Foto: Passionsspiel Klüsserath e.V.
Foto: Passionsspiel Klüsserath e.V.

Passionsspiel Klüsserath am 29. März und 05. April 2020

Seit dem Heiligen Jahr 2000 lädt das Passionsspiel Klüsserath alle fünf Jahre Zuschauer*innen dazu ein, die Leidensgeschichte Jesu Christi nachzuempfinden. Traditionell gibt es auch 2020 nur zwei Aufführungen am Passionssonntag, 29. März, und am Palmsonntag, 05. April. Beide Aufführungen beginnen um 15 Uhr in der Pfarrkirche und finden bei jedem Wetter statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne willkommen.

Unter dem Motto „Wir gehen Seinen Weg“ findet das Passionsspiel Klüsserath nicht auf einer Bühne statt, sondern mit über 120 Mitwirkenden in den Straßen und an besonderen Plätzen des kleinen Weinortes an der Mosel. Diese besondere Aufführungsform, bei der sich die Zuschauer*innen gemeinsam mit den Akteur*innen von Spielort zu Spielort bewegen, erlaubt eine ungewöhnliche emotionale Nähe zum Geschehen. Statt wie im Theater von ihrem Sitz aus, erleben sie es direkt und unmittelbar mit. Nach der Kreuzigung im Weinberg kehren alle gemeinsam zur Grablegung auf dem Altar in die Pfarrkirche zurück. Ein eigens gegründeter Projektchor unterstreicht den Inhalt jeder Szene und schafft so Raum zum Innehalten.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: http://www.passionsspiel-kluesserath.de/www.passionsspiel-kluesserath.de

© Passionsspiel Klüsserath e.V. 28.01.2020

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Foto: © Chris Marmann
Foto: © Chris Marmann

Eine positive Bilanz ziehen Landwirtschaftskammer und Moselwein e.V. nach der ersten großen Weinveranstaltung des Jahres im Anbaugebiet Mosel.

Das Weinforum Mosel war drei Tage lang Bühne für Weingüter der Region, die mehr als 2.000 Besuchern in den römischen Thermen in Trier ihre prämierten Weine und Winzersekte vorstellten. In den antiken Mauern der römischen Badeanlage wurde intensiv verkostet und über die Weine diskutiert.

Im Fokus standen Weine des hervorragenden Jahrgangs 2018. Vor allem Riesling in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen vom trockenen Gutswein bis zur edelsüßen Auslese wurde angeboten. Großen Anklang fanden auch die Weine der Burgundersorten, von denen auch schon erste Kostproben des ebenfalls hochwertigen 2019er Weinjahrgangs präsentiert wurden, sowie Spezialitäten der Region vom Elbling bis zum Gewürztraminer. Während das Weinforum für viele Weinfachleute, Winzer und Weinkenner ein Pflichttermin ist, um sich über die Entwicklungen im Anbaugebiet zu informieren, nutzen viele junge Verbraucher die Veranstaltung, um die Weinwelt der Mosel näher kennenzulernen. Für die ausstellenden Winzer – darunter auch Betriebe, die erstmals beim Weinforum ausstellten – bietet das Event die Möglichkeit, neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Norbert Schindler, Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, begrüßte 200 Ehrengäste zur offiziellen Eröffnung und wies in seinem Grußwort auf die Landesweinprämierung als größten Weinwettbewerb im Land hin, dessen Ergebnisse die Grundlage für das Weinforum bilden. Denn nur die besten Weine und Betriebe der Prämierung werden beim Weinforum präsentiert. Rolf Haxel, Vorsitzender der Mosel-Weinwerbung, hob in seinem Grußwort die Verbindung von antikem Ambiente und herausragenden Weinen hervor, die den besonderen Charakter des Weinforums ausmache.

Mosel-Weinkönigin Marie Jostock war mit ihren Weinprinzessinnen Bärbel Ellwanger, Julia Gries und Julia Weis sowie der Trierer Weinkönigin Leonie Zeimet zur Eröffnung gekommen. Anerkennung fand der Spendenaufruf von Marie Jostock, die wie ihre Vorgängerinnen ihre Zeit als Mosel-Weinkönigin in den Dienst eines guten Zwecks stellt und um Spenden für die Unterstützung schwerkranker Kinder bittet. Anstelle von Blumensträußen überreichte Rolf Haxel eine Zuwendung an die Villa Kunterbunt in Trier, für die Marie Jostock in ihrem Amtsjahr Spenden sammelt.

Neben Staatsehrenpreis- und weiteren Ehrenpreisträgern stellten weitere der besten Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine vor – insgesamt waren 30 Weingüter mit einer Auswahl ihres Sortiments vertreten. Zudem wurden an Thementischen die Siegerweine von Mosel, Ahr und Mittelrhein, die besten Schaumweine der Mosel sowie weitere ausgesuchte Gewächse von etwa 30 weiteren Betrieben aus der Prämierung im Jahr 2019 gezeigt. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel ergänzte die Veranstaltung mit einer Ausstellung zum Projekt „Lebendige Moselweinberge“ über die die Artenvielfalt im Steillagenweinbau.

Die Gäste des Weinforums kommen überwiegend aus dem Mosel-Gebiet vom Trierer Raum bis nach Koblenz sowie aus Eifel und Hunsrück. Die Veranstaltung zieht aber auch Weinfreunde aus dem Saarland, aus Luxemburg, aus der Pfalz, Hessen, dem Kölner Raum und sogar aus den Niederlanden in die Römerstadt. Das Ambiente in den unterirdischen Ruinen der antiken Thermenanlage sowie die Vielfalt und Qualität der ausgestellten Weine überzeugen Jahr für Jahr die Besucher. Zudem gibt es beim Weinforum selbst für Kenner der Region immer wieder neue Entdeckungen. Das Weinforum war auch in diesem Jahr wieder Bühne für einige junge Winzer, die erstmals diese Gelegenheit nutzen, um sich bei einem größeren Publikum bekannt zu machen. Die Veranstaltung zieht sehr viele weinbegeisterte Verbraucher an – darunter mehr und mehr junge Gäste. Das Interesse an regionalen Produkten ist ungebrochen.

Ein weiterer Pluspunkt des Weinforums Mosel ist die Zusammenarbeit der Veranstalter mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Trier. Die Besucher können mit der Eintrittskarte zum Weinforum am Veranstaltungstag mit Bahn und Bus kostenlos anreisen und wieder nach Hause fahren. Das passende Mineralwasser zum Wein kommt vom Gerolsteiner Brunnen, der das Weinforum ebenfalls unterstützt. Verkostet wurde im Weinkelch Style von Spiegelau Kristallglas, das sich wieder als hervorragendes Allround-Glas für Weiß- und Rotweine erwies.

Sehr gut angenommen wurde auch das Angebot des gastronomischen Partners beim Weinforum. Passend zu den heimischen Weinen, bot der Zeltinger Hof Speisen vom Wildschweinragout bis zum Hühnchen aus der Eifel. Das Thema „Moselwein zu Käsespezialitäten der Großregion“ stellte die Firma Nova aktuell aus Piesport vor.

Das 29. Weinforum Mosel ist für 22. bis 24. Januar in Trier geplant. Der Kartenvorverkauf startet Ende November.


© Moselwein e.V.  27.01.2020

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Präsentation prämierter Weine vom 24. bis 26. Januar in Trier

Für das Weinforum Mosel vom 24. bis 26. Januar in den Trierer Viehmarktthermen sind nicht mehr für alle Öffnungszeiten Eintrittskarten verfügbar. Wie die Veranstalter, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. mitteilten, wurden bereits rund 1.800 Karten verkauft. Das Kartenkontingent für Samstag, 25. Januar von 15 bis 20 Uhr, ist komplett vergriffen.

Für Sonntag, 26. Januar, 11 bis 17 Uhr, sind nur noch sehr wenige Tickets verfügbar. Für Freitag, 24. Januar, 14:30 bis 19:30 Uhr, sowie Samstagvormittag, 24. Januar, von 10 bis 14 Uhr, sind die Chancen noch etwas besser, eine der restlichen Karten zu erhalten. Während der Veranstaltung werden noch verfügbare Eintrittskarten an der Tageskasse angeboten.

Landwirtschaftskammer und Mosel-Weinwerbung veranstalten das Weinforum Mosel zum 28. Mal in Trier. Veranstaltungsort sind die römischen Thermen am Viehmarkt. Präsentiert werden die besten Weine, Winzersekte und Betriebe des Anbaugebietes Mosel aus der Landesweinprämierung. Die Besucher haben die Gelegenheit, 220 Weine von rund 60 Erzeugern aus dem Weinanbaugebiet Mosel zu probieren. Zudem werden die Siegerweine aus den Anbaugebieten Ahr und Mittelrhein angeboten.

Im Kartenpreis ist nicht nur die Probe aller Weine enthalten. Die Eintrittskarten gelten am Veranstaltungstag als Bahnfahrkarte für Hin- und Rückfahrt in allen Nahverkehrszügen der Bahnstrecke Koblenz-Trier-Koblenz sowie in den Bussen und Nahverkehrszügen des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT).

Karten für das Weinforum Mosel gibt es im Vorverkauf im Internet unter www.ticket-regional.de und den angeschlossenen Vorverkaufsstellen.


© Moselwein e.V.  17.01.2020

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Sieg und vordere Plätze für trockene Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel im Feinschmecker-Wettbewerb

Die Erfolgsserie für Weine aus dem Anbaugebiet Mosel bei wichtigen überregionalen Weinwettbewerben geht weiter: Nachdem die Erzeuger von Mosel, Saar und Ruwer Ende des Jahres 2019 in den wichtigsten Weinführern reihenweise Spitzenbewertungen einheimsten, geht nun auch der Sieg im der ersten großen Weinwettbewerb 2020 in die Region. Das Weingut Piedmont aus Konz-Filzen an der Saar ist Sieger des Riesling Cup 2020, veranstaltet vom Gourmetmagazin „Feinschmecker“ aus Hamburg. Unter den besten 16 Weinen des Wettbewerbs sind sieben trockene Rieslinge des Jahrgangs 2018 aus dem Anbaugebiet Mosel. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Feinschmecker-Ausgabe 2/2020 veröffentlicht worden.

Erstmals beteiligte sich das kleine Saar-Weingut an dem renommierten Riesling Cup, der jährlich die besten trockenen Rieslingweine aus Deutschland kürt. Mit dem Großen Gewächs des Jahrgangs 2018 aus der Weinlage Pulchen überzeugten Claus Piedmont und seine Tochter Sitta die Jury, der bekannte Weinfachleute wie der Bremer Ratskellermeister Karl-Josef Krötz und Weinautor Jens Priewe sowie Sommelieren von Spitzenrestaurants angehörten. Von mehreren Hundert Weinen in der Vorrunde qualifizierten sich 67 trockene Rieslinge für das Halbfinale. Im Finale standen schließlich 16 Weine. Die Proben und Bewertungen fanden verdeckt statt.

Der zweite Platz ging an Moselwinzer Niko Schmitt vom Weingut Claes Schmitt Erben in Trittenheim für den 2018er Sonnentheilen Riesling trocken aus der Steillage Trittenheimer Apotheke. Ein Ruwer-Riesling erreichte Platz 5: 2018 Tyrell’s Edition Riesling trocken vom Karthäuserhof in Trier-Eitelsbach. Punktgleich ebenfalls auf Platz 5 ein weiterer Wein aus Trittenheim, der 2018er Trittenheimer Apotheke Alte Reben Riesling trocken vom Weingut Franz-Josef Eifel. Unter den besten des Riesling Cup platzierten sich auch die Weingüter Maximin Grünhaus aus dem Ruwertal (2018 Abtsberg Großes Gewächs Riesling trocken), Dr. Loosen aus Bernkastel (2018 Graacher Himmelreich Großes Gewächs Alte Reben Riesling trocken) sowie Grans-Fassian aus Leiwen (2018 Leiwener Laurentiuslay Großes Gewächs Riesling trocken).

© Moselwein e.V. 07.01.2020

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Eidechse. Foto © Elmar Kohl
Eidechse. Foto © Elmar Kohl

Woche der Artenvielfalt vom 10. bis 17. Mai 2020

Aus Anlass des internationalen Tages der biologischen Vielfalt präsentiert sich das Weinanbaugebiet Mosel als die Region der biologischen Vielfalt. Die Regionalinitiative Mosel und zahlreiche Akteure an Mosel, Saar und Ruwer beteiligen sich an zahlreichen Projekten im Rahmen der Aktionswoche "Faszination Mosel - Woche der Artenvielfalt" vom 10. bis 17. Mai 2020. Mit der Woche der Artenvielfalt soll gezeigt werden, dass das Weinanbaugebiet mit seinen Steillagen- und Terrassenweinbergen Lebensraum für viele, teils sehr seltene Pflanzen und Tiere ist.

Bereits 2013 hat die Regionalinitiative Mosel das Projekt „Lebendige Moselweinberge“ beschlossen, um die besondere Artenvielfalt der einzigartigen Kulturlandschaft noch besser darzustellen. Nun möchte die Regionalinitiative Mosel, dass sich die Moselregion als die Weinbauregion der biologischen Vielfalt mit Veranstaltungen im gesamten Moselraum präsentiert.

Die Aktionswoche richtet sich vor allem an die Bürgerinnen und Bürger aller Generationen. "Wir möchten sie mit der Faszination unserer Heimat und dem besonderen Artenreichtum begeistern. Aber selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn möglichst viele Gäste an den Veranstaltungen teilnehmen", heißt es im Projektaufruf der Regionalinitiative.

Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche sind beispielsweise geführte Wanderungen und Exkursionen durch die Weinlandschaft, Informationsveranstaltungen zum Steillagenweinbau und Biodiversität in Weingütern, zum Moselprojekt des Bauern- und Winzerverbandes oder der Partnerbetriebe Naturschutz. Workshops für den Bau von Trockenmauern und Lebensraumhilfen für Tiere, die Gestaltung von Wegespitzen im Weinberg, die Offenhaltung von Weinbergsbrachen sowie die Anlage von Bienen- und Schmetterlingsbäumen sind ebenfalls in Planung.

Alle öffentlichen Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit zentral in einem Veranstaltungskalender zusammengefasst und über Printmedien und Internet beworben. Weitere Infos unter:

Ansprechpartner:
Simone Röhr, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich/Regionalinitiative Mosel,
Telefon 06571 142302,
Martina Engelmann-Hermen, DLR Mosel/Projekt Lebendige Moselweinberge,
Telefon 06531 956156, martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de.

© Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 12.11.2019

 

 

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Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz: (von links) Johannes und Erich Weber (Hofgut Falkenstein), Heiner Bollig ((Weingut Egon Müller), Dorothee Zilliken (Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken), Konstantin Weiser (Weingut Weiser-Künstler), Sebastian und Barbara Selbach (Weingut Selbach-Oster), Reinhard Löwenstein (Weingut Heymann-Löwenstein), Andreas Barth und Günther Jauch (Weingut von Othegraven). Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Präsentation des Vinum Weinguide 2020 in Mainz: Weine aus dem Anbaugebiet Mosel siegen in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß.

Mit Weinen aus dem Jahrgang 2018 verbuchten Weingüter aus dem Anbaugebiet Mosel im aktuellen Weinguide Deutschland 2020 des Vinum-Verlages eine Reihe von Spitzenbewertungen. Rieslingweine von Mosel und Saar siegten in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß. In mehreren Kategorien stellen Betriebe aus dem Anbaugebiet die komplette Bestenliste. „Der Jahrgang 2018 wird als einer der besten Jahrgänge der jüngeren Geschichte an der Mosel mit ihren Seitenflüssen Saar und Ruwer eingehen“, schreibt der Vinum-Verlag.

„Man ist mit den erzeugten Qualitäten den meisten anderen Anbaugebieten in Deutschland sogar im trockenen Bereich enteilt“, heißt es weiter. „Es sind unverwechselbare, große, trockene Lagenweine entstanden, die ihren deutschen und internationalen Rivalen das Wasser reichen können – und das noch zu teilweise äußerst moderaten Preisen“, konstatierte Christoph Dirksen, der hauptverantwortliche Verkoster des Weinguides für die Mosel. Das große Plus der Mosel sei die Unkopierbarkeit ihrer Weine. Viele Winzer arbeiteten daran, diese zu erhalten und nicht eine gefällige Internationalisierung des Weinstils anzustreben, lobt die Jury. Das Mosel-Kapitel im Weinführer überschreibt das Vinum-Team daher auch mit der Schlagzeile „Geschmacklich unkopierbar“.

Bei der Präsentation des Weinführers in den Räumen der Landesbank in Mainz wurden die erfolgreichen Winzerinnen und Winzer von Mosel und Saar geehrt. Der Sieger in der neuen Kategorie „Gutsriesling 2018“ ist der 2018 Riesling Schieferterrassen vom Weingut Heymann-Löwenstein in Winningen. Zudem gingen die Plätze 2 bis 7 an trockene Weine von Mosel und Saar – vor Spitzenweingütern aus Pfalz, Rheinhessen und Franken. Von der Terrassenmosel ist auch der beste trockene Literwein des Jahres in der Kategorie „Gut und günstig“, der 2018 Riesling Quarzit Schiefer trocken vom Weingut Reinhold Franzen in Bremm.

Der beste „Riesling feinherb 2018“ kommt von der Saar: 2018 Niedermenniger Herrenberg Spätlese Fass 21 vom Hofgut Falkenstein in Konz-Niedermennig. Der Betrieb sowie sieben weitere Weingüter von der Mosel stellen darüber hinaus in der Liste der zehn besten feinherben Weine Deutschlands acht weitere Rieslinge. Fast schon selbstverständlich, kommen auch die besten Weine der Kategorie „Riesling Kabinett“ im Vinum-Weinguide aus dem Weinanbaugebiet Mosel. Alle Top Ten dieser Kategorie sind von Mosel und Saar, gesiegt hat der 2018 Kanzemer Altenberg Kabinett (Versteigerungswein) von Günther Jauchs Weingut von Othegraven in Kanzem.

Die Bestenliste der Kategorie „Riesling Spätlese 2018“ ist ebenfalls komplett in der Hand der Weingüter der Region. Hier geht der erste Platz nach Traben-Trarbach an das Weingut Weiser-Künstler für die 2018 Enkircher Ellergrub Spätlese. Auch der erste Platz bei der reifen Spätlese „10 Jahre danach“ geht an die Saar, für die 2014 Saarburger Rausch Spätlese -04- (Versteigerungswein) vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg. Bei den gereiften Spätlesen platzieren sich fünf weitere aus dem Gebiet untern den Top Ten.

Der Sieg in der Kategorie „Riesling Auslese“ geht ebenfalls an die Saar: Die Vinum-Weintester sehen die 2018er Scharzhofberger Riesling Auslese Goldkapsel (Versteigerungswein) von Egon Müller aus Wiltingen als die beste Auslese Deutschlands. Sieben weitere Auslesen aus dem Anbaugebiet Mosel sind in der Bestenliste vertreten.

100 Punkte vergab die Vinum-Jury schließlich für eine Trockenbeerenauslese von der Mosel: Die 2018 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese* des Weingutes Selbach-Oster in Zeltingen ist der beste edelsüße Riesling des Jahrgangs 2018. Der Betrieb ist zudem mit einer weiteren Trockenbeerenauslese unter den Top Ten vertreten. Insgesamt stellt die Mosel sieben der zehn besten edelsüßen Weine Deutschlands im neuen Vinum-Weinguide.

Erich und Johannes Weber vom Falkensteiner Hof können sich zudem über die Auszeichnung "Weingut des Jahres im Anbaugebiet" im Vinum-Weinguide freuen. Aufsteiger des Jahres im Weinanbaugebiet Mosel ist für die Vinum-Jury das Weingut A.J. Adam in Neumagen-Dhron, als Entdeckung des Jahres sehen die Tester den jungen Winzer Julian Ludes in Thörnich.

© Moselwein e.V. 04.11.2019

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Die neue Gebietsweinkönigin für das Weinanbaugebiet Mosel heißt Marie Jostock.

Die 19-Jährige aus Köwerich im Kreis Trier-Saarburg wurde am 13. September nach einem spannenden Wahlabend in Bernkastel-Kues von ihrer Vorgängerin Laura Gerhardt gekrönt. Marie Jostock war seit 2018 Ortsweinkönigin von Köwerich, zuvor ein Jahr Ortsweinprinzessin. Im Oktober beginnt sie ein Studium bei der Landespolizei Rheinland-Pfalz.
Drei Mosel-Weinprinzessinnen werden gemeinsam mit Marie Jostock ein Jahr lang für den Moselwein werben: Bärbel Ellwanger aus Trier, Julia Gries aus Kobern-Gondorf und Julia Weis aus Zell.

© WS 16.09.2019

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