan Müller aus Konz-Krettnach.
Rieslinge von der Saar siegten bei den fruchtsüßen Kabinett-Weinen, die mit ihrem Spielzwischen Fruchtsüße und Fruchtsäure begeisterten. Die ersten beiden Plätze gingen an Günther Jauch’s Weingut von Othegraven in Kanzem. Sein 2019er Wiltinger Kupp Kabinett belegte Platz 1, der Kabinett aus dem Kanzemer Altenberg Platz 2. Der dritte Platz ging nach an die Mittelmosel an das Weingut Schloss Lieser für den 2019er Lieserer Niederberg Helden Kabinett.

Die besten Produkte der Jahresauswahlprobe werden bei Veranstaltungen und Gebietspräsentationen der Mosel-Weinwerbung eingesetzt. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenlos und steht allen Erzeugern und Vermarktern von Weinen aus dem Anbaugebiet Mosel offen. Im zweiten Teil der Auswahlprobe wird der Moselwein e.V. die Riesling-Prädikatsweine des ab Spätlese sowie hochwertige trockene Weine wie Großes Gewächs und Rotweine bewerten. 

Weitere Informationen: Moselwein e.V. in Trier, info@weinland-mosel.de, Telefon 0651 710280.

Nach oben


 

 

                   Stand 10.06.2020

Aus Vorfreude wird Reiselust! Gute Nachrichten von der Mosel: Unsere touristischen Betriebe sind wieder geöffnet und freuen sich auf ihre Gäste.

Allerdings gelten weiterhin die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Kontaktbeschränkung (Infos unter www.rlp.de).

Treffen von bis zu zehn Personen, egal aus wie vielen Hausständen, sind im öffentlichen Raum erlaubt. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen und bitte beachten Sie die Regelungen und Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Alle touristischen Betriebe müssen Hygiene- und Schutzauflagen erfüllen und haben umfangreiche Maßnahmen eingeführt, um Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Wir bitten auch unsere Gäste, diese Auflagen einzuhalten, damit für uns alle das Reisen weiter möglich bleibt.

Übernachtungsangebote

Campingplätze, Reisemobilplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder genutzt werden. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Reservierungs- und Anmeldepflicht.

Auch die Hotels, Gästehäuser, Privatpensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen sind wieder geöffnet. Auch hier gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Reservierungs- und Anmeldepflicht. 

Gastronomieangebote

Gastronomiebetriebe, Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bars haben sowohl die Innen- als auch die Außengastronomie wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind unter Beachtung der sonstigen Sperrzeiten auf 24:00 Uhr beschränkt. Es gilt keine Reservierungspflicht mehr, allerdings bleibt die Notwendigkeit der Erfassung der Kontaktdaten der Gäste bestehen. Wir empfehlen Ihnen, dieses Formular bereits ausgefüllt zu Ihrem Restaurantbesuch mitzubringen. Weiterhin gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.

Veranstaltungen

Nahezu alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Museen, Sehenswürdigkeiten und Burgen 

sind teilweise wieder geöffnet oder eröffnen in Kürze. Bitte informieren Sie sich im Einzelnen über Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen aufgrund von Hygieneschutzmaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie auch hier die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung Rheinland-Pfalz: https://www.rlp.de/index.php?id=33381 


© Mosellandtouristik 06.2020

 

 

Nach oben


 

                   Stand 02.06.2020

Aus Vorfreude wird Reiselust! Gute Nachrichten von der Mosel: Unsere Gastgeber und touristischen Betriebe dürfen seit dem 13. Mai wieder öffnen und freuen sich auf ihre Gäste.

Allerdings gelten weiterhin die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Kontaktbeschränkung (Infos unter www.rlp.de).

Angehörige maximal zweier Haushalte dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam aufhalten. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Alle touristischen Betriebe müssen Hygiene- und Schutzauflagen erfüllen und haben umfangreiche Maßnahmen eingeführt, um Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Wir bitten auch unsere Gäste, diese Auflagen einzuhalten, damit für uns alle das Reisen weiter möglich bleibt.

Übernachtungsangebote

Campingplätze, Reisemobilplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen seit dem 13. Mai 2020 wieder genutzt werden, sofern die Nutzer über eigene sanitäre Anlagen verfügen. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Reservierungs- und Anmeldepflicht.

Auch die Hotels, Gästehäuser, Privatpensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen sind seit dem 18. Mai 2020 wieder geöffnet. Auch hier gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Reservierungs- und Anmeldepflicht.

Gastronomieangebote

Gastronomiebetriebe, Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bars dürfen seit dem 13. Mai 2020 sowohl die Innen- als auch die Außengastronomie wieder öffnen. Die Öffnungszeiten sind auf 6:00 bis 22:30 Uhr beschränkt. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. Bitte beachten Sie, dass eine Anmelde- und Reservierungspflicht besteht. Bei Spontanbesuchen ist eine Anmeldung bei Ankunft ausreichend. Wir empfehlen Ihnen, dieses Formular bereits ausgefüllt zu Ihrem Restaurantbesuch mitzubringen.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Museen, Sehenswürdigkeiten und Burgen

sind teilweise wieder geöffnet oder eröffnen in Kürze. Bitte informieren Sie sich im Einzelnen über Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen aufgrund von Hygieneschutzmaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie auch hier die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung Rheinland-Pfalz: https://www.rlp.de/index.php?id=33381 

© Mosellandtouristik 06.2020

Nach oben


 

                   Stand 14.05.2020

Aus Vorfreude wird Reiselust! Gute Nachrichten von der Mosel: Unsere Gastgeber und touristischen Betriebe dürfen seit dem 13. Mai schrittweise wieder öffnen und freuen sich auf ihre Gäste.

Allerdings gelten weiterhin bis zum 05. Juni 2020 die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Kontaktbeschränkung (Infos unter www.rlp.de).
Angehörige maximal zweier Haushalte dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam aufhalten. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Alle touristischen Betriebe müssen Hygiene- und Schutzauflagen erfüllen und haben umfangreiche Maßnahmen eingeführt, um Ihnen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Wir bitten auch unsere Gäste, diese Auflagen einzuhalten, damit für uns alle das Reisen weiter möglich bleibt.

Übernachtungsangebote

Seit dem 13. Mai 2020 dürfen Wohnmobilstell- und Dauercampingplätze wieder genutzt werden. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.
Ab dem 18. Mai 2020 dürfen auch Hotels, Gästehäuser, Privatpensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen wieder öffnen. Auch hier gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.



Gastronomieangebote


Gastronomiebetriebe, Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bars dürfen seit dem 13. Mai 2020 wieder öffnen. Außen- und Innengastronomie ist dann wieder möglich. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. Bitte beachten Sie, dass Gastronomiebesuche nur mit vorheriger Anmeldung und Reservierung möglich sind. Wir empfehlen Ihnen, dieses Formular bereits ausgefüllt zu Ihrem Restaurantbesuch mitzubringen.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Museen, Sehenswürdigkeiten und Burgen

sind teilweise wieder geöffnet oder eröffnen in Kürze. Bitte informieren Sie sich im Einzelnen über Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen aufgrund von Hygieneschutzmaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie auch hier die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung Rheinland-Pfalz: https://www.rlp.de/index.php?id=33381

© Mosellandtouristik 05.2020

Nach oben


• Gewinner der Foto-Challenge #MoselTeiltNatur stehen fest

Blauer Lattich © Daniel Franzen
Blauer Lattich © Daniel Franzen
Mosel-Apollofalter © Daniel Franzen
Mosel-Apollofalter © Daniel Franzen
Calmont und Kloster Stuben © Daniel Franzen
Calmont und Kloster Stuben © Daniel Franzen
 

So sehen Sieger aus: Blauer Lattich, Mosel-Appollofalter und der Calmont mit der Klosterruine Stuben in Bremm © Daniel Franzen.

Smaragdeidechse, Küchenschelle und traumhafte Moselblicke


Das Ergebnis war überwältigend: 146 naturbegeisterte Personen aus der gesamten Region, aus Luxemburg, Frankreich und sogar Teneriffa nahmen an der Foto-Challenge #MoselTeiltNatur teil und reichten ihre Trilogien mit Fotos von jeweils einem Tier, einer Pflanze sowie einem Blick in die Landschaft im Weinanbaugebiet Mosel bei der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ und dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel ein.

Die Entscheidung fiel schwer: Die sechsköpfige Jury wählte daher nach intensiver Beratung gleich mehrere Gewinner in verschiedenen Kategorien aus. Bewertet wurden dabei Kriterien wie Technik (Schärfe, Belichtung, Bildbearbeitung, Farbstich, Schieflage), Inhalt und Wirkung (Idee, Ersteindruck, Bildaussage, Botschaft, Kreativität, Originalität) und Gestaltung (Bildaufteilung, Format, Störende Teile, Blickführung, Goldener Schnitt, Bildausschnitt). Wichtig war den Juroren auch, dass die Fotografen die typische Artenvielfalt der Lebendigen Moselweinberge einfangen konnten. Ganz begeistert zeigte sich die Jury von den eingereichten Fotos der Jugendlichen im Alter von acht bis 17 Jahren. Das Thema „MoselTeiltNatur“ fand sogar Platz im Homeschooling der IGS Salmtal – hier reichten zwei Schüler ihre Bilder zum Wettbewerb ein.

Unter dem Motto „Entdecke die Artenvielfalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft und der lebendigen Moselweinberge direkt vor deiner Haustür“ stehen nun folgende Preisträger fest:

Gewinner der „Mosel-Trilogie“ (Tier, Pflanze und Landschaft)
1. Platz: Daniel Franzen, Mainz-Kastel
2. Platz: Ilka Mertz, Konz
3. Platz: Magdalena Wlodarczak-Ihrig, Saarburg
Plätze 4 bis 6: Anne Buchsbaum-Sehn, Kastellaun / Josef Lenz, Ellenz-Poltersdorf / Elmar Kohl, Piesport

Jugendfotopreis:
Lukas Christ, Alken (10 Jahre)
Lotta Donhauser, Cochem (10 Jahre)
Louis Doufrain, Grenderich (8 Jahre)
Klaus Hoffmann, Weitersburg (13 Jahre)
Marvin Metzen, Nauort (14 Jahre)

Sonderpreis: Foto Tier
Norbert Schuck, Trittenheim

Sonderpreis: Foto Pflanze
Jannik Röschlein, Traben-Trarbach

Sonderpreis: Foto Landschaft
Anne-Christina Donohoe, Trittenheim

Sonderpreis der Jury:
Klaus Donhauser, Cochem

Schulpreis:
IGS Salmtal: Pauline Weyers und Frederik Masselter

Den Gewinnern winken Gutscheine für Weinproben, kulinarische Erlebnisse, Konzertbesuche des Mosel-Musikfestivals sowie Wein- und Buchpräsente und Wanderpakete. Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren Mosel Musikfestival gemeinnützige Veranstaltungsgesellschaft mbH, Moselwein e.V. und die Mosellandtouristik GmbH.

Die für Anfang Mai geplante „Woche der Artenvielfalt“ der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Mosel musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Ersatzweise lobten die Organisatoren gemeinsam mit Naturerlebnisbegleitern und Kultur- und Weinbotschaftern im Moseltal anlässlich des „Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt“ am 22. Mai einen Fotowettbewerb zur Artenvielfalt im Weinanbaugebiet Mosel (einschließlich Saar, Ruwer, Lieser, Sauer) und in der gesamten Moselregion von Lothringen in Frankreich über Luxemburg bis nach Koblenz aus.

Die eingereichten Fotos werden in den Fotoarchiven der Organisatoren ihren Platz finden und künftig in Pressemitteilungen und Drucksachen mit Namensnennung der Fotografen veröffentlicht.

Weitere Infos:
Regionalinitiative „Faszination Mosel“, Simone Röhr, Telefon 06571-142302, simone.roehr@bernkastel-wittlich.de, https://www.facebook.com/faszinationmosel/
DLR Mosel, Martina Engelmann-Hermen, Telefon 06531-956156, martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de, www.lebendige-moselweinberge.de

© DLR Mosel, 22.05.2020

Nach oben

Das Foto zeigt Steillagenweinberge an der Mosel bei Brauneberg. Foto: Moselwein e.V./Timo Volz
Das Foto zeigt Steillagenweinberge an der Mosel bei Brauneberg. Foto: Moselwein e.V./Timo Volz

 

Weinevent Mythos Mosel ist abgesagt, aber 75 Weingüter von Saar bis Terrassenmosel öffnen am ersten Juni-Wochenende dezentral ihre Vinotheken und Probierräume

Jeder für sich, und doch gemeinsam: 75 Weingüter im gesamten Weinanbaugebiet Mosel, von Kanzem an der Saar über Nittel an der Obermosel und Mertesdorf an der Ruwer bis nach Winningen an der Terrassenmosel, öffnen am 6. und 7. Juni von 11 bis 18 Uhr ihre Vinotheken und Probierräume. Dabei handelt es sich um das dezentrale Alternativprogramm zum abgesagten Event Mythos Mosel. Eintrittskarten für Mythos Mosel können an diesen Tagen bei den teilnehmenden Winzern gegen Wein eingelöst werden.

Die Vereinigung MoselJünger hat die beliebte Weinveranstaltung Mythos Mosel, die am Wochenende nach Pfingsten auf dem Moselabschnitt von Detzem bis Wintrich geplant war, aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Epidemie abgesagt. Die weinkulinarische Eröffnungsparty auf einem Schiff, Riesling-Partys und Ansammlungen Hunderter Weinfreunde an den 30 Verkostungsstationen sowie der Bus-Shuttleservice wären angesichts der Hygiene- und Abstandsregeln nicht realisierbar. In den vergangenen Jahren nutzten jeweils Tausende von Besuchern aus ganz Deutschland und dem Ausland das große Verkostungswochenende, um die Weine von renommierten Weingütern sowie Neuentdeckungen zu probieren und gemeinsam zu feiern.

Als Alternative öffnen nun 75 Betriebe, die ansonsten bei Mythos Mosel ihre Weine präsentiert hätten, individuell ihre Verkostungsräume in zig Weinorten auf mehr als 200 Flusskilometern für Weinfreunde, damit jeder Interessierte sich seine individuelle Weinreise zusammenstellen kann. So können die Winzer jeweils gewährleisten, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, um das Besucheraufkommen steuern zu können. Zudem müssen die Namen und Kontaktdaten der Gäste erfasst werden.

Wie bei Mythos Mosel, reicht das Spektrum von noch unbekannten Jungwinzern über angesagte Newcomer bis zu international renommierten Spitzenproduzenten. Wer bereits eine Eintrittskarte für Mythos Mosel erworben hat, kann diese am 6. und 7. Juni bei den beteiligten Betrieben gegen Wein eintauschen. Das gilt auch für die Karten zur Eröffnungsparty. Ansonsten können Inhaber einer Eintrittskarte sich den Preis bis 24. Mai erstatten lassen.

Eine Liste aller Weingüter, die sich am Alternativprogramm am 6. und 7. Juni beteiligen, mit den Adressen und Kontaktdaten gibt es auf der Internetseite www.mythos-mosel.de

© Moselwein e.V. 12. 05.2020

Nach oben


• Aktuelle Information zum Corona-Virus in der Region Mosel

 

       
Stand 06.05.2020

Die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie betreffen nahezu alle Lebensbereiche und haben auch in unserer Tourismusregion weitreichende Folgen für alle Menschen. Bitte beachten Sie die weiterhin bis zum 5. Juni 2020 von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Beschränkung sozialer Kontakte (Infos unter www.rlp.de). 

Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Übernachtungsangebote

Touristische Reisen sind bis zum 17. Mai nicht erlaubt und Übernachtungsangebote dürfen nur zu zwingend erforderlichen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Dies gilt für das gesamte Beherbergungsgewerbe (Hotels, Gästehäuser, private Unterkünfte, Ferienwohnungen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen).
Bitte setzen Sie sich mit Ihrer gebuchten Unterkunft in Verbindung!

Ab dem 13. Mai 2020 können Wohnmobilstell- und Dauercampingplätze mit eigenen sanitären Einrichtungen wieder genutzt werden. Es gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.

Ab dem 18. Mai 2020 dürfen auch Hotels, Gästehäuser, Privatpensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen sowie Campingplätze für Camper mit eigenen Sanitäreinrichtungen wieder öffnen. Auch hier gelten Regelungen zu Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. 

Gastronomieangebote

Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bars sind noch bis zum 12. Mai 2020 geschlossen. Bis zu diesem Termin ist weiterhin ausschließlich die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen möglich. 

Ab dem 13. Mai 2020 dürfen Gastronomiebetriebe schrittweise öffnen. Außen- und Innengastronomie wird dann wieder angeboten. Es gelten Regelungen zu Hygiene, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen. Bitte beachten Sie, dass Gastronomiebesuche nur mit vorheriger Anmeldung und Reservierung möglich sind.

Veranstaltungen


Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Museen, Sehenswürdigkeiten und Burgen


sind teilweise wieder geöffnet oder eröffnen in Kürze. Bitte informieren Sie sich im Einzelnen über Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen aufgrund von Hygieneschutzmaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der jeweils aktuellen Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden.
Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung Rheinland-Pfalz:  ¤ 

© Mosellandtouristik 05.2020

Nach oben


• Aktuelle Information zum Corona-Virus in der Region Mosel

 

       Stand 04.05.2020

Die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie betreffen nahezu alle Lebensbereiche und haben auch in unserer Tourismusregion weitreichende Folgen für alle Menschen. Bitte beachten Sie die weiterhin von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Beschränkung sozialer Kontakte (Infos unter www.rlp.de). 

Bitte halten Sie sich im öffentlichen Raum nur allein oder maximal mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder den Angehörigen des eigenen Hausstandes auf. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Übernachtungsangebote

Touristische Reisen sind weiterhin nicht erlaubt und Übernachtungsangebote dürfen nur zu zwingend erforderlichen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Dies gilt für das gesamte Beherbergungsgewerbe (Hotels, Gästehäuser, private Unterkünfte, Ferienwohnungen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen).
Bitte setzen Sie sich mit Ihrer gebuchten Unterkunft in Verbindung!

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Kultureinrichtungen, Kinos, Museen, Freizeiteinrichtungen

und Schwimmbäder sind derzeit geschlossen. Spielplätze sind teilweise wieder geöffnet, bitte beachten Sie die Einschränkungen aufgrund von Hygienemaßnahmen.

Gastronomiebetriebe, Restaurants, Cafés, Bars

sind geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen.

Läden und Shoppingangebote

sind unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet. Bitte beachten Sie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Tourist-Informationen

in der Region Mosel sind zum Teil noch für den Publikumsverkehr geschlossen. Per Telefon und E-Mail stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen für Ihre Fragen und mit Informationen aber gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der rasanten Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung.

© Mosellandtouristik 05.2020

Nach oben


Foto: Van Volxem
Foto: Van Volxem

Weintests: Trockene Weine des Jahrgangs 2019 aus der Region sind Spitze

Die Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“ des Meininger-Verlags in Neustadt an der Weinstraße hat Rieslingweine des Jahrgangs 2019 aus dem Weinanbaugebiet Mosel in einem aktuellen Test mit den Höchstnoten bedacht. Die Weinfachjournalisten des Magazins testeten die Guts- und Ortsweine von Weingütern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), die eigentlich bei der Mainzer Weinbörse am vergangenen Wochenende vorgestellt werden sollten. Die Jury bewertete die Weine nach dem 100-Punkte-Schema, die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe 8/2020 veröffentlicht. Auch in der Weinzeitschrift „Vinum“ des Intervinum-Verlages in der Schweiz erreichte ein trockener Moselwein in einem Test die höchste Bewertung.

Die höchsten Bewertungen der „Weinwirtschaft“-Jury unter allen getesteten deutschen Weinen in den Kategorien „Riesling Gutswein 2019“ und „Riesling Ortswein 2019“ gingen an das Weingut Van Volxem in Wiltingen an der Saar. Inhaber Roman Niewodniczanski und sein Team um Kellermeister Dominik Völk freuen sich, dass sowohl der 2019er Riesling Alte Reben wie auch der 2019er Wiltinger Riesling Qualitätswein trocken mit jeweils 92 Punkten die Spitze ihrer Testgruppen sind. „Satte, klare Schieferwürze, Zitruszesten, Johannisbeerholz, Darjeeling; saftig, glasklar, feiner Zug, vibrierend, sehr spannungsreich, sehr viel Grip am Gaumen“, so beschreibt die Redaktion den Riesling „Alte Reben“ von Van Volxem. Dem Wiltinger Riesling konstatieren die Autoren „rauchige, aber nicht zu dunkle Schieferwürze, Johannisbeerholz, leicht hopfig; saftig, feines Spiel, griffige Schiefermineralität, nicht zu herb, sehr gut balancierter, fruchtiger Schmelz“.

Eine Reihe weiterer Guts- und Ortsweine heimischer Weingüter erhielten ebenfalls sehr hohe Bewertungen von der Jury. In der Gruppe „Riesling Gutswein 2019“ erhielt der 2019er Riesling Alte Reben trocken des Weingutes Karthäuserhof aus Trier-Eitelsbach an der Ruwer 91 Punkte, der 2019er Riesling Schieferkristall trocken aus dem gleichen Betrieb 89 Punkte. Auch der 2019er Saar Riesling von Van Volxem zählt mit 90 Punkten zu den besten Weinen dieser Kategorie. 88 Punkte gab es für einen Wein aus Saarburg, den 2019er Riesling „Zilliken“ trocken vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken. Zwei Saarweine schafften es auch in der Kategorie „Riesling Ortswein 2019“ in die Spitzengruppe: Der 2019er Saarburger Riesling trocken vom Weingut Zilliken wurde mit 89 Punkten bewertet, der 2019er Schloss Saarstein Grauschiefer Riesling trocken vom Weingut Schloss Saarstein in Serrig mit 88 Punkten.

Im Test wurden weiterhin trockene Rieslinge des Jahrgangs 2018 bewertet. Auch hier waren Weine aus der Region unter den Besten. Das Weingut Maximin Grünhaus an der Ruwer erzielte in der Kategorie „Gutswein 2018“ für seinen 2018er Riesling Monopol trocken 88 Punkte und in der Kategorie „Ortswein 2018“ für den Riesling Alte Reben trocken 91 Punkte. Bio-Winzer Clemens Busch aus Pünderich an der Mosel darf sich über drei sehr gute Bewertungen in dieser Kategorie freuen: 90 Punkte für den 2018er Riesling vom roten Schiefer trocken, 89 Punkte für den Riesling vom grauen Schiefer trocken sowie 88 Punkte für den 2018er Riesling Nonnengarten trocken. Ebenfalls 90 Punkte gingen an den 2018er Kanzemer Riesling trocken von Günther Jauch’s Weingut von Othegraven in Kanzem an der Saar.

Das Magazin „Vinum“ des Intervinum-Verlages in Zürich widmet in seiner Mai-Ausgabe dem Thema „Naturweine“ einen großen Bericht mit Test. Das „Vinum-Profipanel“ mit einer Jury aus Weinjournalisten, Händlern und Sommeliers bewertete dabei nach dem 20-Punkte-Schema ungeschwefelte weiße und rote Naturweine aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien.

Die Höchstnote von 18,5 Punkten erhielt der 2017er „Sterntaucher“ Riesling trocken von Jakob Tennstedt in Traben-Trarbach an der Mosel. Die Jury bescheinigt dem Wein des jungen Quereinsteigers „Tiefe, Kraft und Cremigkeit“. „Alle gerieten sofort ins Schwärmen, den bei diesem Riesling wird das Bild vom Naturwein rund“, schreibt Autorin Claudia Stern aus Köln in dem Bericht zum Test. In der Spitzengruppe dieses Tests platzierte sich auch Bio-Winzer Jan Klein vom Weingut Staffelter Hof in Kröv mit zwei Weinen. Sein 2018er „Le Loup Fou“ Riesling trocken und sein roter Naturwein „Little Red Riding Wolf“ wurde jeweils mit 17 Punkten bewertet.

"Die aktuellen Testergebnisse belegen erneut, dass trockener Riesling aus dem Weinanbaugebiet Mosel sich im Spitzensegment etabliert hat", so Ansgar Schmitz vom Moselwein e.V. in Trier. Die Reihe der Höchstbewertungen in Tests und Wettbewerben sowie Weinführern der vergangenen Jahre setze sich nahtlos fort. "Die Ergebnisse im Test der Fachzeitschrift Weinwirtschaft zeigen zudem, dass nicht nur im Bereich der Lagenweine und Großen Gewächse, sondern auch bei den Guts- und Ortsweinen der trockene Riesling von Mosel, Saar und Ruwer zur deutschen Spitze gehört." Die Guts- und Ortsweine bilden die unteren Stufen der Qualitätspyramide des VDP.

© Moselwein e.V.  30.04.2020

Nach oben


Sendetermine: WDR Fernsehen
Sonntag, 26. April 2020, 20.15 – 21.45 Uhr
Sonntag, 03. Mai 2020, 04:45 – 06.15 Uhr

Die Region entlang der Mosel bietet Freizeitspaß für die ganze Familie: romantische Weindörfer und mächtige Ritterburgen; Wanderwege mit atemberaubenden Aussichten und Adrenalin-Kick im Kletterwald; Segway-Touren durch Weinberge und Führungen durch unterirdische Weinlabyrinthe. Tamina Kallert reist von Bernkastel-Kues flussabwärts bis nach Koblenz. Immer im Blick: Millionen von Reben an steilen Schieferhängen rechts und links der Mosel. Während der Moselradweg entlang des Flussufers kaum Steigungen aufweist, ist der Klettersteig am Calmont nur etwas für Schwindelfreie. Doch der Blick vom steilsten Weinberg Europas auf die berühmte Moselschleife bei Bremm ist die Anstrengung wert. Märchenhaft sind kleine Städtchen wie das denkmalgeschützte Beilstein, auch „Dornröschen der Mosel“ genannt.

Edle Riesling-Reben und unterirdische Weinkeller

Von der Burgruine Landshut hat Tamina Kallert die beste Aussicht auf das malerische Bernkastel-Kues und das Moseltal. Die Weinlagen des gemütlichen Ortes gehören zu den ältesten in Deutschland. Der berühmteste Weinberg ist der „Bernkasteler Doctor“: einer der edelsten Rieslinge der Welt. Traben-Trarbach war um 1900 nach Bordeaux der zweitgrößte Weinumschlagplatz Europas. Mehr als 100 Weinfirmen verschifften ihre Fässer über die Mosel in die ganze Welt. Tamina Kallert besichtigt einen der über 30 unterirdischen Weinkeller.

Klettern auf Ruinen und Schauergeschichten in der Ritterburg

Oberhalb von Traben-Trarbach hat sich der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. mit einer gigantischen Festungsanlage verewigt. Auf den Ruinen des Mont Royal liegt heute eine Erlebniswelt aus Tauen, Balken und Hindernissen: ein Kletterpark mitten im Wald. Über Cochem erhebt sich die mächtige, fast 1.000 Jahre alte Reichsburg – eine echte Ritterburg. Die Geisterführung mit Räuberessen und Schauergeschichten gefällt nicht nur Kindern.

Ein Elfenpfad und ein Lavendelfeld im Weinberg

Eine märchenhafte Wanderung führt über den Elfenpfad im Kautenbachtal bei Trarbach: Moosgrüne Felsen, große Wurzeln und krumme Bäume sehen aus wie Krokodile, Riesenschlangen und Fantasiefiguren. Im Weindorf Lehmen wurde ein alter, verwüsteter Weinberg zu einem Lavendelfeld umfunktioniert. Dort liest der Kinderbuchautor Stefan Gemmel seine Geschichten besonders gerne vor – und gibt spielerisch Nachhilfe in Umwelt- und Naturschutz.

Weitere Infos: wunderschoen.wdr.de
Redaktion: Christiane Möllers / Autor: Rainer Leckebusch

© WDR Presse und Information 22.04.2020

Nach oben


• Aufruf #MoselTeiltNatur

Schwalbenschwanz. Foto: © Lea Jaeger
Foto: © Lea Jaeger
Zippammer. Foto: © Martin_Becker
Foto: © Martin_Becker


Mosel bringt Natur auf digitalen Kommunikationswegen in alle Wohnzimmer


Wenn Einheimische und Winzer derzeit in der Natur und den Weinbergen der Mosel unterwegs sind oder hierin arbeiten, ist es kaum vorstellbar, was aufgrund der Corona Pandemie in der ganzen Welt passiert. „Die Welt dreht sich gefühlt weniger schnell und im sonst reizüberfluteten Alltag erlangen gewohnte Normalitäten eine ganz neue Bedeutung und Wertschätzung.“

#StayAtHome, #WIRBLEIBENZUHAUSE, „Social distancing“…
             …dies alles sind nötige Maßnahmen um neue Infektionen zu vermeiden.

Menschen im Weinanbaugebiet Mosel besitzen das große Glück die weitläufige und erholsame Natur um sich herum zu haben und erleben zu dürfen. Viele Familienmitglieder, Bekannte, Freunde, Kunden, Mitmenschen, vor allem in Ballungsräumen und Städten, haben dieses Glück nicht. Deshalb ruft die Regionalinitiative Mosel dazu auf, die Natur mit genau all diesen Menschen digital, per Mail oder Social Media Kanäle unter #MoselTeiltNatur zu teilen!

#MoselTeiltNatur in alle Wohnzimmer

Alle Moselaner*innen sind aufgerufen mit Fotos und kleinen Videos die einmalige Naturlandschaft mit ihrer Vielfalt an einmaligem Panorama, Terroir, Flora und Fauna digital in alle Wohnungen zu bringen und damit zu helfen, die Wartezeit zu verschönern.

Neben eigenen Bildern und Filmen, stellt das DLR Mosel auf der Internetseite www.lebendige-moselweinberge.de Bilder, Videos als auch abwechslungsreiche Informationen kostenfrei zur Verlinkung oder Versendung zur Verfügung.

© DLR Mosel 16.04.2020

Nach oben


• Aktuelle Information zum Corona-Virus in der Region Mosel

                                                                          Stand 16.04.2020

Die Corona-Krise ist zurzeit das beherrschende Thema und die aktuelle Umsetzung der Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie betrifft nahezu alle Lebensbereiche und hat auch in unserer Region weitreichende Folgen für alle Menschen. Bitte beachten Sie die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Beschränkung sozialer Kontakte (Infos unter www.rlp.de).

Bitte halten Sie sich daran, sich im öffentlichen Raum nur allein oder maximal mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder den Angehörigen des eigenen Hausstandes aufzuhalten. Bitte wahren Sie Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen und vermeiden Sie weiterhin soziale Kontakte. Bleiben Sie zum Wohle aller zuhause.

Übernachtungsangebote

Touristische Reisen sind weiterhin nicht erlaubt und Übernachtungsangebote dürfen nur zu zwingend erforderlichen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Dies gilt für das gesamte Beherbergungsgewerbe (Hotels, Gästehäuser, private Unterkünfte, Ferienwohnungen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen).
Bitte setzen Sie sich mit Ihrer gebuchten Unterkunft in Verbindung!

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets direkt beim Veranstalter.

Kultureinrichtungen, Kinos, Museen, Freizeiteinrichtungen

sowie Schwimmbäder, Spielplätze sind derzeit geschlossen.

Gastronomiebetriebe, Restaurants, Cafés, Bars

sind geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause.

Einzelhandel / Shoppingangebote

sind mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf (Lebensmittel, Apotheken, Tankstellen etc.) noch bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.
 
Ab dem 20.04.2020 können Geschäfte mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche unter Auflagen von Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen. Dies gilt unabhängig von der Größe auch für Buchhandlungen, Fahrradgeschäfte und KFZ-Händler.
Die Nutzung von sogenannten Alltagsmasken im Einzelhandel wird dringend empfohlen!

Tourist-Informationen

in der Region Mosel sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Per Telefon und Email stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen für Ihre Fragen und mit Informationen aber gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der rasanten Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung.

© Mosellandtouristik 04.2020

Nach oben


Jungwinzerin Lena Endesfelder in Mehring beim Packen von Probierpaketen. Foto: ©Peter Follmann
Jungwinzerin Lena Endesfelder. Foto: ©Peter Follmann
Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger packt Probierpakete und freut sich auf die Online-Mosel-Weinprobe, die sie mit Mosel-Weinkönigin Marie Jostock moderieren wird. Foto: ©Ansgar Schmitz
Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger. Foto: ©Ansgar Schmitz

Corona-Krise: Moselwinzer berichten von großer Nachfrage nach onlineVerkostungen – Weinprobe für zu Hause mit Mosel-Weinkönigin

Zu Hause bleiben und trotzdem gemeinsam mit dem Winzer und anderen Weinfreunden per Livestream oder Videobotschaft eine Weinprobe machen: Dieses Angebot vieler Weingüter im Weinanbaugebiet Mosel trifft auf eine große Nachfrage. Tausende von Probierpaketen sind dieser Tage zu Kunden in ganz Deutschland unterwegs. Auch MoselWeinkönigin Marie Jostock lädt zu Ostern zur Mosel-Weinprobe per Online-Video ein.

Aufgrund der Veranstaltungsverbote, Reise- und Kontakteinschränkungen infolge der Corona-Epidemie gehen die Winzer von der Mosel neue Wege, um ihre Weine zu präsentieren und ihre Kunden zu erreichen. Die Kombination von Probierpaketen mit einer Weinprobe per Livestream oder Videolink erweist sich dabei als sehr erfolgreich. Das ergab eine Umfrage des Moselwein e.V. unter den direktvermarktenden Weinbaubetrieben im Weinanbaugebiet Mosel, wie Geschäftsführer Ansgar Schmitz mitteilte. Mehr als 30 Betriebe haben dem Moselwein e.V. ihre Angebote gemeldet.

„Durch die Corona-Pandemie müssen wir in Zeiten von Hotel- und Restaurantschließungen neue Wege gehen. Wenn die Gäste nicht zu uns aufs Weingut zur Weinprobe kommen können, muss die Weinprobe eben zu unseren Gästen ins Wohnzimmer kommen,“ sagt der junge Winzer Manuel Brixius aus dem kleinen Weinort Maring in der Nähe von Bernkastel-Kues. Und das Konzept geht auf: Mehr als 90 Bestellungen für Probierpakete haben er und seine Frau Kristina für ihre erste online-Weinprobe erhalten. Am ersten Samstag im April werden sich rund 200 Personen zur Verkostung via youtube und Facebook zuschalten, schätzt Kristina Brixius. Neben fünf Weinen hat das Winzerpaar auch noch ein paar Köstlichkeiten hinzugefügt. Wildschweinschinken von einer örtlichen Metzgerei, Schokotrüffel und Amarettini einer Konditorei aus Trier und das Spundekäs‘-Rezept des Hauses, das es traditionell an den Tagen der offenen Weinkeller an Pfingsten gibt. „Wir hoffen sehr, dass wir an Pfingsten wieder Gäste auf unserem Hof empfangen dürfen. Aber das Eindämmen der Pandemie hat derzeit oberste Priorität. Bis die Maßnahmen ihre Wirkung entfalten, möchten wir unsere Kunden mit den digitalen Weinproben begeistern“, so Manuel Brixius. Die äußert positive Resonanz der ersten Probe hat gleich zu einem Nachholtermin geführt: Die zweite Online-Weinprobe wird am Wochenende nach Ostern angeboten.

Einen Kilometer weiter, im Klosterhof Siebenborn bei Maring-Noviand, herrscht trotz Corona-Lockdown ebenfalls rege Betriebsamkeit. „Unser online-Shop steht nicht still. Wir haben jetzt mehr als 400 Probepakete zu packen. Wir arbeiten non stop und kommen kaum nach“, berichtet Bio-Winzer Franz Melsheimer vom durchschlagenden Erfolg seines Angebots, ein Probenpaket mit digitaler Weinprobe per Internet-Video zu kombinieren. 

Vor allem jüngere Winzerinnen und Winzer im Weinanbaugebiet Mosel reagieren mit Weinproben in den sozialen Medien, auf Youtube oder ihren Internetseiten auf die Corona-Epidemie. Nicolas Weber vom Weingut Margarethenhof in Ayl an der Saar war einer der ersten, der angesichts von sozialer Distanzierung Weinproben digital angeboten hat. Schon seit Ende März präsentiert der junge Oenologe Elbling, Riesling und Burgunder des elterlichen Weingutes live auf Instagram und Facebook.

Mit dem Zitat „Man muss die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen!“ von Wilhelm von Humboldt hat sich die ehemalige Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder aus Mehring angesichts der aktuellen Lage befasst. Ihr Fazit: „Ich habe mich eindeutig für das Genießen entschieden!“ Daran möchte die 27-Jährige Winzerin ihre Kunden teilhaben lassen und bietet Pakete mit sechs Weinen an, die per Livestream kommentiert und mit den Teilnehmern diskutiert werden. Die große Resonanz auf das Angebot hat auch Lena Endesfelder veranlasst, mehr als einen Termin anzubieten. Eine weitere ehemalige Deutsche Weinkönigin im gleichen Moselort bietet ebenfalls online-Weinproben an: Jutta Fassian hat drei unterschiedliche Probenpakete im Angebot, die an verschiedenen Terminen an den Osterfeiertagen per Internet von ihr präsentiert werden.

An der Saar haben sich gleich zehn junge Winzer für eine Online-Verkostung zusammengetan. „Saarkind“ nennen sie ihr Paket mit zehn Weinen, das über den OnlineShop Vinolismus in Saarburg bestellt werden kann. Unter dem Motto „10 Tage – 10 Winzer“ werden die Weine vom 19. bis 28. April jeden Abend um 21 Uhr für 30 Minuten live vorgestellt. „Gemeinsam im Team, virtuell über whatsapp versteht sich, grübelten wir darüber, wie wir auch in schweren Zeiten ein wenig Vergnügen verbreiten und unser soziales Leben aufrecht halten können“, beschreibt Winzer Felix Weber aus Wiltingen, wie es zu der gemeinsamen Aktion gekommen ist. „Schnell war uns, die wir ja quasi mit social media groß geworden sind klar, dass wir die Vorteile eben dieser Kanäle nutzen müssen: viele Menschen an einem Ort und doch jeder für sich von zu Hause. Paradox, aber wohl Realität und gerade zur jetzigen Zeit einfach unser einziges Mittel, um nicht ganz zu vereinsamen“.

Rockmusik zur digitalen Weinprobe gibt es bei zwei Weinbaubetrieben in Kinheim an der Mittelmosel. Daniel Molitor und Julia Justen-Molitor präsentieren die Weine ihres „Stairs n‘ Roses“-Projektes auf der Internet-Plattform „Tasty Tunes – Online Wine Tasting and Music“. Das passt, denn die Weine aus den Steillagen Erdener Treppchen und Kinheimer Rosenberg tragen teilweise Namen in Anlehnung an Rocksongs der Band „Guns n‘ Roses“. Und auch Jungwinzer Janek Müller von JM-Weinbau aus Kinheim nutzt die Plattform via Facebook zur Vorstellung seiner Weine. „Tasty Tunes“ ist ein Projekt des in Kinheim lebenden Briten James Cook und der Musiker Silvia Zeimet und Thomas Franzen, die als „Candy Riders“ zur virtuellen Weinprobe mit Rockmusik unterhalten. Per Facebook Live und Youtube können die Besteller der Weinpakete die Probe live verfolgen und kommentieren.

Die Abfüllung der 2019er Weine können die Kunden des Weingutes Göbel-Schleyer Erben aus dem Weinort Ernst bei Cochem per Internetseite, Facebook und Youtube miterleben. „In Livestreams werden wir bei der Abfüllung unsere Weine des neuen Jahrgangs vorstellen. In einer Mischung aus Talk, Geschichte und Fachwissen stellen wir unsere Weine, das Weingut und die aktuellen Themen im Weinberg und Keller vor“, beschreiben Thomas und Peter Göbel ihre Idee.

Die Mosel-Weinmajestäten Marie Jostock und Bärbel Ellwanger laden alle, die das Weinbaugebiet Mosel mit seinen Rebsorten und verschiedenen regionalen Facetten kennenlernen möchten, zu einer Online-Weinprobe mit einem Mosel-Probierpaket ein. Mosel-Weinkönigin Marie Jostock und Mosel-Weinprinzessin Bärbel Ellwanger stellen in einem Video, das ab Gründonnerstag unter anderem über Youtube und soziale Medien verfügbar sein wird, alle weinbaulichen Bereiche von Obermosel über Saar und Ruwer bis zu Terrassen- und Mittelmosel vor. Das 6er-Probierpaket zum Preis von 49,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand enthält Produkte von sechs Erzeugern, ausgewählt aus der Jahresauswahlprobe des Moselwein e.V.: Riesling Winzersekt von der Reverchon KG (Saar), Elbling trocken vom Weingut Apel (Obermosel), Weißburgunder trocken vom Weingut Lotz (Mittelmosel), Riesling trocken vom Weingut Leo Fuchs (Terrassenmosel), Riesling Kabinett feinherb vom Weingut Erben von Beulwitz (Ruwer) und Riesling Spätlese fruchtsüß vom Weingut Jörg Thanisch (Mittelmosel). Bestellungen sind per Mail an info@weinlandmosel.de möglich. Der Versand erfolgt solange der Vorrat reicht ab 6. April. Mit dem Paket erhalten die Weinfreunde den Link zum Video sowie Informationen zum Weinanbaugebiet Mosel.

Folgende Betriebe von der Mosel bieten ebenfalls Online-Weinproben:
Weingut Biewers, Tawern-Fellerich
Sektkellerei Bernhard-Massard, Trier
Classisches Weingut Hoffranzen, Mehring
Weingut Lenhardt, Mehring
Weinhaus Kiebel, Mehring
Weingut Clüsserath-Weiler, Trittenheim
Weingut Matheus, Trittenheim
Weingut Harald Feilen, Neumagen-Dhron
Weingut Sanders & Sanders, Klausen
Weingut Gindorf, Lieser
Weingut Becker, Zeltingen
Weingut Selbach-Oster, Zeltingen
Weingut Schwaab & Sohn, Erden
Weingut Staffelter Hof, Kröv
Weingut Gerd Trossen, Kröv
Weingut Caspari, Traben-Trarbach
Weingut Arns und Sohn, Reil
Schlossgut Liebieg, Kobern-Gondorf/Klüsserath

Nähere Infos und Kontaktdaten auf www.weinland-mosel.de/aktuelles

© Moselwein e.V.  03.04.2020

Nach oben


Das Foto zeigt die erfolgreichen Brüder Jürgen (links) und Walter Römer vom Weingut Römerhof in Traben im Keller ihres Betriebs. Foto: © Römerhof
Foto: © Römerhof

Wettbewerb Mundus Vini: Großes Gold für Weingut Römerhof in Traben-Trarbach - 31 weitere Medaillen für Moselweine

Der beste trockene Riesling im großen Weinwettbewerb Mundus Vini kommt von der Mosel. Das Weingut Römerhof in Traben-Trarbach erhielt von der Jury in Neustadt an der Weinstraße für seinen 2017er Riesling Necto I die Auszeichnung Großes Gold und den Titel „Best of Show Riesling dry“. Die Auszeichnung Großes Gold erhielten nur 43 der etwa 7.500 bewerteten Weine aus aller Welt. 268 Weinexperten aus 54 Ländern verkosteten und bewerteten die Weine in Neustadt.

Insgesamt wurden 32 Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel im Frühjahrs-Wettbewerb Mundus Vini mit Medaillen ausgezeichnet. 22 erhielten eine Goldmedaille, neun eine Silbermedaille. Jürgen und Walter Römer aus Traben-Trarbach freuen sich neben der Top-Auszeichnung Großes Gold über drei Goldmedaillen für weitere Weine ihrer Premiumlinie „Necto“. Denn auch der 2018er Necto I sowie der feinherbe Riesling Necto II aus den Jahrgängen 2017 und 2018 überzeugte die Juroren. Es war nicht die erste Auszeichnung für die Weine des Römerhofs. Schon bei der Berliner Wein Trophy 2020 hatten die 2017er Weine Necto I und Necto II ebenfalls Goldmedaillen erhalten.

Sechsmal Gold holte das Weingut Reichsgraf von Kesselstatt in Morscheid im Ruwertal. Sowohl die drei trockenen Großen Gewächse des Jahrgangs 2018 aus den Lagen Kaseler Nies’chen, Josephshöfer und Piesporter Goldtröpfchen wurden geehrt wie auch drei edelsüße Rieslingweine des Jahrgangs 2018: die Trockenbeerenauslese Nr. 14 und die Beerenauslese Nr. 29 aus der Lage Goldtröpfchen sowie die Beerenauslese Nr. 15 aus der Lage Josephshöfer bei Graach.

Drei Goldmedaillen erzielten Jürgen und Dorothee Weber vom Weingut Margarethenhof in Ayl an der Saar für ihre 2018er Rieslingweine der Linie GL aus der Steillage Ayler Kupp, die in den Geschmacksrichtungen trocken, feinherb und fruchtsüß die Jury gleichermaßen überzeugten.

Das Schlossgut Liebieg in Kobern-Gondorf gewann zweimal Gold für Weine, die von Bernhard Kirsten in Klüsserath produziert wurden: 2018 „Herzstück“ Riesling sowie 2018 „1904“ Riesling Spätlese. Über zwei Goldmedaillen freut sich auch Winzer Stefan Lotz aus Erden: Der 2018er „Schieferstein“ Riesling trocken und die 2018er Erdener Treppchen Riesling Spätlese punkteten bei den Juroren.

Das Weingut Walter J. Oster aus Ediger-Eller erntete eine Goldmedaille für seinen 2018er Ediger Elzhofberg Riesling und zwei Silbermedaillen für die Rotweine Cuvée J. von 2017 und den Ediger Feuerberg Spätburgunder Barrique von 2016.

Goldmedaillen gingen zudem an folgende Weine und Betriebe der Region:
2018 „x-treme“ Riesling Auslese trocken, Bio-Weingut Hubertushof, Lieser
2018 Cuvée Pinot Winzersekt brut, Weingut Schmitt-Kranz, Riol
2018 Trittenheimer Altärchen Reserve Riesling Spätlese trocken, Weinhaus Gebrüder Steffens, Trittenheim
2018 Serriger Herrenberg Riesling Beerenauslese, Weingut Würtzberg, Serrig
2018 Grauburgunder Auslese „Unser Bester“ Weingut Biewers, Tawern-Fellerich

Silbermedaillen gab es zudem für die Sektmanufaktur St. Laurentius in Leiwen, Gebr. Loosen GmbH in Wittlich-Wengerohr, die Weinkellerei Zimmermann-Graeff & Müller in Zell, Weingut Nick Köwerich in Leiwen, Bio-Weingut Hubertushof in Lieser und Schlossgut Liebieg in Kobern-Gondorf.

© Moselwein e.V.  01.04.2020

Nach oben


                                        Stand 25.03.2020

Die Corona-Krise ist zurzeit das beherrschende Thema und die aktuelle Umsetzung der Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie betrifft nahezu alle Lebensbereiche und hat auch in unserer Region weitreichende Folgen, für die Bevölkerung vor Ort, aber natürlich auch für unsere Urlaubsgäste.
Bitte beachten Sie die von Bund und Ländern beschlossenen Regeln zur Beschränkung sozialer Kontakte (Infos unter www.rlp.de ).

Übernachtungsangebote
Touristische Reisen sind nicht erlaubt und Übernachtungsangebote dürfen nur zu zwingend erforderlichen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Dies gilt für das gesamte Beherbergungsgewerbe (Hotels, Gästehäuser, private Unterkünfte, Ferienwohnungen, Camping- und Wohnmobilstellplätze sowie Jugendherbergen).
Bitte setzen Sie sich mit Ihrer gebuchten Unterkunft in Verbindung!

Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt.
Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets beim Veranstalter direkt.

Kultureinrichtungen,
Kinos, Museen, Freizeiteinrichtungen sowie Schwimmbäder, Spielplätze sind derzeit geschlossen.

Sämtliche Gastronomiebetriebe,
Restaurants, Cafés, Bars sind geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause.

Läden und Shoppingangebote
sind mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf (Lebensmittel, Apotheken, Tankstellen…) geschlossen.

Tourist-Informationen
in der Region Mosel sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Per Telefon und Email stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen für Ihre Fragen und mit Informationen aber gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der rasanten Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung

© Mosellandtouristik 03.2020

Nach oben


Foto: © Moselwein e.V.
Foto: © Moselwein e.V.

Corona-Krise: Digitale Weinproben und Probierpakete helfen den Kontakt zu Kunden aufrecht zu halten und den neuen Jahrgang zu präsentieren

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Folge der Corona-Epidemie sorgen auch bei den Winzerbetrieben und Weingütern im Anbaugebiet Mosel für Absatzprobleme. Weinmessen, Jahrgangspräsentationen, Tage der offenen Keller und Frühlingsfeste, bei denen die Weine des neuen Jahrgangs vorgestellt und verkauft werden sollten, sind seit Ende Februar reihenweise abgesagt worden. Der persönliche Kontakt zu Einkäufern aus Handel und Gastronomie, aber auch zu Privatkunden ist nicht oder nur noch sehr eingeschränkt möglich. Zwar dürfen Winzer ab Hof unter Berücksichtigung der geltenden Kontakt- und Hygieneregeln ihre Weine verkaufen und Weinpakete an ihre Kunden versenden. Aber Verkostungen im Winzerhof oder der Vinothek sind aufgrund der behördlichen Anordnungen nicht mehr möglich. Viele Kunden, vor allem Gäste von außerhalb, kommen aktuell gar nicht ins Weinanbaugebiet. Das ist aber kein Grund, auf Weinproben mit guten Moselweinen zu verzichten.

Denn die Not macht bekanntlich erfinderisch und beschleunigt in der Weinwelt aktuell die Digitalisierung. Zahlreiche Weingüter aus dem Weinanbaugebiet Mosel bieten ihren Kunden online-Weinproben über soziale Netzwerke an. Die Kunden können Probierpakete bestellen und zu einem festgelegten und kommunizierten Zeitpunkt präsentieren die Erzeuger den Konsumenten die Weine quasi in deren Wohnzimmer per Livestream über das Internet. Jeder probiert für sich in seinen vier Wänden, aber dennoch gemeinsam mit anderen Weinfreunden und dem Winzer.

Franz und Esther Melsheimer vom Klosterhof Siebenborn bei Maring-Noviand haben sich viele Gedanken darüber gemacht, wie sie in Zeiten der Krise Kontakt zu ihren Kunden halten können. „Wie soll der Kunde die Weine des neuen Jahrgangs kennen- und schätzen lernen?“, fragte sich das Winzerpaar, die das Weingut Artur Melsheimer betreiben. Ihre Lösung: Sie haben ein Video gedreht, in dem sie die Weine erklären, und bieten 13 ihrer Weine in Viertelliter-Fläschen für die digitale Weinprobe an. Die Kunden bekommen nach Bestellung der digitalen Weinprobe ein Paket mit den 13 Flaschen und dazu eine Anleitung und einen Internetlink zum Video. Franz Melsheimer: „Nun kann es, auch mit geringen Internetkenntnissen, losgehen. Ein weiterer Vorteil: Es ist möglich, die Probe zu „strecken“ und somit mehrere, schöne Abende zu verbringen.“

Winzer Michael Biewers aus Fellerich an der Obermosel bietet seinen Kunden verschiedene Probierpakte „quer durchs Sortiment“ an, die man im Shop auf seiner Internetseite bestellt und dann versandkostenfrei per Paketdienst ins Haus geliefert werden. Auf Facebook kommentiert er dann bei einer digitalen Weinprobe die Weine in einem Livestream. „Wir haben eine gute Resonanz und sind fleißig Pakete am packen“, sagt Michael Biewers. Für ihn ein guter Weg, den Kunden die fruchtig-frischen 2019er Elbling- und Burgunderweine nahe zu bringen.

Auch Ernie Loosen, Inhaber des international bekannten VDP-Weingutes Dr. Loosen in Bernkastel, dessen Rieslingweine in aller Welt angeboten werden, schaut digital bei seinen Kunden zu Hause vorbei, um mit ihnen seine Weine zu probieren. „Wenn Sie eine Flaschen Dr. Loosen-Riesling in Ihrem Keller oder Kühlschrank haben, senden Sie mir einfach eine persönliche Nachricht. Dann werde ich die gleiche Flasche öffnen und auf Instagram Live von diesem Wein erzählen“, lautet seine Botschaft in sozialen Netzwerken an Freunde und Kunden.

Für die Weinprobe zu Hause bieten viele Weingüter an Mosel, Saar und Ruwer aktuell ihre Produkte zu attraktiven Sonderkonditionen. So gibt es Pakete schon oft ab sechs oder zwölf Flaschen frei Haus und teilweise mit zusätzlichen Rabatten.

Da Gastronomiebetriebe, Vinotheken und Weinbars infolge der Corona-Krise geschlossen sind und die Menschen ihre Freizeit größtenteils zu Hause verbringen, steigt offensichtlich der Weinabsatz über den Lebensmitteleinzelhandel. Die Winzergenossenschaft Moselland eG mit Sitz in Bernkastel-Kues berichtet über eine rege Nachfrage aus dem LEH. Zudem verzeichnet die Genossenschaft laut Vorstandsvorsitzendem Henning Seibert auch eine gute Resonanz auf ihre Probierpakete.

Zur Weinprobe zu Hause bietet sich auch der Film „Mosel Faszination Wein“ an, der auf der Internetseite www.weinland-mosel.de oder auf Youtube kostenlos angeschaut werden kann.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auch per Mail an info@weinland-mosel.de


© Moselwein e.V. 24.03.2020

Nach oben


Stand 20.03.2020

Die Corona-Krise ist zurzeit das beherrschende Thema und die aktuelle Umsetzung der Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie betrifft nahezu alle Lebensbereiche und hat auch in unserer Region weitreichende Folgen, für die Bevölkerung vor Ort, aber natürlich auch für unsere Urlaubsgäste.
Wir haben für Sie im Folgenden wichtige Informationen zusammengetragen.

Übernachtungsangebote

Touristische Reisen sind nicht erlaubt und Übernachtungsangebote dürfen nur zu zwingend erforderlichen, aber nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer gebuchten Unterkunft in Verbindung.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen in der Region sind abgesagt. Bitte erkundigen Sie sich bei eventuell gebuchten Tickets beim Veranstalter direkt.

Kultureinrichtungen, Kinos, Museen, Freizeiteinrichtungen

sowie Schwimmbäder, Spielplätze sind derzeit geschlossen.

Restaurants, Cafés, Bars

dürfen aktuell ausschließlich von 6.00 bis 18.00 Uhr öffnen bzw. sind teilweise ganz geschlossen.

Läden und Shoppingangebote

sind mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf (Lebensmittel, Apotheken, Tankstellen…) geschlossen.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen aufgrund der rasanten Entwicklungen und außergewöhnlichen Umstände nur unter Vorbehalt gegeben werden. Aktuelle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link der Landesregierung

Touristischer Nahverkehr

Der Saisonstart der RadBusse (ehemals RegioRadler) verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Derzeit sind daher leider keine Buchungen möglich.

© Mosellandtouristik 03.2020

Nach oben


• Wichtige Informationen zu Corona

Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus sind das öffentliche Leben und die touristischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz von starken Einschränkungen betroffen.
Allen Übernachtungsangeboten ist die touristische Nutzung untersagt, Kultureinrichtungen, Freizeitparks, Schwimmbäder und öffentliche Plätze sind geschlossen oder unterliegen strengen Auflagen, viele Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz wurden bereits abgesagt. Auch für den Aufenthalt und die Nutzung von Wanderwegen, Radrouten und weiteren Naturerlebnissen sind die ausgeweiteten Kontaktregeln unbedingt zu berücksichtigen und die Frequenz stark einzuschränken.

© Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz 03.2020

Nach oben


Lieser: Blick vom Aussichtspunkt unterhalb der Hambachhütte moselaufwärts über Lieser und Mülheim. Foto: Marco Rössler
Lieser: Blick vom Aussichtspunkt unterhalb der Hambachhütte moselaufwärts über Lieser und Mülheim. Foto: Marco Rössler

Mehr als 10.000 Personen haben vom 10. Februar bis zum 15. März in einer öffentlichen Online-Abstimmung auf der Homepage des Deutschen Weininstituts (DWI) die „Schönsten Weinsichten 2020“ in den deutschen Weinregionen gewählt.

Zur Auswahl standen 48 Vorschläge, die aus allen 13 Anbaugebieten von den regionalen Gebietsweinwerbungen für diesen Wettbewerb eingereicht wurden. Er fand in diesem Jahr nach 2012 und 2016 zum dritten Mal statt.

Nach Auszählung der über 24.000 Stimmen dürfen sich die folgenden Ortschaften über die Auszeichnung ihrer „Schönsten Weinsicht“ freuen:

Die Schönsten Weinsichten 2020:

  • Ahr: Burgruine Saffenburg bei Mayschoß
  • Baden: Blick ins Innere des Kaiserstuhls bei Oberbergen
  • Franken: terroir f StettenHessische
  • Bergstraße: Weinlage Herrnberg bei Groß-Umstadt
  • Mittelrhein: Nürer Kopf bei Leutesdorf
  • Mosel: Hambuchhütte bei Lieser
  • Nahe: Wanderweg bei Niedernhausen
  • Rheingau: Ruine Nollig, Lorch
  • Pfalz: Kleine Kalmit bei Ilbesheim und Landau
  • Rheinhessen: Ruhkreuz Zornheim
  • Saale-Unstrut: Weinberg Goldener Steiger am Geiseltalsee, Bad Lauchstädt
  • Sachsen: Weinbergsblick, Diesbar-Seußlitz
  • Württemberg: Michaelsberg, Cleebronn


„Als ‚Schönste Weinsicht‘ werden Aussichtspunkte ausgezeichnet, die eindrucksvolle Ausblicke in die deutschen Weinkulturlandschaften garantieren und zudem auch gut für Wanderer oder per Rad zu erreichen sind. Mit ihnen werden neue weintouristische Ziele in den Anbaugebieten geschaffen, die zu einem Besuch der Weinregionen und zum Genuss der Weine dort einladen, wo sie wachsen“, erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Die 13 Aussichtspunkte werden im Laufe des Jahres vor Ort jeweils mit einer gut sichtbaren Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber als „Schönste Weinsicht 2020“ gekennzeichnet und offiziell eingeweiht.

Die nunmehr 39 ausgezeichneten „Schönsten Weinsichten“ sind ausführlich auf der DWI-Website www.deutscheweine.de/tourismus/weinsichten/ beschrieben und in die interaktive Landkarte auf der Startseite integriert.

© Moselwein e.V.  17.03.2020

Nach oben


Ruwertal: Blick von der Hitzlayhütte auf die Weinberge zwischen Kasel und Mertesdorf. Foto: artenreich graphikdesign/TI Ruwer
Ruwertal
Klüsserath: Panorama-Aufnahme von der Wetterstation oberhalb der Lage Bruderschaft. Foto: Manfred Holz
Klüsserath
Lieser: Blick vom Aussichtspunkt unterhalb der Hambachhütte moselaufwärts über Lieser und Mülheim. Foto: Marco Rössler
Lieser
Ediger-Eller: Panorama der Moselschleife vom Gipfelkreuz auf dem Calmont aus. Foto: Heinz Peierl
Ediger-Eller
Hatzenport: Blick von der Rabenlay moselaufwärts auf Hatzenport. Foto: Klaus Breitkreutz
Hatzenport
 

Fünf Vorschläge von der Mosel stehen zur Wahl: Hatzenport, Ediger-Eller, Lieser, Klüsserath und Ruwertal

Das Deutsche Weininstitut (DWI) zeichnet in diesem Jahr gemeinsam mit allen gebietlichen Weinwerbungen erneut besonders spektakuläre Aussichtspunkte in die Weinlandschaften als „Schönste Weinsicht 2020“ aus. Welche Orte dies sein werden, entscheidet eine Onlineabstimmung auf der DWI-Webseite www.deutscheweine.de. Vom 10. Februar bis zum 15. März ist jeder eingeladen, aus 47 eingereichten Vorschlägen jeweils einen Favoriten für jedes Anbaugebiet auszuwählen.

Von der Mosel stehen fünf Vorschläge zur Auswahl: Der Blick von der Rabenlay auf Hatzenport, der Panoramablick vom Gipfelkreuz des Calmont zwischen Ediger-Eller und Bremm, der Ausblick von unterhalb der Hambachhütte bei Lieser, die Aussicht von der Wetterstation oberhalb der Weinlage Klüsserather Bruderschaft und der Blick von der Hitzlayhütte ins Ruwertal zwischen Kasel und Mertesdorf. Diese fünf Vorschläge hatte der Moselwein e.V. als Gebietsweinwerbung im Dezember aus rund 20 Bewerbungen aus dem gesamten Weinanbaugebiet Mosel ausgewählt und beim Deutschen Weininstitut für die Abstimmung eingereicht. „Die Auswahl fiel unserem Vorstand nicht leicht, denn unser Steillagengebiet kann mit vielen wunderbaren Ausblicken auf die Weinlandschaft punkten“, so Ansgar Schmitz, Geschäftsführer der Mosel-Weinwerbung. Entscheidend für die Auswahl waren unter anderem Kriterien wie die Zugänglichkeit der Aussichtspunkte sowie die Frage, ob dort eine Stele errichtet werden kann. Denn jede der neuen Schönsten Weinsichten 2020 wird mit einer drei Meter hohen Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber gut sichtbar gekennzeichnet. Die feierliche Einweihung wird im Laufe des Jahres stattfinden.

„Die Weinsichten garantieren nicht nur tolle Ausblicke in unsere Weinkulturlandschaft, sie sind auch gut für Wanderer oder per Rad zu erreichen“, erklärt DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. „Als neue attraktive Ausflugsziele laden sie zu einem Besuch der Anbaugebiete ein und leisten so einen Beitrag zur Förderung des immer wichtiger werdenden Weintourismus“, so Reule. Dass die Schönsten Weinsichten gut angenommen werden, zeigen die bereits 2012 und 2016 prämierten Aussichtspunkte in allen Anbaugebieten. Über sie kann man sich inklusive Wegbeschreibungen, Kartenmaterial, Geo-Daten und Erläuterungen auf der Internetseite www.deutscheweine.de unter dem Menüpunkt „Tourismus“ informieren. Bislang wurden im Weinanbaugebiet Mosel 2012 der Blick aus der Weinlage Wiltinger Kupp auf den Altarm der Saar zwischen Wiltingen und Kanzem sowie 2016 der Panoramablick von der Zummethöhe auf die Moselschleife zwischen Leiwen und Trittenheim mit dem Titel „Schönste Weinsicht“ ausgezeichnet.

© Moselwein e.V.  06.02.2020

Nach oben


Foto: © Ansgar Schmitz
Foto: © Ansgar Schmitz

Steillagengebiet mit großem Stand auf der Fachmesse ProWein in Düsseldorf

Ob leichte Kabinettweine oder gehaltvolle Große Gewächse – am Mosel-Gemeinschaftsstand finden die Besucher der Fachmesse ProWein das gesamte Spektrum der Rebsorte Riesling. Die Spitzenbewertungen in vielen Weinführen und Wettbewerben für die 2018er Weine von Mosel, Saar und Ruwer zeigen, dass die Steillagenwinzer auch in heißen Jahren Weine von bestechender Eleganz und Feinheit erzeugen. Davon können sich auch die Besucher der ProWein vom 15. bis 17. März überzeugen.

Der fast 500 m² große Mosel-Stand auf der ProWein ist vom 15. bis 17. März das Schaufenster des Anbaugebietes. 55 Weingüter, Sektmanufakturen und Vereinigungen präsentieren ihre Produkte am Stand der Gebietsweinwerbung in Halle 13 (Standnummer C 81). Darunter sind auch wieder mehrere Betriebe, die erstmals auf der Messe vertreten sind. Der 2019 komplett erneuerte Stand befindet sich an gleicher Stelle wie im Vorjahr.

Vom Crémant bis zum Großen Gewächs, vom trockenen Elbling bis zur edelsüßen Riesling-Rarität sind am Gemeinschaftsstand alle Rebsorten und Weinstile der Region vertreten. Dazu gehören zunehmend Weine aus Burgundersorten, deren Anteil an der Gebietsfläche inzwischen bei mehr als zwölf Prozent liegt. Fast alle Betriebe bieten neben den Klassikern Riesling, Rivaner oder Elbling auch Weiß-, Grau- und Spätburgunder an. Die weißen Burgundersorten sind in diesem Jahr auch Thema von Veranstaltungen an der Degustationstheke des Gemeinschaftsstandes. Zudem stehen der Klassiker Riesling Kabinett sowie gereifte und junge Große Gewächse im Fokus.

Diese 30-minütigen Degustationsveranstaltungen an der Verkostungstheke geben kompakt Einblick in wichtige Weinkategorien und Themen des Gebietes. Der Moselwein e.V. informiert unter dem Motto „Ein Kabi geht immer“ über Kabinett-Weine, die in den vergangenen Jahren eine Renaissance erleben. Weiß- und Grauburgunder sowie die Spezialität Auxerrois können die Fachbesucher unter dem Motto „Mosel-Pinot“ verkosten. Der Bernkasteler Ring stellt unter dem Titel „Kellerschätze“ gereifte Große Gewächse der Rebsorte Riesling aus den Jahrgängen 2007 bis 2017 vor, zudem gibt es eine Probe mit den 2018er Großen Gewächsen. Die Elblingfreunde der Südlichen Weinmosel präsentieren die Sortenvielfalt von den Muschelkalkböden der oberen Mosel.

Der Gemeinschaftsstand bietet dem Fachpublikum die Sortimente bekannter und neuer Betriebe von mehr als 250 Flusskilometern und unterschiedlichen Terroirs, von Serrig an der Saar und Nittel an der Obermosel über Bernkastel und Zell bis nach Winningen an der Terrassenmosel. Der Mosel-Stand, an dem sich die Vereinigungen Bernkasteler Ring und MoselJünger beteiligen, dient als Anlaufstelle für internationale Fachbesucher, die sich für Weine von Mosel, Saar und Ruwer interessieren und sich über Neuheiten und aktuelle Trends aus der Region informieren möchten. Großen Zulauf verzeichnete der Mosel-Stand in den vergangenen Jahren von ausländischen Messebesuchern vor allem aus Skandinavien, Osteuropa sowie aus Asien.

Im Umfeld des Mosel-Standes in Halle 13 platzieren sich viele weitere Betriebe der Region mit ihren eigenen Ständen, darunter die Winzergenossenschaft Moselland e.G., mehrere große Wein- und Sektkellereien sowie renommierte Weingüter. Insgesamt sind auf der ProWein rund 100 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer vertreten, der Großteil in Halle 13. Die stärkste Konzentration von Mosel-Betrieben außerhalb von Halle 13 findet sich am VDP-Stand in Halle 14, wo rund 20 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer ihre Weine vorstellen.

Alle Aussteller und Veranstaltungstermine am Mosel-Stand gibt es auf der Internetseite www.weinland-mosel.de


Die Veranstaltungen am Mosel-Stand:

Sonntag, 15. März 2020
12:00 Uhr "Kellerschätze“ im Bernkasteler Ring: Großes Gewächs 2007 - 2017"
Eine Dekade Superpremium-Riesling trocken aus Spitzenlagen.
14:00 Uhr Mosel-Pinot: Weiße Burgundersorten von Schiefer und Muschelkalk. Weißer und Grauer Burgunder, Chardonnay und Auxerrois.
16:30 Uhr Ein Mosel-Kabi geht immer! Riesling-Kabinett - DER Klassiker: Elegant, weniger Alkohol, vielseitig, einfach lecker.

Montag, 16. März 2020
10:00 Uhr Ein Mosel-Kabi geht immer! Riesling-Kabinett - DER Klassiker: Elegant, weniger Alkohol, vielseitig, einfach lecker.
12:00 Uhr Große Gewächse des Bernkasteler Ring e.V.
Superpremium-Riesling trocken des Jahrgangs 2018 aus Spitzenlagen.
14:00 Uhr Südliche Weinmosel: Die älteste deutsche Rebsorte stellt sich vor – Elbling!
16:30 Uhr Mosel-Pinot: Weiße Burgundersorten von Schiefer und Muschelkalk. Weißer und Grauer Burgunder, Chardonnay und Auxerrois.

Dienstag, 17. März 2020
10:30 Uhr Ein Mosel-Kabi geht immer! Riesling-Kabinett - DER Klassiker: Elegant, weniger Alkohol, vielseitig, einfach lecker.
13:00 Uhr Mosel-Pinot: Weiße Burgundersorten von Schiefer und Muschelkalk. Weißer und Grauer Burgunder, Chardonnay und Auxerrois.

Folgende Betriebe sind am Gemeinschaftsstand Mosel vertreten:

C.H. Berres, Ürzig
Biewers, Fellerich
Bischöfliche Weingüter Trier
Richard Böcking, Traben-Trarbach
Cantzheim, Kanzem (Saar)
Joh. Jos. Christoffel Erben, Ürzig
Deutschherrenhof, Trier
Matthias Dostert, Nittel
Erbes, Ürzig
Franzen, Bremm
Frieden-Berg, Nittel
Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Trier
Fuhrmann, Ellenz-Poltersdorf
Fürst, Metzdorf
Geierslay, Wintrich
Genetsch, Lieser
Gindorf – John Pfeiffer, Lieser
Hain, Piesport
Heinrichshof, Zeltingen-Rachtig
Dr. Hermann, Ürzig
Markus Hüls, Kröv
Hubertushof, Lieser
Albert Kallfelz, Zell-Merl
Martin Kerpen, Wehlen
Kochan-Platz, Lieser
Christoph Koenen, Minheim
Nick Köwerich, Leiwen
Lehnert-Veit, Piesport
Lex-Ambré, Leiwen
Loersch, Leiwen
Carl Loewen, Leiwen
Lotz, Erden
Gebrüder Ludwig, Thörnich
Margarethenhof, Ayl (Saar)
Materne & Schmitt, Winningen
Meulenhof, Erden
Mönchhof, Ürzig
Stefan Müller, Krettnach (Saar)
Dr. Pauly-Bergweiler, Bernkastel
Rauen, Thörnich
Rinke, Trier
Römerhof, Traben-Trarbach
Paulinshof, Kesten
Pauly, Lieser
P.L.O.B. GmbH
Saar-Mosel Winzersekt GmbH, Trier
Günther Steinmetz, Brauneberg
St. Laurentius, Leiwen
Alfons Stoffel, Leiwen
Jörg Thanisch, Lieser
Vols, Ayl/Wiltingen (Saar)
Werner, Leiwen
Würtzberg, Serrig (Saar)
Wwe. Dr. H. Thanisch – Erben Müller-Burggraef, Bernkastel-Kues


© Moselwein e.V.  30.01.2020

Nach oben



Foto: © Chris Marmann
Foto: © Chris Marmann

Eine positive Bilanz ziehen Landwirtschaftskammer und Moselwein e.V. nach der ersten großen Weinveranstaltung des Jahres im Anbaugebiet Mosel.

Das Weinforum Mosel war drei Tage lang Bühne für Weingüter der Region, die mehr als 2.000 Besuchern in den römischen Thermen in Trier ihre prämierten Weine und Winzersekte vorstellten. In den antiken Mauern der römischen Badeanlage wurde intensiv verkostet und über die Weine diskutiert.

Im Fokus standen Weine des hervorragenden Jahrgangs 2018. Vor allem Riesling in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen vom trockenen Gutswein bis zur edelsüßen Auslese wurde angeboten. Großen Anklang fanden auch die Weine der Burgundersorten, von denen auch schon erste Kostproben des ebenfalls hochwertigen 2019er Weinjahrgangs präsentiert wurden, sowie Spezialitäten der Region vom Elbling bis zum Gewürztraminer. Während das Weinforum für viele Weinfachleute, Winzer und Weinkenner ein Pflichttermin ist, um sich über die Entwicklungen im Anbaugebiet zu informieren, nutzen viele junge Verbraucher die Veranstaltung, um die Weinwelt der Mosel näher kennenzulernen. Für die ausstellenden Winzer – darunter auch Betriebe, die erstmals beim Weinforum ausstellten – bietet das Event die Möglichkeit, neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Norbert Schindler, Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, begrüßte 200 Ehrengäste zur offiziellen Eröffnung und wies in seinem Grußwort auf die Landesweinprämierung als größten Weinwettbewerb im Land hin, dessen Ergebnisse die Grundlage für das Weinforum bilden. Denn nur die besten Weine und Betriebe der Prämierung werden beim Weinforum präsentiert. Rolf Haxel, Vorsitzender der Mosel-Weinwerbung, hob in seinem Grußwort die Verbindung von antikem Ambiente und herausragenden Weinen hervor, die den besonderen Charakter des Weinforums ausmache.

Mosel-Weinkönigin Marie Jostock war mit ihren Weinprinzessinnen Bärbel Ellwanger, Julia Gries und Julia Weis sowie der Trierer Weinkönigin Leonie Zeimet zur Eröffnung gekommen. Anerkennung fand der Spendenaufruf von Marie Jostock, die wie ihre Vorgängerinnen ihre Zeit als Mosel-Weinkönigin in den Dienst eines guten Zwecks stellt und um Spenden für die Unterstützung schwerkranker Kinder bittet. Anstelle von Blumensträußen überreichte Rolf Haxel eine Zuwendung an die Villa Kunterbunt in Trier, für die Marie Jostock in ihrem Amtsjahr Spenden sammelt.

Neben Staatsehrenpreis- und weiteren Ehrenpreisträgern stellten weitere der besten Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine vor – insgesamt waren 30 Weingüter mit einer Auswahl ihres Sortiments vertreten. Zudem wurden an Thementischen die Siegerweine von Mosel, Ahr und Mittelrhein, die besten Schaumweine der Mosel sowie weitere ausgesuchte Gewächse von etwa 30 weiteren Betrieben aus der Prämierung im Jahr 2019 gezeigt. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel ergänzte die Veranstaltung mit einer Ausstellung zum Projekt „Lebendige Moselweinberge“ über die die Artenvielfalt im Steillagenweinbau.

Die Gäste des Weinforums kommen überwiegend aus dem Mosel-Gebiet vom Trierer Raum bis nach Koblenz sowie aus Eifel und Hunsrück. Die Veranstaltung zieht aber auch Weinfreunde aus dem Saarland, aus Luxemburg, aus der Pfalz, Hessen, dem Kölner Raum und sogar aus den Niederlanden in die Römerstadt. Das Ambiente in den unterirdischen Ruinen der antiken Thermenanlage sowie die Vielfalt und Qualität der ausgestellten Weine überzeugen Jahr für Jahr die Besucher. Zudem gibt es beim Weinforum selbst für Kenner der Region immer wieder neue Entdeckungen. Das Weinforum war auch in diesem Jahr wieder Bühne für einige junge Winzer, die erstmals diese Gelegenheit nutzen, um sich bei einem größeren Publikum bekannt zu machen. Die Veranstaltung zieht sehr viele weinbegeisterte Verbraucher an – darunter mehr und mehr junge Gäste. Das Interesse an regionalen Produkten ist ungebrochen.

Ein weiterer Pluspunkt des Weinforums Mosel ist die Zusammenarbeit der Veranstalter mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Trier. Die Besucher können mit der Eintrittskarte zum Weinforum am Veranstaltungstag mit Bahn und Bus kostenlos anreisen und wieder nach Hause fahren. Das passende Mineralwasser zum Wein kommt vom Gerolsteiner Brunnen, der das Weinforum ebenfalls unterstützt. Verkostet wurde im Weinkelch Style von Spiegelau Kristallglas, das sich wieder als hervorragendes Allround-Glas für Weiß- und Rotweine erwies.

Sehr gut angenommen wurde auch das Angebot des gastronomischen Partners beim Weinforum. Passend zu den heimischen Weinen, bot der Zeltinger Hof Speisen vom Wildschweinragout bis zum Hühnchen aus der Eifel. Das Thema „Moselwein zu Käsespezialitäten der Großregion“ stellte die Firma Nova aktuell aus Piesport vor.

Das 29. Weinforum Mosel ist für 22. bis 24. Januar in Trier geplant. Der Kartenvorverkauf startet Ende November.


© Moselwein e.V.  27.01.2020

Nach oben


Sieg und vordere Plätze für trockene Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel im Feinschmecker-Wettbewerb

Die Erfolgsserie für Weine aus dem Anbaugebiet Mosel bei wichtigen überregionalen Weinwettbewerben geht weiter: Nachdem die Erzeuger von Mosel, Saar und Ruwer Ende des Jahres 2019 in den wichtigsten Weinführern reihenweise Spitzenbewertungen einheimsten, geht nun auch der Sieg im der ersten großen Weinwettbewerb 2020 in die Region. Das Weingut Piedmont aus Konz-Filzen an der Saar ist Sieger des Riesling Cup 2020, veranstaltet vom Gourmetmagazin „Feinschmecker“ aus Hamburg. Unter den besten 16 Weinen des Wettbewerbs sind sieben trockene Rieslinge des Jahrgangs 2018 aus dem Anbaugebiet Mosel. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Feinschmecker-Ausgabe 2/2020 veröffentlicht worden.

Erstmals beteiligte sich das kleine Saar-Weingut an dem renommierten Riesling Cup, der jährlich die besten trockenen Rieslingweine aus Deutschland kürt. Mit dem Großen Gewächs des Jahrgangs 2018 aus der Weinlage Pulchen überzeugten Claus Piedmont und seine Tochter Sitta die Jury, der bekannte Weinfachleute wie der Bremer Ratskellermeister Karl-Josef Krötz und Weinautor Jens Priewe sowie Sommelieren von Spitzenrestaurants angehörten. Von mehreren Hundert Weinen in der Vorrunde qualifizierten sich 67 trockene Rieslinge für das Halbfinale. Im Finale standen schließlich 16 Weine. Die Proben und Bewertungen fanden verdeckt statt.

Der zweite Platz ging an Moselwinzer Niko Schmitt vom Weingut Claes Schmitt Erben in Trittenheim für den 2018er Sonnentheilen Riesling trocken aus der Steillage Trittenheimer Apotheke. Ein Ruwer-Riesling erreichte Platz 5: 2018 Tyrell’s Edition Riesling trocken vom Karthäuserhof in Trier-Eitelsbach. Punktgleich ebenfalls auf Platz 5 ein weiterer Wein aus Trittenheim, der 2018er Trittenheimer Apotheke Alte Reben Riesling trocken vom Weingut Franz-Josef Eifel. Unter den besten des Riesling Cup platzierten sich auch die Weingüter Maximin Grünhaus aus dem Ruwertal (2018 Abtsberg Großes Gewächs Riesling trocken), Dr. Loosen aus Bernkastel (2018 Graacher Himmelreich Großes Gewächs Alte Reben Riesling trocken) sowie Grans-Fassian aus Leiwen (2018 Leiwener Laurentiuslay Großes Gewächs Riesling trocken).

© Moselwein e.V. 07.01.2020

Nach oben


Eidechse. Foto © Elmar Kohl
Eidechse. Foto © Elmar Kohl

Woche der Artenvielfalt vom 10. bis 17. Mai 2020 - VERSCHOBEN AUF MAI 2021!

Aus Anlass des internationalen Tages der biologischen Vielfalt präsentiert sich das Weinanbaugebiet Mosel als die Region der biologischen Vielfalt. Die Regionalinitiative Mosel und zahlreiche Akteure an Mosel, Saar und Ruwer beteiligen sich an zahlreichen Projekten im Rahmen der Aktionswoche "Faszination Mosel - Woche der Artenvielfalt" vom 10. bis 17. Mai 2020. Mit der Woche der Artenvielfalt soll gezeigt werden, dass das Weinanbaugebiet mit seinen Steillagen- und Terrassenweinbergen Lebensraum für viele, teils sehr seltene Pflanzen und Tiere ist.

Bereits 2013 hat die Regionalinitiative Mosel das Projekt „Lebendige Moselweinberge“ beschlossen, um die besondere Artenvielfalt der einzigartigen Kulturlandschaft noch besser darzustellen. Nun möchte die Regionalinitiative Mosel, dass sich die Moselregion als die Weinbauregion der biologischen Vielfalt mit Veranstaltungen im gesamten Moselraum präsentiert.

Die Aktionswoche richtet sich vor allem an die Bürgerinnen und Bürger aller Generationen. "Wir möchten sie mit der Faszination unserer Heimat und dem besonderen Artenreichtum begeistern. Aber selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn möglichst viele Gäste an den Veranstaltungen teilnehmen", heißt es im Projektaufruf der Regionalinitiative.

Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche sind beispielsweise geführte Wanderungen und Exkursionen durch die Weinlandschaft, Informationsveranstaltungen zum Steillagenweinbau und Biodiversität in Weingütern, zum Moselprojekt des Bauern- und Winzerverbandes oder der Partnerbetriebe Naturschutz. Workshops für den Bau von Trockenmauern und Lebensraumhilfen für Tiere, die Gestaltung von Wegespitzen im Weinberg, die Offenhaltung von Weinbergsbrachen sowie die Anlage von Bienen- und Schmetterlingsbäumen sind ebenfalls in Planung.

Alle öffentlichen Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit zentral in einem Veranstaltungskalender zusammengefasst und über Printmedien und Internet beworben. Weitere Infos unter:

Ansprechpartner:
Simone Röhr, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich/Regionalinitiative Mosel,
Telefon 06571 142302,
Martina Engelmann-Hermen, DLR Mosel/Projekt Lebendige Moselweinberge,
Telefon 06531 956156, martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de.

© Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 12.11.2019

 

 

Nach oben


Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz: (von links) Johannes und Erich Weber (Hofgut Falkenstein), Heiner Bollig ((Weingut Egon Müller), Dorothee Zilliken (Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken), Konstantin Weiser (Weingut Weiser-Künstler), Sebastian und Barbara Selbach (Weingut Selbach-Oster), Reinhard Löwenstein (Weingut Heymann-Löwenstein), Andreas Barth und Günther Jauch (Weingut von Othegraven). Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Präsentation des Vinum Weinguide 2020 in Mainz: Weine aus dem Anbaugebiet Mosel siegen in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß.

Mit Weinen aus dem Jahrgang 2018 verbuchten Weingüter aus dem Anbaugebiet Mosel im aktuellen Weinguide Deutschland 2020 des Vinum-Verlages eine Reihe von Spitzenbewertungen. Rieslingweine von Mosel und Saar siegten in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß. In mehreren Kategorien stellen Betriebe aus dem Anbaugebiet die komplette Bestenliste. „Der Jahrgang 2018 wird als einer der besten Jahrgänge der jüngeren Geschichte an der Mosel mit ihren Seitenflüssen Saar und Ruwer eingehen“, schreibt der Vinum-Verlag.

„Man ist mit den erzeugten Qualitäten den meisten anderen Anbaugebieten in Deutschland sogar im trockenen Bereich enteilt“, heißt es weiter. „Es sind unverwechselbare, große, trockene Lagenweine entstanden, die ihren deutschen und internationalen Rivalen das Wasser reichen können – und das noch zu teilweise äußerst moderaten Preisen“, konstatierte Christoph Dirksen, der hauptverantwortliche Verkoster des Weinguides für die Mosel. Das große Plus der Mosel sei die Unkopierbarkeit ihrer Weine. Viele Winzer arbeiteten daran, diese zu erhalten und nicht eine gefällige Internationalisierung des Weinstils anzustreben, lobt die Jury. Das Mosel-Kapitel im Weinführer überschreibt das Vinum-Team daher auch mit der Schlagzeile „Geschmacklich unkopierbar“.

Bei der Präsentation des Weinführers in den Räumen der Landesbank in Mainz wurden die erfolgreichen Winzerinnen und Winzer von Mosel und Saar geehrt. Der Sieger in der neuen Kategorie „Gutsriesling 2018“ ist der 2018 Riesling Schieferterrassen vom Weingut Heymann-Löwenstein in Winningen. Zudem gingen die Plätze 2 bis 7 an trockene Weine von Mosel und Saar – vor Spitzenweingütern aus Pfalz, Rheinhessen und Franken. Von der Terrassenmosel ist auch der beste trockene Literwein des Jahres in der Kategorie „Gut und günstig“, der 2018 Riesling Quarzit Schiefer trocken vom Weingut Reinhold Franzen in Bremm.

Der beste „Riesling feinherb 2018“ kommt von der Saar: 2018 Niedermenniger Herrenberg Spätlese Fass 21 vom Hofgut Falkenstein in Konz-Niedermennig. Der Betrieb sowie sieben weitere Weingüter von der Mosel stellen darüber hinaus in der Liste der zehn besten feinherben Weine Deutschlands acht weitere Rieslinge. Fast schon selbstverständlich, kommen auch die besten Weine der Kategorie „Riesling Kabinett“ im Vinum-Weinguide aus dem Weinanbaugebiet Mosel. Alle Top Ten dieser Kategorie sind von Mosel und Saar, gesiegt hat der 2018 Kanzemer Altenberg Kabinett (Versteigerungswein) von Günther Jauchs Weingut von Othegraven in Kanzem.

Die Bestenliste der Kategorie „Riesling Spätlese 2018“ ist ebenfalls komplett in der Hand der Weingüter der Region. Hier geht der erste Platz nach Traben-Trarbach an das Weingut Weiser-Künstler für die 2018 Enkircher Ellergrub Spätlese. Auch der erste Platz bei der reifen Spätlese „10 Jahre danach“ geht an die Saar, für die 2014 Saarburger Rausch Spätlese -04- (Versteigerungswein) vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg. Bei den gereiften Spätlesen platzieren sich fünf weitere aus dem Gebiet untern den Top Ten.

Der Sieg in der Kategorie „Riesling Auslese“ geht ebenfalls an die Saar: Die Vinum-Weintester sehen die 2018er Scharzhofberger Riesling Auslese Goldkapsel (Versteigerungswein) von Egon Müller aus Wiltingen als die beste Auslese Deutschlands. Sieben weitere Auslesen aus dem Anbaugebiet Mosel sind in der Bestenliste vertreten.

100 Punkte vergab die Vinum-Jury schließlich für eine Trockenbeerenauslese von der Mosel: Die 2018 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese* des Weingutes Selbach-Oster in Zeltingen ist der beste edelsüße Riesling des Jahrgangs 2018. Der Betrieb ist zudem mit einer weiteren Trockenbeerenauslese unter den Top Ten vertreten. Insgesamt stellt die Mosel sieben der zehn besten edelsüßen Weine Deutschlands im neuen Vinum-Weinguide.

Erich und Johannes Weber vom Falkensteiner Hof können sich zudem über die Auszeichnung "Weingut des Jahres im Anbaugebiet" im Vinum-Weinguide freuen. Aufsteiger des Jahres im Weinanbaugebiet Mosel ist für die Vinum-Jury das Weingut A.J. Adam in Neumagen-Dhron, als Entdeckung des Jahres sehen die Tester den jungen Winzer Julian Ludes in Thörnich.

© Moselwein e.V. 04.11.2019

Nach oben


Die neue Gebietsweinkönigin für das Weinanbaugebiet Mosel heißt Marie Jostock.

Die 19-Jährige aus Köwerich im Kreis Trier-Saarburg wurde am 13. September nach einem spannenden Wahlabend in Bernkastel-Kues von ihrer Vorgängerin Laura Gerhardt gekrönt. Marie Jostock war seit 2018 Ortsweinkönigin von Köwerich, zuvor ein Jahr Ortsweinprinzessin. Im Oktober beginnt sie ein Studium bei der Landespolizei Rheinland-Pfalz.
Drei Mosel-Weinprinzessinnen werden gemeinsam mit Marie Jostock ein Jahr lang für den Moselwein werben: Bärbel Ellwanger aus Trier, Julia Gries aus Kobern-Gondorf und Julia Weis aus Zell.

© WS 16.09.2019

Nach oben