Eidechse. Foto © Elmar Kohl
Eidechse. Foto © Elmar Kohl

Woche der Artenvielfalt vom 10. bis 17. Mai 2020

Aus Anlass des internationalen Tages der biologischen Vielfalt präsentiert sich das Weinanbaugebiet Mosel als die Region der biologischen Vielfalt. Die Regionalinitiative Mosel und zahlreiche Akteure an Mosel, Saar und Ruwer beteiligen sich an zahlreichen Projekten im Rahmen der Aktionswoche "Faszination Mosel - Woche der Artenvielfalt" vom 10. bis 17. Mai 2020. Mit der Woche der Artenvielfalt soll gezeigt werden, dass das Weinanbaugebiet mit seinen Steillagen- und Terrassenweinbergen Lebensraum für viele, teils sehr seltene Pflanzen und Tiere ist.

Bereits 2013 hat die Regionalinitiative Mosel das Projekt „Lebendige Moselweinberge“ beschlossen, um die besondere Artenvielfalt der einzigartigen Kulturlandschaft noch besser darzustellen. Nun möchte die Regionalinitiative Mosel, dass sich die Moselregion als die Weinbauregion der biologischen Vielfalt mit Veranstaltungen im gesamten Moselraum präsentiert.

Die Aktionswoche richtet sich vor allem an die Bürgerinnen und Bürger aller Generationen. "Wir möchten sie mit der Faszination unserer Heimat und dem besonderen Artenreichtum begeistern. Aber selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn möglichst viele Gäste an den Veranstaltungen teilnehmen", heißt es im Projektaufruf der Regionalinitiative.

Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche sind beispielsweise geführte Wanderungen und Exkursionen durch die Weinlandschaft, Informationsveranstaltungen zum Steillagenweinbau und Biodiversität in Weingütern, zum Moselprojekt des Bauern- und Winzerverbandes oder der Partnerbetriebe Naturschutz. Workshops für den Bau von Trockenmauern und Lebensraumhilfen für Tiere, die Gestaltung von Wegespitzen im Weinberg, die Offenhaltung von Weinbergsbrachen sowie die Anlage von Bienen- und Schmetterlingsbäumen sind ebenfalls in Planung.

Alle öffentlichen Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit zentral in einem Veranstaltungskalender zusammengefasst und über Printmedien und Internet beworben. Weitere Infos unter:

Ansprechpartner:
Simone Röhr, Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich/Regionalinitiative Mosel,
Telefon 06571 142302,
Martina Engelmann-Hermen, DLR Mosel/Projekt Lebendige Moselweinberge,
Telefon 06531 956156, martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de.

© Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 12.11.2019

 

 

Nach oben


• Information zu Baumaßnahmen der Deutschen Bahn auf der Moselstrecke

Die DB Netz AG startet im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ auf der Moselstrecke umfangreiche Bauarbeiten.

Vom 09.11. bis 14.12.2019 ist die Bahnstrecke zwischen Koblenz und Bullay für den Zugverkehr komplett gesperrt - dafür wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Um die Einschränkungen für Fahrgäste und Anwohner so gering wie möglich zu halten, wurden die Arbeiten auf dem circa 50 Kilometer langem Streckenabschnitt gebündelt.

Hierbei handelt es sich um nachstehende Standorte:
• Oberleitungsarbeiten im Bereich Koblenz (25.Oktober bis 9.Dezember 2019)
• Erneuerung der Gülser Eisenbahnbrücke in Koblenz (09.November bis 9.Dezember 2019)
• Erneuerung der Eisenbahnbrücke in Winningen (25.Oktober bis 28.Oktober 2019)
• Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Zenthofstraße“ in Winningen (25.Oktober bis 28.Oktober 2019)
• Lagerwechsel an der Eisenbahnbrücke „Römerstraße“ in Kobern-Gondorf (25.Oktober bis 28.Oktober 2019)
• Gleiserneuerung zwischen Treis Karden und Moselkern (9.November bis 14.Dezember 2019)
• Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Gartenstraße“ in Pommern (9.November bis 18.November 2019)
• Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Fahrstraße“ in Klotten (9.November bis 18.November 2019)
• Gleis- und Weichenerneuerung in Cochem (9.November bis 9.Dezember 2019)
• Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Pinnerstraße“ in Cochem (9.November bis 30.November 2019)
• Gleiserneuerung zwischen Ediger Eller und Bullay und Abschluss der Arbeiten zur Erneuerung des Petersbergtunnels (9.November bis 9.Dezember 2019)

Trotz des Einsatzes von modernen, lärmreduzierten Geräten, lassen sich die Beeinträchtigungen der Anwohner, wie z.B. durch Baulärm nicht vermeiden. Der Einsatz einer automatischen Warnanlage ist bei einigen Bauprojekten gesetzlich vorgeschrieben. Derzeit gibt es noch keine technischen Alternative, die uns eine leisere Durchführung der Bauarbeiten ermöglicht.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reisebeginn über die aktuellen Verbindungen und detaillierte Abfahrtszeiten zu informieren. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Alle relevanten Fahrplaninformationen finden Sie auch unter: www.bahn.de/petersbergtunnel 

© DB Netz AG 17.10.2019

Nach oben


Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt die Sieger von Mosel und Saar im Vinum Weinguide 2020 bei der Ehrung in Mainz: (von links) Johannes und Erich Weber (Hofgut Falkenstein), Heiner Bollig ((Weingut Egon Müller), Dorothee Zilliken (Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken), Konstantin Weiser (Weingut Weiser-Künstler), Sebastian und Barbara Selbach (Weingut Selbach-Oster), Reinhard Löwenstein (Weingut Heymann-Löwenstein), Andreas Barth und Günther Jauch (Weingut von Othegraven). Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Präsentation des Vinum Weinguide 2020 in Mainz: Weine aus dem Anbaugebiet Mosel siegen in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß.

Mit Weinen aus dem Jahrgang 2018 verbuchten Weingüter aus dem Anbaugebiet Mosel im aktuellen Weinguide Deutschland 2020 des Vinum-Verlages eine Reihe von Spitzenbewertungen. Rieslingweine von Mosel und Saar siegten in acht Kategorien von trocken über feinherb bis frucht- und edelsüß. In mehreren Kategorien stellen Betriebe aus dem Anbaugebiet die komplette Bestenliste. „Der Jahrgang 2018 wird als einer der besten Jahrgänge der jüngeren Geschichte an der Mosel mit ihren Seitenflüssen Saar und Ruwer eingehen“, schreibt der Vinum-Verlag.

„Man ist mit den erzeugten Qualitäten den meisten anderen Anbaugebieten in Deutschland sogar im trockenen Bereich enteilt“, heißt es weiter. „Es sind unverwechselbare, große, trockene Lagenweine entstanden, die ihren deutschen und internationalen Rivalen das Wasser reichen können – und das noch zu teilweise äußerst moderaten Preisen“, konstatierte Christoph Dirksen, der hauptverantwortliche Verkoster des Weinguides für die Mosel. Das große Plus der Mosel sei die Unkopierbarkeit ihrer Weine. Viele Winzer arbeiteten daran, diese zu erhalten und nicht eine gefällige Internationalisierung des Weinstils anzustreben, lobt die Jury. Das Mosel-Kapitel im Weinführer überschreibt das Vinum-Team daher auch mit der Schlagzeile „Geschmacklich unkopierbar“.

Bei der Präsentation des Weinführers in den Räumen der Landesbank in Mainz wurden die erfolgreichen Winzerinnen und Winzer von Mosel und Saar geehrt. Der Sieger in der neuen Kategorie „Gutsriesling 2018“ ist der 2018 Riesling Schieferterrassen vom Weingut Heymann-Löwenstein in Winningen. Zudem gingen die Plätze 2 bis 7 an trockene Weine von Mosel und Saar – vor Spitzenweingütern aus Pfalz, Rheinhessen und Franken. Von der Terrassenmosel ist auch der beste trockene Literwein des Jahres in der Kategorie „Gut und günstig“, der 2018 Riesling Quarzit Schiefer trocken vom Weingut Reinhold Franzen in Bremm.

Der beste „Riesling feinherb 2018“ kommt von der Saar: 2018 Niedermenniger Herrenberg Spätlese Fass 21 vom Hofgut Falkenstein in Konz-Niedermennig. Der Betrieb sowie sieben weitere Weingüter von der Mosel stellen darüber hinaus in der Liste der zehn besten feinherben Weine Deutschlands acht weitere Rieslinge. Fast schon selbstverständlich, kommen auch die besten Weine der Kategorie „Riesling Kabinett“ im Vinum-Weinguide aus dem Weinanbaugebiet Mosel. Alle Top Ten dieser Kategorie sind von Mosel und Saar, gesiegt hat der 2018 Kanzemer Altenberg Kabinett (Versteigerungswein) von Günther Jauchs Weingut von Othegraven in Kanzem.

Die Bestenliste der Kategorie „Riesling Spätlese 2018“ ist ebenfalls komplett in der Hand der Weingüter der Region. Hier geht der erste Platz nach Traben-Trarbach an das Weingut Weiser-Künstler für die 2018 Enkircher Ellergrub Spätlese. Auch der erste Platz bei der reifen Spätlese „10 Jahre danach“ geht an die Saar, für die 2014 Saarburger Rausch Spätlese -04- (Versteigerungswein) vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg. Bei den gereiften Spätlesen platzieren sich fünf weitere aus dem Gebiet untern den Top Ten.

Der Sieg in der Kategorie „Riesling Auslese“ geht ebenfalls an die Saar: Die Vinum-Weintester sehen die 2018er Scharzhofberger Riesling Auslese Goldkapsel (Versteigerungswein) von Egon Müller aus Wiltingen als die beste Auslese Deutschlands. Sieben weitere Auslesen aus dem Anbaugebiet Mosel sind in der Bestenliste vertreten.

100 Punkte vergab die Vinum-Jury schließlich für eine Trockenbeerenauslese von der Mosel: Die 2018 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese* des Weingutes Selbach-Oster in Zeltingen ist der beste edelsüße Riesling des Jahrgangs 2018. Der Betrieb ist zudem mit einer weiteren Trockenbeerenauslese unter den Top Ten vertreten. Insgesamt stellt die Mosel sieben der zehn besten edelsüßen Weine Deutschlands im neuen Vinum-Weinguide.

Erich und Johannes Weber vom Falkensteiner Hof können sich zudem über die Auszeichnung "Weingut des Jahres im Anbaugebiet" im Vinum-Weinguide freuen. Aufsteiger des Jahres im Weinanbaugebiet Mosel ist für die Vinum-Jury das Weingut A.J. Adam in Neumagen-Dhron, als Entdeckung des Jahres sehen die Tester den jungen Winzer Julian Ludes in Thörnich.

© Moselwein e.V. 04.11.2019

Nach oben


© Mosellandtouristik GmbH
© Mosellandtouristik GmbH

Genießen Sie geführte Wandertouren im goldenen Moselherbst!

Anfang November – und damit noch im goldenen Moselherbst - präsentiert sich der Moselsteig noch einmal von seiner besten Seite. Bei unserem Wanderevent, mit insgesamt 18 ausgewählten Wandertouren, dreht sich vom 1. bis 3.11.2019 alles um Wein und Genuss.

Regionale, fachkundige Wanderführer bringen Ihnen die Reize des Moselsteigs und seiner Partnerwege – den Seitensprüngen und Traumpfaden – besonders intensiv nahe. Die eigens konzipierten Wanderungen im Halbtages- oder Tagesformat bieten vielfältige Programme, ganz nach individuellem Geschmack und Wanderkondition. Immer im Fokus dabei: Wein & Genuss.
So sind kulinarische Stationen fester Bestandteil aller Touren. Die Bandbreite reicht dabei vom rustikalen Picknick über die Einkehr in schönen Restaurants bis hin zu Besuchen bei Spitzenwinzern.

Echte Highlights – exklusiv, individuell und alles andere als alltäglich.

Erleben Sie ein unvergleichliches Wanderevent – in netter Gesellschaft und unter fachkundiger Führung! Getreu dem Motto: Moselsteig. Dein Weg mehr zu erleben.
Informationen und Anmeldung unter: https://www.moselsteig.de/wuenschelrouten-wanderevent/

© Mosellandtouristik 09.2019

Nach oben


Die neue Gebietsweinkönigin für das Weinanbaugebiet Mosel heißt Marie Jostock.

Die 19-Jährige aus Köwerich im Kreis Trier-Saarburg wurde am 13. September nach einem spannenden Wahlabend in Bernkastel-Kues von ihrer Vorgängerin Laura Gerhardt gekrönt. Marie Jostock war seit 2018 Ortsweinkönigin von Köwerich, zuvor ein Jahr Ortsweinprinzessin. Im Oktober beginnt sie ein Studium bei der Landespolizei Rheinland-Pfalz.
Drei Mosel-Weinprinzessinnen werden gemeinsam mit Marie Jostock ein Jahr lang für den Moselwein werben: Bärbel Ellwanger aus Trier, Julia Gries aus Kobern-Gondorf und Julia Weis aus Zell.

© WS 16.09.2019

Nach oben


Das Foto zeigt Juroren bei der Bewertung der Weine im Steillagenzentrum des DLR Mosel in Bernkastel-Kues. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz
Das Foto zeigt Juroren bei der Bewertung der Weine im Steillagenzentrum des DLR Mosel in Bernkastel-Kues. Foto: Moselwein e.V./Ansgar Schmitz

Fachleute bewerten 535 Weine: Regionaler Qualitätswettbewerb des Moselwein e.V.

535 Weine wurden in der Sommerprobe der Mosel-Weinwerbung von Fachleuten aus Weinwirtschaft und Gastronomie bewertet. Neben trockenen und feinherben Rieslingweinen im gehobenen Qualitätsbereich wurden süße Spät- und Auslesen sowie edelsüße Raritäten von Beerenauslese bis Eiswein getestet. Zugelassen waren ausschließlich Weine aus Einzellagen sowie aus dem Jahrgang 2018. Der Qualitätstest, an dem sich alle Erzeuger und Vermarkter von Weinen aus dem Anbaugebiet Mosel kostenlos beteiligen können, fand im Steillagenzentrum des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Mosel in Bernkastel-Kues statt.

Die Bewertung durch die rund 40-köpfige Jury erfolgte in zwei Stufen. Die Juroren – aufgeteilt in acht Prüfkommissionen – verkosteten zunächst die eingereichten Weine in einer Vorrunde und vergaben Noten nach dem 100-Punkte-Schema. Die besten Weine der jeweiligen Prüfkommissionen wurden dann in einer finalen Bewertungsrunde nochmals von anders zusammengesetzten Jury-Gruppen getestet und bewertet. Beide Bewertungsrunden fanden verdeckt statt.

Über einen doppelten Erfolg darf sich das Weingut Kees-Kieren aus Graach (Kreis Bernkastel-Wittlich) freuen. Ernst-Josef und Werner Kees siegten in der Kategorie „Riesling Superpremium trocken“ sowie in der Kategorie „Riesling Auslese“. Ihr 2018er Graacher Domprobst Großes Gewächs überzeugte die Juroren in der Kategorie Superpremium, die 2018er Graacher Himmelreich Auslese*** in der Gruppe der süßen Auslese-Weine.

Der Sieg in der Kategorie „Riesling Superpremium feinherb“ geht nach Kröv an den jungen Winzer Markus Junglen. Seine 2018er Kröver Steffensberg Riesling Auslese feinherb von alten Reben setzte sich in der Finalrunde durch.

Die beste fruchtsüße Spätlese des Wettbewerbs kommt aus Piesport. Das Weingut Hain erreichte mit der 2018er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese „Felsterrassen“ den ersten Platz und platzierte sich mit zwei weiteren Weinen unter den besten zehn dieser Kategorie.

In der Kategorie der edelsüßen Spitzenweine belegte das Weingut Heinrichshof aus Zeltingen-Rachtig den ersten Platz mit der 2018er Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese, Auch der zweite Platz ging an eine weitere Trockenbeerenauslese von Winzer Peter Griebeler vom Heinrichshof. Die beste Beerenauslese des Qualitätstest kommt aus der Weinbergslage Serriger Herrenberg vom Weingut Würtzberg in Serrig. Den besten Eiswein stellt das Trittenheimer Weingut Ernst Eifel mit einem Wein aus der Lage Trittenheimer Altärchen.

Die Liste der besten Weine des Qualitätstests ist im Internet unter www.weinland-mosel.de in der Rubrik „Wein und Sekt/Weinempfehlung“ veröffentlicht und kann auf Anfrage beim Moselwein e.V. in Trier, info@weinland-mosel.de, kostenlos angefordert werden.

Die Ergebnisse der Jahresauswahlprobe bilden für den Moselwein e.V. die Grundlage für den Einkauf von Weinen, die bei Veranstaltungen der Mosel-Weinwerbung regional und überregional zum Einsatz kommen, beispielsweise bei Seminaren mit internationalen Weinfachleuten sowie bei Messen und Gebietspräsentationen von Berlin bis Südkorea.

© Moselwein e.V. 06.09.2019

Nach oben


Das Foto zeigt die Sieger in den 5 Kategorien mit Staatssekretärin Daniela Schmitt (5. von rechts), Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt (3. von links) sowie Vertretern der Wettbewerbsträger und Kooperationspartner. Foto: Moselwein e.V./Chris Marmann
Das Foto zeigt die Sieger in den 5 Kategorien mit Staatssekretärin Daniela Schmitt (5. von rechts), Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt (3. von links) sowie Vertretern der Wettbewerbsträger und Kooperationspartner.
Foto: Moselwein e.V./Chris Marmann

Gastronomie-Wettbewerb: Sieger aus Cochem, Zeltingen, Leiwen, Fell und Longuich

Die Sieger im erstmals ausgerichteten Gastronomie-Weinwettbewerb „Weingastgeber Mosel“ kommen aus den Kreisen Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg. In der Siegerpräsentation im Ballsaal des Weinromantikhotels Richtershof in Mülheim an der Mosel überreichte Staatssekretärin Daniela Schmitt aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Siegerurkunden an die besten Betriebe in fünf Kategorien. Zudem wurden weitere Gastgeber für ihre kontinuierliche Qualitätsarbeit rund um das Thema Moselwein ausgezeichnet. Der Wettbewerb Weingastgeber Mosel ist aus dem von 1999 bis 2018 veranstalteten Wettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ hervorgegangen und wird von Moselweinwerbung, den Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz sowie dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel veranstaltet. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Trier, Jan Glockauer, begrüßte zahlreiche Ehrengäste und Gastgeber zu der Siegerpräsentation, die von Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt moderiert wurde.

Sieger in der Kategorie „Hotellerie bis 3 Sterne“ ist das Restaurant Wintergarten im Hotel Karl Noss in Cochem. Restaurantleiterin Farina Fink nahm von Christian Hübner von der IHK Koblenz den Preis des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz im Wert von 1.500 Euro entgegen. In der Kategorie „Hotellerie ab 3 Sterne Superior“ ging der Sieg an das Hotel-Restaurant-Weinhaus Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig. Hotelier und Inhaber Markus Reis freute sich über den mit 1.500 Euro dotierten Preis des Gerolsteiner Brunnen, der von Dagmar Reudenbach überreicht wurde.

In den weiteren drei Kategorien sicherten sich Gastgeber aus der Verbandsgemeinde Schweich die ersten Plätze. Das Weinlokal und Restaurant Zum Winzerkeller in Fell erhielt in der Kategorie „Gastronomie“ aus den Händen von Dr. Michael Wilkes den Preis der Volksbanken Raiffeisenbanken der Region im Wert von 1.500 Euro. Winzerin Sandra Berweiler in Leiwen siegte in der Kategorie „Weingut mit Winzergastronomie“. Laura Gerhardt übergab den Preis von Riedel – The Wine Glass Company im Wert von 1.500 Euro. Der Preis des Moselwein e.V. im Wert von 1.500 Euro in der Kategorie „Weingut mit Gastronomie und Hotel“ ging an das WeinKulturgut Longen-Schlöder in Longuich. Rolf Haxel, Vorsitzender der Mosel-Weinwerbung, überreichte den Preis an Markus und Sabine Longen.
Die Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft und Gastronomie war sich einig: Alle Sieger bieten herausragende Gastfreundschaft und Erlebnisse rund um den Moselwein und punkten mit ihrer Weinauswahl, Jahrgangstiefe und der Präsentation der Weine und des Weinanbaugebietes im Betrieb wie auch auf ihren Internetseiten. Der Jury gehören unter anderem Peer Holm, Präsident der Sommelier-Union Deutschland, Alexander Kohnen vom International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Johannes Steinmetz von der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz, der Master of Wine Frank Roeder aus dem Saarland und die Hochschuldozentin und ehemalige Deutsche Weinkönigin Sonja Christ-Brendemühl an.

Staatssekretärin Daniela Schmitt lobte die enge Verbindung von Wein, Gastronomie und Tourismus im Weinanbaugebiet Mosel. Der Wettbewerb zeige, welche Spitzenleistungen den Gästen im Land geboten würden. „Wir leben in einer wunderbaren Landschaft mit hoher Lebensqualität und hoher Leistungsbereitschaft“, sagte die Staatssekretärin. Der neue Wettbewerb sei die logische Fortsetzung des Schoppenwein-Projekts, das auf eindrucksvolle Weise 20 Jahre lang zur Verbesserung der Weinqualität beigetragen habe.

Die Träger zeigten sich erfreut über die Resonanz auf den ersten Wettbewerb Weingastgeber Mosel. Rund 80 Betriebe hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, rund 60 reichten die Bewerbungsunterlagen ein, wie Jan Glockauer den Gästen der Siegerpräsentation berichtete. Das Projekt biete großes Potenzial. Auch Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt wertete den Wettbewerb mit der „guten Symbiose von Wein und Gastgebern“ als zukunftsweisend.

In zwei Bewertungsdurchgängen wurden die Teilnehmer in Hinblick auf ihr Engagement und die Präsentation des Moselweins nach verschiedenen Kriterien bepunktet. Die Weinkarte mit Breite, Jahrgangstiefe und Vielfalt des Angebots an offenen und Flaschenweinen spielt dabei ebenso eine Rolle wie Weinempfehlungen zu Speisen, die Präsentation der heimischen Weine und des Anbaugebietes im Betrieb und auf den Internetseiten sowie besondere Angebote rund um den Moselwein, wie Veranstaltungen zum Thema Wein und Kultur, Exkursionen zu Weinlagen oder Weingütern und die Zusammenarbeit mit Weinerzeugern.

Anders als beim Besten Schoppen, wo es um die Qualität der einzelnen Schoppenweine ging, wird nun das gesamte Moselwein-Angebot von Hotels, Restaurants, Speiselokalen, Wirtshäusern, Weinschänken und weiteren gastronomischen Betrieben berücksichtigt. Damit wird der Wettbewerb auch attraktiv für Gastgeber, die sich nicht am Schoppen-Projekt beteiligt haben. Im neuen Wettbewerb ist entscheidend, wie die Gastgeber aus Hotellerie, Gastronomie und Weinwirtschaft den Moselwein in ihren Betrieben in Szene setzen und den Gästen auf vielfältige und kreative Weise näherbringen. Jeder Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb, der Moselweine anbietet kann sich kostenlos am Wettbewerb beteiligen. Das Projekt richtet sich auch an die Winzergastronomie, denn die Verbindung von Wein und Tourismus soie Hotel- und Gaststätten ist an der Mosel besonders stark ausgeprägt. Viele Winzer führen auch Beherbungs- und gastronomische Betriebe. Das Spektrum der Winzergastronomie reicht von der klassischen Straußwirtschaft bis zum Wellness-Hotel und Gourmetrestaurant.

Die Schulung der Servicemitarbeiter, die in den Betrieben am Gast „arbeiten“, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt des Projektes. Daher boten Moselwein e.V. und DLR Mosel auch eine Sensorikschulung an, die auf riesige Resonanz stieß. An drei Seminartagen wurden in Trier, Bernkastel-Kues und Cochem rund 160 Mitarbeiter aus Gastgeber-Betrieben in Sachen Moselwein und Sensorik auf den neuesten Stand gebracht.

Geehrt wurden nicht nur die Sieger in den fünf Kategorien. Darüber hinaus erhielten 16 Wettbewerbsteilnehmer aus den Händen von Rolf Haxel, Hubert Friedrich vom DLR Mosel sowie Albrecht Ehses von der IHK Trier die Tafel „Ausgezeichneter Weingastgeber Mosel“. Damit wurde ihr kontinuierliches Engagement rund um den Moselwein ausgezeichnet. Basierend auf den Bewertungen des Vorgängerwettbewerbs „Der Beste Schoppen“, ging die Tafel an alle Gastgeber, die seit mindestens drei Jahren in Folge im Vorgängerwettbewerb und nun im neuen Projekt erfolgreich ihre Kompetenz in Sachen Moselwein unter Beweis gestellt haben. Insgesamt 42 Gastgeber von Nittel bis Koblenz dürfen ihren Betrieb mit der neuen Tafel schmücken.

Unterstützt werden die Träger des Wettbewerbs vom Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz, vom Gerolsteiner Brunnen, den Volksbanken Raiffeisenbanken der Region sowie der der Firma Riedel – The Wine Glass Company.

Alle Geehrten sowie weitere Informationen zum Wettbewerb:
www.weingastgeber-mosel.de.

© Moselwein e.V. 03.09.2019

Nach oben


Das Foto zeigt die Kandidatinnen. Von links: Bärbel Ellwanger, Marie Jostock, Julia Weis und Julia Gries bewerben sich um die Mosel-Krone. Foto: Moselwein e.V. / Ansgar Sc
Das Foto zeigt die Kandidatinnen. Von links: Bärbel Ellwanger, Marie Jostock, Julia Weis und Julia Gries bewerben sich um die Mosel-Krone. Foto: Moselwein e.V. / Ansgar Schmitz

Die Wahl der Mosel-Weinkönigin findet am 13. September in Bernkastel-Kues statt

Von Kobern-Gondorf über Zell und Köwerich bis Trier: Aus diesen Orten kommen die Bewerberinnen um das Amt der Mosel-Weinkönigin 2019/20. Julia Gries aus Kobern-Gondorf, Julia Weis aus Zell an der Mosel, Marie Jostock aus Köwerich und Bärbel Ellwanger aus Trier treten bei der Wahl am 13. September in Bernkastel-Kues an. Nach einer Fachbefragung und einem Bühnenprogramm wird eine Jury die Nachfolgerin von Laura Gerhardt aus Traben-Trarbach wählen.

Bärbel Ellwanger ist seit September 2018 amtierende Mosel-Weinprinzessin. Die 25-jährige aus Trier absolviert derzeit ihr Master-Studium in Freizeit-, Sport-, Tourismus-Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, zuvor hatte sie im Fach Moderne China-Studien an der Universität Trier ihren Bachelor-Titel erworben. Die Hobbys der ehemaligen Trierer Weinkönigin sind Backen, Wandern und Gleitschirmfliegen.

Aus Köwerich im Kreis Trier-Saarburg stellt sich Marie Jostock der Wahl. Die 19-Jährige, die in den Weinbergen der Großeltern erste Erfahrung rund um den Weinbau sammelte, hat im März ihre Abiturprüfung abgelegt und beginnt im Oktober ein Studium bei der Landespolizei Rheinland-Pfalz. Seit 2018 ist sie amtierende Ortsweinkönigin, zuvor warb sie ein Jahr als Ortsweinprinzessin für die Weine ihrer Heimatgemeinde. Zu ihren Hobbys gehören Tennis, Tanzen und Leichtathletik.

Julia Weis aus Zell ist 21 Jahre alt und studiert seit 2017 an der Hochschule Geisenheim University im Rheingau das Fach Internationale Weinwirtschaft. Von 2015 bis 2018 war sie als Weinmajestät für ihre Heimatstadt im Einsatz. Im Weingut ihrer Eltern arbeitet sie vor allem im Weinverkauf in der Vinothek sowie im Weinberg mit. Ihre Freizeit widmet sie neben dem Wein dem Lesen, dem Reisen und dem Gardetanz.

Von der Terrassenmosel bewirbt sich Julia Gries um die Mosel-Krone. Die 27-jährige Hotelbetriebswirtin aus Kobern-Gondorf arbeitet für die Touristinformation Sonnige Untermosel der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau absolvierte sie die Fachschule für Hotelbetriebswirtschaft in Koblenz. Ihre Eltern betreiben einen Winzerbetrieb im Nebenerwerb. Bis Juli war sie Ortsweinkönigin von Kobern-Gondorf.

Die Entscheidung, wer die Mosel-Krone ab dem 13. September tragen wird, trifft eine Jury aus Wein- und Tourismusfachleuten sowie Medienvertretern. Die Kandidatinnen müssen zunächst in einer Fachbefragung, die im Oldtimermuseum Zylinderhaus stattfinden wird, ihr Wissen über das Weinbaugebiet Mosel, Rebsorten, Weine und Weinerzeugung sowie -vermarktung unter Beweis stellen. Abends treten die Anwärterinnen auf die Mosel-Krone in der Mosellandhalle vor einem großen Publikum auf. In einem moderierten Bühnenprogramm mit Filmeinspielungen werden die Bewerberinnen sich Gästen und der Jury präsentieren. Dabei geht es vor allem um das Auftreten vor Publikum, rhetorische Fähigkeiten und Schlagfertigkeit. Höhepunkt des Abends ist die Krönung der neuen Gebietsweinkönigin und ihrer Prinzessinnen.

© Moselwein e.V. 19.08.2019

Nach oben


Weingut Von Othegraven in Kanzem. Foto: ©schugdesign
Weingut Von Othegraven in Kanzem. Foto: ©schugdesign

Eine Weinreise entlang der Saar

Vom 2. bis 25. August öffnen zwölf renommierte Saarweingüter ihre Türen und Keller für Sie.

Der SaarRieslingSommer startet mit einem kulinarischen Auftaktmenü, begleitet von Spitzenweinen der Saar am 23. August 2019.

An den darauffolgenden zwei Tagen, 24. und 25. August 2019, heißen Sie die Saarwinzer, gemeinsam mit Gastweingütern aus anderen Regionen Deutschlands, Luxemburgs und Portugals, herzlich willkommen. Freuen Sie sich auf ein Verkostungswochenende der Extraklasse.

 

Weitere Informationen unter Saar-Riesling-Sommer

© Moselwein e.V. 06.2019

Nach oben


 

Das hat es noch nie gegeben: Robert Parkers Wine Advocate vergibt zehnmal die Höchstnote an Weingüter im Anbaugebiet Mosel.

Robert Parkers Wine Advocate, die weltweit bekannteste Weinbewertung, hat für Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel eine noch nie dagewesene Fülle an Top-Bewertungen gegeben. Alleine zehn Mal vergab der Wine Advocate die Höchstnote von 100 Punkten für Rieslingweine des Jahrgangs 2017 von der Mosel. Zahlreiche weitere Weine wurden von Weinkritiker Stephan Reinhardt, der beim Wine Advocate für Deutschland zuständig ist, mit Spitzenbewertungen von 90 bis 99 Punkten bedacht.

Bemerkenswert ist, dass nicht nur edelsüße Weine die besten Noten erhielten. Unter den 100-Punkte-Weinen ist auch ein trockener Steillagen-Riesling von der Mosel - der einzige trockene deutsche Wein, der mit 100 Punkten bewertet wurde. Die 2017er Bernkasteler Doctor Riesling Auslese*** (weiße Kapsel) des Weingutes Markus Molitor aus Bernkastel-Wehlen demonstriert damit erneut, dass auch trockene Moselweine zur Weltspitze gehören.

Markus Molitor kann sich auch für viere weitere Weine über die Höchstnote freuen, zudem gab es für acht Weine seiner 17er-Kollektion je 99 Punkte und für zehn Weine je 98 Punkte - darunter vier trockene Weine. Dreimal 100 Punkte verbucht das Weingut Fritz Haag aus Brauneberg sowie einmal 99 und zweimal 98 Punkte. 100 Punkte gingen auch an einen Wein von Matthias Knebel in Winningen, zudem einmal die Note 97-99 Punkte für einen weiteren Wein. Und die Note 99-100 Punkte ging an einen Riesling des Weingutes Selbach-Oster in Zeltingen-Rachtig, ebenso wie 99 Punkte für einen weiteren Wein dieses Betriebs.

Viele weitere Weingüter aus dem Anbaugebiet wurden für ihre 2017er Steillagen-Rieslingweine ebenfalls mit herausragenden Bewertungen von 99 und 98 Punkten bedacht, darunter Weingut Schloss Lieser in Lieser, Heymann-Löwenstein in Winningen, Nik Weis - St. Urbanshof in Leiwen, Joh. Jos. Prüm in Wehlen, Clemens Busch in Pünderich, Martin Müllen in Traben-Trarbach und Dr. Hermann in Erden.

Hier die 100-Punkte-Weine:

Weingut Markus Molitor:
2017 Bernkasteler Doctor Riesling Auslese*** (weiße Kapsel, Versteigerungswein)
2017 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese***
2017 Bernkasteler Doctor Riesling Auslese*** (goldene Kapsel,
Versteigerungswein)
2017 Ürziger Würzgarten Riesling Beerenauslese
2017 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Beerenauslese*

Weingut Fritz Haag:
2017 Fritz Haag Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Auslese #15 (Lange Goldkapsel, Versteigerungswein)
2017 Fritz Haag Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Beerenauslese
2017 Fritz Haag Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese

Weingut Matthias Knebel:
2017 Winninger Röttgen Riesling Trockenbeerenauslese

Weingut Selbach-Oster:
2017 Zeltinger Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese

Die Bewertungen von Robert Parkers Wine Advocate sind per Abonnement erhältlich. www.robertparker.com

© Moselwein e.V. 03.07.2019

Nach oben


 

Stark von trocken bis süß: Winzer von der Mosel stellen zwei erste sowie mehrere zweite und dritte Plätze beim weltweit größten Rieslingwettbewerb.

Junge Winzer von der Mosel holten zwei Siege im großen Wettbewerb Best of Riesling. Sebastian Oberbillig vom Weingut Deutschherrenhof in Trier-Olewig erreichte mit seinem 2018er Riesling Alte Reben trocken den ersten Platz in der Kategorie "Riesling trocken". Marco Bremm vom Weingut Bremm-Keltenhof in Zell (Mosel) nahm bei der Siegerehrung in Neustadt an der Weinstraße die Siegerurkunde in der Kategorie Riesling halbtrocken/feinherb für den 2018er Solis Mons Riesling feinherb aus der Lage Zeller Nußberg entgegen.

Drei weitere Weingüter von der Mosel erreichten ebenfalls Spitzenplätze beim weltweit größten Rieslingwettbewerb. 2.445 Weine aus 14 Ländern wurden eingereicht. Die 500 besten Weine wurden in einer Finalrunde von einer internationalen Jury bewertet. Der Wettbewerb wird vom Meininger-Verlag in Neustadt in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz ausgerichtet. Weinbauminister Dr. Volker Wissing ehrte die Sieger bei der Preisverleihung im Verlagsgebäude in Neustadt.

Der zweite Platz in der Kategorie "Lagen-Riesling trocken mit moderatem Alkoholgehalt" ging an den 2018 Minheim Rosenberg Riesling trocken vom Weingut Christoph Koenen in Minheim. Das Weingut Richard Richter in Winningen belegte den dritten Platz in der Kategorie Riesling halbtrocken/feinherb mit seinem 2017er Terra-V. Terrassen Riesling feinherb. Ebenfalls einen dritten Platz holte das Weingut Roth aus Kinheim in der Kategorie Riesling restsüß mit der 2018er Riesling Spätlese "Kitz" aus der Lage Kinheimer Rosenberg.

Marco und Aline Bremm aus Zell durften noch eine weitere Auszeichnung mit nach Hause nehmen: Im Wettbewerb Pro Riesling-Erzeugerpreis, der in Verbindung mit Best of Riesling ausgerichtet wird, erreichte das Weingut Bremm-Keltenhof den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Bei Best of Riesling erhielten zahlreiche weitere Weingüter aus dem Anbaugebiet Mosel Urkunden für hervorragend bewertete Weine.Alle prämierten Weine sind unter www.best-of-riesling.de zu finden.


© Moselwein e.V. 03.07.2019

Nach oben


Foto: © Stadt Zell
Foto: © Stadt Zell

Mit dem Weinfest der "Zeller Schwarze Katz" beginnt traditionell am letzten Wochenende im Juni der Reigen der großen Weinfeste in der Moselregion.

Das Weinfest am Flussufer ist eingebettet in der herrlichen Kulturlandschaft der Mosel und verspricht einen attraktiven und genussvollen Aufenthalt in der Weinstadt.
Höhepunkte des Weinfestes der "Zeller Schwarze Katz" sind der prächtige Festumzug durch die Stadt, der "Black Cat Walk" und das große Brillant-Feuerwerk über dem Festplatz am Moselufer. Live-Bands und Kapellen der Spitzenklasse, das große Kinderspektakel und die hervorragenden Weine der "Zeller Schwarze Katz" runden einen Besuch beim Weinfest in Zell an der Mosel ab.

Weitere Infos: www.weinfest-zell-mosel.de

© Zeller Land Tourismus 06.2019

Nach oben


Foto: © Chris Marmann
Foto: © Chris Marmann

Prominente SoKo mit Dietmar Bär und Günther Jauch kürt Festivalweine für „Tatort Eifel“

Zehn prominente Weinkenner, 22 Moselweine, drei Gewinner: Eine Jury aus Tatort-Schauspielern, Krimi-Autoren, Kriminalisten und Weinfachleuten hat drei Moselweine für das Krimifestival Tatort Eifel ausgesucht. Die „Sonderkommission“ um Tatort-Darsteller Dietmar Bär sowie Fernsehmoderator und Weingutsbesitzer Günther Jauch stellte nach intensiven Ermittlungen im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim an der Mosel drei Weine vor, die vom 13. bis 21. September bei den Veranstaltungen des bundesweit renommierten Krimifestivals Tatort Eifel in der Vulkaneifel ausgeschenkt werden. Anlass für die ungewöhnliche Probe ist die erstmalige Kooperation von Tatort Eifel und Moselwein e.V., die auf eine Anregung von Weinfreund Dietmar Bär zurück geht. Zum zehnten Jubiläum des Festivals entstand die Idee, dem Publikum Festivalweine anzubieten.

In der Jury saßen neben TV-Moderator Günther Jauch und Schauspieler Dietmar Bär die von der Mosel stammende Schauspielerin Barbara Philipp (u.a. im Hessen-Tatort), Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt, Krimi- und Drehbuchautorin Elisabeth Herrmann, Dr. Andreas Wagner, Krimiautor und Winzer aus Rheinhessen, Martin Kucher, Hotelbesitzer und Sommelier des Jahres 2011 aus Darscheid in der Eifel, Johannes Kunz, Präsident des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, sowie Christine Grewelding, Inhaberin Dauner Weinladen, und Ansgar Schmitz, Geschäftsführer der Mosel-Weinwerbung.

Der Moselwein e.V. wählte dazu in Abstimmung mit Festivalintendant Heinz-Peter Hoffmann aus seinem jährlichen Qualitätswettbewerb, der allen Erzeugern und Vermarktern des Gebietes offensteht, die besten Weine der Kategorien Riesling trocken, Riesling feinherb und Rotwein trocken aus. Diese 22 Weine – je acht trockene und acht feinherbe 2018er Rieslinge sowie sechs Spätburgunder der Jahrgänge 2015 und 2016 – wurden in verdeckter Probe von der Krimi-Wein-Jury verkostet und bewertet. Ursprünglich waren je ein weißer und ein roter Festivalwein geplant. Die Jury sprach sich aber dafür aus, zwei Mosel-Rieslinge und einen Rotwein zu küren. Die Siegerweine sind der 2018er Kinheimer Rosenberg Riesling Kabinett trocken des Weingutes Kees-Kieren in Graach, der 2018er Detzemer Maximiner Klosterlay Riesling Qualitätswein feinherb von Jungwinzer Michael Scholtes in Detzem sowie der 2016er Günterslay Spätburgunder Qualitätswein trocken vom Weingut Lehnert-Veit in Piesport.

Das renommierte Krimifestival „Tatort Eifel“ feiert vom 13. bis 21. September 2019 seine zehnte Ausgabe mit einem ebenso spannenden wie hochkarätigen Programm für Krimiliebhaber und Fachpublikum. So können sich die Besucher unter dem Motto KrimiLive auf rund 30 Lesungen, Konzerte und Filmpremieren freuen sowie auf zahlreiche prominente Gäste. Mit dabei werden sein werden unter anderem Heinz Hoenig, Michaela May, Ulrike Folkerts, Dietmar Bär, Ulrike Kriener, Oliver Mommsen sowie Klaus-Peter Wolf, Arno Strobel und Elisabeth Herrmann.

© Moselwein e.V. 19.06.2019

Nach oben


Foto: © Stadt Cochem
Foto: © Stadt Cochem

Das Weinfest in den Weinbergen

Den Wein da zu trinken, wo er wächst, bedeutet, tiefer in seine vielfältigen Geheimnisse einzudringen. Wenn vom 28. bis 30. Juni das neunte Cochemer Weinlagenfest gefeiert wird, beschränken keine engen Mauern den Genuss: Den Rahmen bilden die grüne Üppigkeit der Weinkulturlandschaft Mosel. Als Veranstaltungsort haben sich die acht Winzer, die dieses außergewöhnliche Fest ausrichten, die Sonnenseite der Stadt ausgesucht: die Terrassenweinlage „Conder Rosenberg". Alle Sinne werden angesprochen, wenn an den Wein- und Schlemmerständen, die in den Rebhängen verteilt sind, erlesene Moselweine, Sekte und regionale Köstlichkeiten serviert werden. 

Den spektakulären Panoramablick ins steile Moseltal, auf das mittelalterliche Cochem und die stolze Reichsburg gibt’s kostenlos dazu – und sicher auch manche Überraschung von Mutter Natur: den Duft der Pflanzen, flinke Eidechsen, die auf der Suche nach Nahrung über die Schiefersteine huschen oder sich still in der Sonne aalen, Schmetterlinge, die durch die Sommerluft taumeln...

„Mit diesem Fest wollen wir den Gästen die Möglichkeit geben, den Wein an seinem Ursprungsort kennen zu lernen", erklärt Verkehrsamtsleiter Harald Bacher das Ziel der Veranstaltung. „Wir hoffen aber auch, inmitten der Natur das Verständnis und die Achtung für unsere Steillagenweine zu vertiefen, für die harte Arbeit in den Terrassen-Weinbergen. Schließlich stellen wir an der Mosel kein Massenprodukt her. Vielmehr ist jeder Tropfen echte Handarbeit, die unsere Winzer viel Hingabe, Fleiß und Liebe gekostet hat."

Das Cochemer Weinlagenfest beginnt am Freitag ab 16:00 Uhr.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Ferienland Cochem
Endertplatz 1, 56812 Cochem
Tel.: ++ 49 (0) 2671-6004-0
Fax: ++ 49 (0) 2671-6004-44
E-Mail: info@ferienland-cochem.de
www.ferienland-cochem.de
www.cochem.de

Nach oben


Foto: © Stadt Cochem
Foto: © Stadt Cochem

Mi. bis So., 19. bis 23. Juni 2019

Weinliebhaber können sich freuen:  Die Mosel-Wein-Woche findet  auf dem Endertplatz in Cochem statt. Die Wein­bau­ge­mein­den aus dem Ferienland Cochem präsentieren ihre edle Rieslingweine und rassige Winzersekte. Das kleine „Weindorf" an der alten Moselbrücke ist der ideale Rahmen zum Verkosten und zum gemütlichen Plausch. Aber auch musikalisch kommen alle Gäste auf ihre Kosten.
Musikkapellen sowie  Tanz- und Unterhaltungsbands bieten die ganze Palette der Unterhaltungsmusik. Vom Dixieland über Schlager bis hin zu modernen Popsongs ist für jeden etwas dabei. 

Und das alles bei freiem Eintritt! 

Außerdem bieten die beteiligten Winzer ihren Gästen am Freitagabend um 22:30 Uhr ein Feuerwerk, das  vom Endertplatz aus hervorragend zu sehen ist.  

Weitere Informationen:
Tourist-Information Ferienland Cochem
Endertplatz 1, 56812 Cochem,
Tel.: 02671-6004-0, Fax: 02671-6004-44
E-Mail: info@ferienland-cochem.de
www.ferienland-cochem.de
www.cochem.de

Nach oben


© MadeleineWeyand_LP_Neef
© MadeleineWeyand_LP_Neef

Neuer Leuchtpunkt der Artenvielfalt in der Calmont-Region ausgezeichnet.

Zudem werden zwischen 2017-2021 jedes Jahr drei Leuchtpunkte der Artenvielfalt an Ober-, Mittel- und Untermosel ausgezeichnet. Dass in Neef, einer bedeutenden historischen Weinbaulandschaft, ein weiterer Leuchtpunkt ausgezeichnet wird, freut auch DLR Mosel-Leiter Hubert Friedrich. Bereits 2010 hat die Dekade der biologischen Vielfalt begonnen und das Interesse an dem Thema wird immer größer. Bei den „Lebendigen Moselweinbergen“ gehe es darum die Geschichte der Mosellandschaft zu erzählen. „Viele sehen die Landschaft als schön an, aber was ist das Besondere an unserer Landschaft? Das wissen die meisten nicht“, so Hubert Friedrich. Doch das Interesse an der Kulturlandschaft ist groß und daher ist es die Motivation der Naturerlebnisbegleiter, die Menschen zum Erleben der Landschaft anzuleiten und auf die Besonderheiten hinzuweisen. “Bemerkenswert ist das Engagement in der Gemeinde Neef“, stellt Hubert Friedrich begeistert fest.

Ortsbürgermeister Harald Franzen ist besonders stolz auf die neue Auszeichnung für die Gemeinde Neef. Gemeinsam mit Irmgard Spreier enthüllte er die Skulptur auf dem Brunnenplatz als Zeichen des Leuchtpunktes. Für deren Gestaltung hatte sich Harald Franzen besonders ins Zeug gelegt und eigene Ideen eingebracht Auf einem großen Schieferblock in der Mitte der umgestalteten Kelter ist der Mosellauf und das Symbol des Leuchtpunktes abgebildet. Jetzt bildet die Skulptur den Startpunkt des neuen „Leuchtpunkt Wanderweges“. Irmgard Spreier führt mit Begeisterung durch die Neefer Weinberge und kann nun mit Stolz ihre „liebste Stelle an der Mosel“ als Leuchtpunkt der Artenvielfalt präsentieren.
(Text: Madeleine Weyand)

Die Leuchtpunkte sind vor Ort beschildert. Über einen QR-Code können Besucher mithilfe ihres Smartphones Informationen abrufen.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.lebendige-moselweinberge.de/leuchtpunkte.html. Zudem wird derzeit ein Film zum Leuchtpunkt gedreht, dessen Premiere im Rahmen des Neefer Weinfestes am 17. August stattfinden wird.

Weitere Informationen: Martina Engelmann-Hermen, Telefon 06531-956-156, E-Mail: martina.engelmann-hermen@dlr.rlp.de; Carsten Neß, Telefon 06531-956-184, E-Mail: carsten.ness@dlr.rlp.de 

© DLR Mosel 12.06.2019

Nach oben


© Moselwein e.V. / Ansgar Schmitz
© Moselwein e.V. / Ansgar Schmitz

600 Weine bewertet: Regionaler Qualitätswettbewerb der Mosel-Weinwerbung

Sehr fruchtig, harmonisch und vollmundig – so lautete das Urteil der Jury im Qualitätswettbewerb der Mosel-Weinwerbung zu den jungen Weinen des Jahrgangs 2018 von Mosel, Saar und Ruwer. Der Moselwein e.V. testete 600 Weine und Schaumweine aus dem Anbaugebiet in seiner Jahresauswahlprobe.

Etwa 200 Weinerzeuger von Saar bis Terrassenmosel waren dem Aufruf der Weinwerbung gefolgt und hatten ihre Weine zu dem Test eingereicht. 45 Juroren aus der regionalen Weinwirtschaft und Gastronomie, von Verbänden sowie aus der staatlichen Beratung probierten und bewerteten die Weine verdeckt im Steillagenzentrum des DLR Mosel in Bernkastel-Kues. In mehreren Finalrunden kürten die Tester schließlich die Siegerweine der einzelnen Kategorien. Bewertet wurde nach dem 100-Punkte-Schema.

Weine und Sekte der Rebsorte Riesling dominierten den Test. Darüber hinaus wurden Weine und Winzersekt aus den weißen Burgundersorten, aus der Rebsorte Elbling sowie Rotweine aus Burgundersorten bewertet. Die Liste der besten Weine veröffentlicht der Moselwein e.V. auf seinen Internetseiten unter www.weinland-mosel.de in der Rubrik Weinempfehlungen. Die 2018er Weißweine zeigten sich in der Probe mit ihren opulenten Fruchtaromen und würzigen Noten bereits in dem recht frühen Stadium sehr zugänglich. Die Qualität war insgesamt sehr gut, über die Platzierung entschied häufig nur ein halber Punkt. Einhelliges Urteil der Tester: Der 2018er ist ein Weinjahrgang, der ein breites Publikum ansprechen wird.

Die Verteilung der Sieger in den einzelnen Kategorien zeigt, dass die Qualität des Jahrgangs überall im Anbaugebiet hervorragend ist, vom Drei-Länder-Eck an der südlichen Mosel bis zur Terrassenmosel. Unter den besten Betrieben finden sich neben etablierten Weingütern auch neue Entdeckungen.

In der Kategorie Riesling Qualitätswein trocken belegten zwei Weingüter von Mittel- und Terrassenmosel punktgleich den ersten Platz: das Weingut Eifel & Clüsserath aus Trittenheim (Kreis Trier-Saarburg) (Kreis Cochem-Zell) mit seinem 2018er Trittenheimer Apotheke Riesling Qualitätswein trocken sowie das Weingut Leo Fuchs aus Pommern (Kreis Cochem-Zell) mit dem 2018er Vom grauen Schiefer Riesling Qualitätswein trocken. In der Kategorie „Riesling Qualitätswein feinherb“ siegte das Detzemer Weingut Michael Scholtes (Kreis Trier-Saarburg) mit dem 2018er Detzemer Maximiner Klosterlay Riesling Qualitätswein feinherb.

Den besten trockenen Riesling-Kabinettwein stellt das Weingut Kees-Kieren aus Graach (Kreis Bernkastel-Wittlich) mit dem 2018er Kinheimer Rosenberg Riesling Kabinett trocken. Das Weingut Lotz aus Erden (Kreis Bernkastel-Wittlich) überzeugte beim Riesling Kabinett feinherb mit dem 2018er Erdener Herrenberg Kabinett feinherb. Sieger in der Kategorie Riesling Kabinett lieblich/fruchtsüß ist das Weingut Lorenz in Detzem (Kreis Trier-Saarburg) mit seinem 2018er Trittenheimer Kabinett.

Der erste Platz beim Elbling ging an das Weingut Frieden-Berg in Nittel (Kreis Trier-Saarburg) für seinen 2018er „Einliter“ Elbling trocken. Sieger der Kategorie „Weiße Burgunder trocken“ ist das Weingut Jörg Thanisch in Lieser mit dem 2018er Weißburgunder Qualitätswein trocken. Zwei punktgleiche Erstplatzierte gibt es auch in der Kategorie Grauburgunder: Hier kürte die Jury den 2018er Pinot gris Spätlese trocken von der Gutsverwaltung Schloss Thorn (Kreis Trier-Saarburg) sowie den 2018er Grauer Burgunder trocken vom Weingut Schneider-Faber aus Kinheim (Kreis Bernkastel-Wittlich) zu den Besten. Der höchstbewertete 2018er Auxerrois Qualitätswein trocken kommt von der Saar, vom Weingut Würtzberg in Serrig (Kreis Trier-Saarburg).

Unter den 54 eingereichten trockenen Rotweinen aus Burgundersorten gefiel der Jury ein Wein aus dem Weingut Lehnert-Veit in Piesport am besten: Der 2016er Günterslay Spätburgunder Qualitätswein trocken hatte hier die Nase vorn, dicht gefolgt vom 2016er Falkenberg Spätburgunder aus dem gleichen Betrieb.

Winzersekt und Crémant aus klassischer Flaschengärung gehören bei den meisten Mosel-Betrieben ebenfalls zum Angebot. 58 schäumende Weine aus klassischer Flaschengärung wurden zum Test des Moselwein e.V. eingereicht. Die beste Note für Riesling-Sekt vergaben die Tester an den 2016er Ludwig van Beethoven Riesling Sekt brut nature vom Weingut Geschwister Köwerich in Köwerich (Kreis Trier-Saarburg). Der beste Elblingsekt der Probe ist der Rote Elbling Sekt brut vom Weingut Hubertus M. Apel aus Nittel (Kreis Trier-Saarburg). Bei den Schaumweinen aus Burgundersorten und Cuvées ging ein 2017er Spätburgunder Weißherbst Sekt brut vom Weingut Hubertus Reis in Briedel (Kreis Cochem-Zell) als Sieger hervor.

Die besten Produkte der Jahresauswahlprobe werden bei Veranstaltungen und Gebietspräsentationen der Mosel-Weinwerbung eingesetzt. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenlos und steht allen Erzeugern und Vermarktern von Weinen aus dem Anbaugebiet Mosel offen. Im zweiten Teil der Auswahlprobe wird der Moselwein e.V. die Riesling-Prädikatsweine des Jahrgangs 2018 ab Spätlese sowie hochwertige trockene Weine wie Großes Gewächs bewerten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle der Mosel-Weinwerbung in Trier, info@weinland-mosel.de, Telefon 0651 710280.

© Moselwein e.V.  29.05.2019

Nach oben


Foto: Chris Marmann
Mythos Mosel ist der Event für jeden Rieslingliebhaber und macht die Region in der zweiten Juniwoche zum Place-to-be für alle Weinfans. Foto: Chris Marmann

...in 2019 vom 14. bis 16. Juni (Ürzig - Briedel)

Bei „Mythos Mosel“ präsentieren rund 100 Weingüter von der Saar bis zur Terrassenmosel ihre besten Weine.

Das von den Moseljüngern organisierte Weinpräsentationswochenende lebt davon, dass sich Weingüter aus allen Verbänden und Vereinen zusammentun, um die Mosel zu repräsentieren, fernab eines Grenzdenkens. Mit der Veranstaltung zeigen Winzerinnen und Winzer gemeinsam die große Tradition des Moselweinbaus, wie auch die aktuelle Dynamik in der größten Steillagenweinbauregion der Welt.

Jedes der gastgebenden Weingüter hat drei Gastwinzer aus anderen Teilen des Anbaugebietes eingeladen, von der Saar und Obermosel bis zur Terrassenmosel. 
So können die Besucher an jeder Probierstation mehrere Winzer, deren Weine und die unterschiedlichen Lagen, Terroirs und Stilistiken des gesamten Weinanbaugebietes kennenlernen.

Zwischen den Moselorten gibt es einen Busservice, den die Besucher jederzeit nutzen können, um zwischen den Weingütern zu pendeln.

Infos & Tickets: www.mythos-mosel.de

Alle Informationen kompakt auf einen Blick: Flyer 2019

© Moselwein e.V. 04.2019

Nach oben


Würzlaygarten. Foto: DLR Mosel
Viele Weinberge werden seit mehr als 1000 Jahren bewirtschaftet. Mit ihrer Strukturvielfalt, den Trockenmauern
und dem milden Klima stellen sie einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar. Am Wochenende
laden Naturerlebnisbegleiter zu Entdeckungen in der uralten Weinkulturlandschaft ein. Foto: DLR Mosel

25. und 26. Mai 2019

Biologische Vielfalt ist aktuell in aller Munde. Bereits seit sieben Jahren beschäftigt sich das DLR Mosel innerhalb der Regionalinitiative intensiv mit diesem Thema. Am 25. und 26. Mai 2019 bilden nun die „Tage der Lebendigen Moselweinberge“ zum vierten Mal einen tollen Rahmen, die besondere Vielfalt von Flora und Fauna entlang der weinbaugeprägten Flussläufe zu entdecken.

Im gesamten Weinanbaugebiet Mosel führen an den zwei Tagen insgesamt 21 Wanderungen, Exkursionen und Workshops hautnah in die Welt mediterraner Pflanzen und streng geschützter Tiere. Dabei sind die Teilnehmer auch schon einmal mit dem Kanu von Schoden nach Kanzem unterwegs, erfahren wie sich wildes Kochen in Nitteler Weinbergen mit den dortigen Weinen verträgt oder werden zu den Leuchtpunkten der Artenvielfalt nach Sommerau, Trittenheim, Erden/Ürzig, Mesenich, Neef und Lehmen geführt. In einem Workshop im Heidenheimer Generationen-Schulgarten wird praxisnah gezeigt, wie mit Trockenmauern und Lesesteinhaufen auch private Grünflächen als Lebensraum gestaltet werden können. In Wolf werden mit Kindern kleine Appartements für Insektenhotels gebaut, die dann den neuen Themeweg „Zippammer´s Welt“ bereichern, der am 1. Juni eröffnet wird.

Näheres zum Programm unter https://www.lebendige-moselweinberge.de/stardesmonats/wp-content/uploads/2019/04/lm_tag2019_druck_news.pdf

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung durch Staatssekretär Andy Becht und Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardts findet am 25. Mai 2019 um 10 Uhr im Gemeindehaus Senheim, Am Gestade 6, 56820 Senheim statt. Andy Becht wird die Lebendigen Moselweinberge zum zweiten Mal als UN-Dekade-Projekt auszeichnen. Anschließend findet die Filmpremiere für den Leuchtunkt „Mesenicher Steinreichskäpp“ statt. Die neue interaktive Ausstellung der Lebendigen Moselweinberge wird ebenfalls durch den Staatssekretär zum ersten Mal präsentiert. Hier kann man zum Beispiel am Arten-Memory oder der Terroirkarte unterhaltsam sein Wissen über Natur und Landschaft an der Mosel ausprobieren.

Abschließend können die Gäste in den Senheimer Weinberg zum Stand der am Moselprojekt des Bauern- und Winzerverbands beteiligten Weinbauvizepräsidentin Stefanie Vornhecke spazieren, wo die Biotopbetreuerin Dr. Corinna Lehr botanische Besonderheiten vorstellt. Von dort aus bietet sich die Weinlagenwanderung nach Mesenisch an, die zu vielen köstlichen Weinen, aber auch zum Leuchtpunkt „Mesenischer Steinreichskäpp“ hinführt.

Kontakt: Martina Engelmann-Hermen, 06531-956-156, Carsten Neß, 06531-956-184


Programm nach Landkreisen

(Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz)

Eröffnungsveranstaltung in Senheim, Kreis Cochem-Zell

Eröffnung „Tage der Lebendigen Moselweinberge

Im Mai 1992 wurde in Rio de Janeiro die Konvention über die Biologische Vielfalt verabschiedet. Zur Erinnerung an diesen Meilenstein in der Erhaltung der biologischen Vielfalt hat die UN diesen Tag zum Tag der Artenvielfalt erklärt. Die Initiative „Lebendige Moselweinberge“ ist die regionale Antwort und erlebbare Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie.

Staatssekretär Andy Becht und die Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt eröffnen die Veranstaltung. Zum zweiten Mal werden die Lebendigen Moselweinberge als UN-Dekade-Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Passend dazu findet die Filmpremiere zum Leuchtpunkt der Artenvielfalt „Mesenicher Steinsreichskäpp“ statt. Anschließend entführt Dipl.-Biologin Dr. Corinna Lehr die Gäste in die faszinierende Pflanzen- und Tierwelt der Weinberge.

Samstag 25. Mai um 10:00 Uhr
Gemeindehaus Senheim, Am Gestade 6, 56820 Senheim


Landkreis Trier-Saarburg

Mit dem Kanu zu den Weinbergen

Die Fluss- und Weinlandschaft der Saar Entdecken! Wir beginnen mit einer Kanu-Fahrt von Schoden nach Kanzem (Naturschutzgebiet Wiltinger Saarbogen) und erklimmen im Anschluss die Weinberge. Uns begegnen ein Mosaik verschiedenster Lebensräume und ein „Leuchtpunkt der Artenvielfalt“. Für eine Stärkung mit Speisen und Saarwein ist an unseren „Verpflegungspunkten“ gesorgt.

Sonntag 26. Mai von 10 bis 17:00 Uhr
Treffpunkt: Kanu SaarFari, Hauptstr. 57a, 54441 Schoden (direkt am Saarufer) / Anreise: DB-Station Schoden/Ockfen 10 min zu Fuß, Erwachsene 40 €, Kinder und Jugendliche 25 €
Anmeldung bis zum 22. Mai: Weingut Dr. Frey, C-H. Treseler und K. Frey-Treseler, Alter Weg 9, 54441 Kanzem, 06501-945015, Flaschenpost@WeingutDrFrey.de

Wildes Kochen im Weinberg

Bei einem Spaziergang werden Wildkräuter vorgestellt und gesammelt, die wir gemeinsam im Felsengarten bei herrlichem Blick auf das Moseltal zu schmackhaften Speisen verarbeiten und genießen. Dazu werden passende Weine vorgestellt und probiert. Weitere Informationen: www.lehlinger.de

Samstag 25. Mai 2019, ab 15:00 Uhr bis zum Abend, 25 € pro Person, die Teilnehmerzahl ist begrenzt
Treffpunkt: Felsengarten „Im Lehlinger“ am Nitteler Fels (Leuchtpunkt der Artenvielfalt 2018)
Anmeldung: Dr. Johannes P. Orzechowski, 54453 Nittel, 06584-9927990, j@weinort-nittel.de

Sommerau – das Kleinod der Ruwer

Im tiefen Talkessel an der Ruwer liegt Sommerau. Bei der Wanderung durch den „Sommerauer Schloßberg“, Leuchtpunkt der Artenvielfalt 2019, wird die Flora und Fauna erkundet. Der unter Naturschutz stehende Teich am Fuß des Weinbergs gibt uralten Seerosen und vielen Tieren eine Heimat. Die Geschichte der Burgruine und des Ortes wird natürlich nicht fehlen. Verkostung von Sommerauer Weinen.

25. und 26. Mai 2019 ab 14:00 Uhr; 10 € / Person
Treffpunkt: Pizzeria Gut Sommerau, Bachweg 3, 54317 Sommerau
Anmeldung: Felix von Nell, felix@vonnell.de

Über Stock und Stein zum Wein

Erkunden Sie mit der Natur- und Erlebnisbegleiterin Katharina Burg die Flora und Fauna unserer Weinberge. Erfahren Sie wissenswertes zur Entstehung des Moseltales. Machen Sie Bekanntschaft mit der Schnirkelschnecke und dem Mauerpfeffer und genießen Sie anschließend eine Weinverkostung der durchwanderten Lagen mit Drei-Gänge-Menü im Weingut.

Samstag 25. Mai 2019, ab 14:00 Uhr Wanderung durch die Weinberge ca. 3 Stunden mit Weinverkostung einschließlich 3-Gänge-Menü 38 € pro Person  
Treffpunkt: Weingut Burg, Kirchenweg 3, 54340 Longuich-Kirsch
Anmeldung: Katharina Burg, 06502/5718, info@weingutburg.de

Uralt und doch lebendig – der Fährfels in der Trittenheimer Apotheke

Kurzwanderung über die Trittenheimer Brücke hinauf zum Leuchtpunkt Fährfels mit Entdeckungen rund um die Artenvielfalt. Wingertswege führen uns vorbei an den römischen Sarkophagen zurück zur Brücke.

Samstag 25.05.2019 von 14:30 bis 17:00 Uhr; 7 € / Person, Kinder frei, inklusive Mulsum und Moretum
Treffpunkt: 54349 Trittenheim, alter Brückenkopf auf der Ortsseite
Anmeldung: Marlene Bollig, 06507-6231, info@vinosella.de

Unscheinbares Nebental? Das Weierbachtal bietet alles was das Moseltal ausmacht

Kontrast wasserreicher Standorte / Trockenstandorte mit allen typischen Tieren und Pflanzen dieser Gegensätze.  Allgegenwärtige Schädlinge und Nützlinge und deren Netzwerke – biologischer Pflanzenschutz, Förderung der Artenvielfalt. Vielfältige Flora und ihr Nutzen für uns. Verkostung der Lagenweine

Sonntag 26. Mai 2019 von 13:00 – 16:00 Uhr, 5 € / Person
Treffpunkt Weingut Hermen, Johannes-Trithemius-Str. 59, 54349 Trittenheim
Anmeldung: Hans-Joachim Hoppe, 0174 543 7409, hans-joachim_hoppe@web.de

 

Landkreis Bernkastel-Wittlich

Steinige Lebensräume - Artenvielfalt in Trockenmauern und Lesehaufen

Lebensraum und Artenreichtum des Ökosystems Trockenmauer sollen unseren Generationen-Schulgarten in Heidenburg bereichern. Jung und Alt – Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde unseres Projektes sind zur Mitarbeit an unserer Trockenmauer eingeladen. Naturerlebnisbegleiterin und Winzerin Sibylle von Schuckmann-Karp zeigt in einem Workshop wie ein Lebensraum „Trockenmauer“ entsteht und warum diese steinigen Lebensräume so wertvoll sind.

Samstag 25.05.2019 von 13 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Generationen-Schulgarten (Ecke Schulstraße, Unterstwiese), Parken an der Mehrzweckhalle (Auf Ripp), 54426 Heidenburg
Anmeldung: Maria Eiden-Steinhoff, 06509 – 9108748, maria.eiden-steinhoff@bund-rlp.de

Kirche im lebendigen Moselweinberg

Geführte Wanderung zwischen Platten & Lieser. Wir besuchen die Paulskapelle (älteste Kapelle der Moselregion), wandern zum Dreifaltigkeitsplatz und Aussichtsturm „Grainskopf“, feiern einen Feldgottesdienst mit dem Landvolkseelsorger der Diözese Köln Pfarrer Jan Opielka, genießen Aussichten, erfahren Wissenswertes zur Geschichte, Geologie und Kultur rund um den Wein, lassen uns verwöhnen bei “Plattener-Deiwelsbraten“ und einer Weinverkostung. (Pendeldienst zum Zielort)

Sonntag, 26 Mai, 9:30 Uhr
Treffpunkt 54470 Lieser, Paulskirche nördlich oberhalb der Ortslage in den Weinbergen (ca. 2 km von Lieser entfernt). Wanderung zum „Dreifatigkeitsplatz“ und „Grainskopf“, 11:00 Uhr „Feldgottesdienst“, Wanderung und Weinverkostung/Mittagstisch 25 €, nachmittags Einkehr im Betrieb Roman Hower in Platten.
Anmeldung: Katholische Landvolkbewegung KLB Trier (0651/9484-125)

Wildkräuterwanderung durch den Brauneberger Klostergarten

Nach einem kleinen Aperitif im Weingut machen wir uns gemeinsam auf in den Brauneberger Klostergarten auf der Suche nach verschiedenen Wildkräutern. Anschließend verarbeiten wir die gesammelten Schätze weiter und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Glas Wein ausklingen.

Samstag 25. Mai 2019, 15:00 Uhr, Dauer 2,5 Stunden, 15 € / Person
Treffpunkt: Bio – Weingut Goswin Kranz, Weingartenstr.22, 54472 Brauneberg
Anmeldung: Sven Zerwas, 06534-93153, info@weingutgoswinkranz.com

Leuchtpunktwanderung "Erdener Prälat/Treppchen & Ürziger Sonnenuhr"

Geführte Wanderung auf engen Wingertspfaden, über Felsennasen geht es in Begleitung der NaturErlebnisBegleiterinnen Kiki Pfizer-Simon (Lösnich) und Claudia Müller (Ürzig) vorbei an der Kelteranlage Erden durch die einzigartige Felsenlandschaft Erdener Prälat/Treppchen & Ürziger Würzgarten, auf dem Rückweg Kennenlernen der Ürziger Sonnenuhr.

Samstag, 25. Mai 2019 um 14:00 Uhr, 25 € inkl. Getränke und Snacks
Treffpunkt: 13:45 Uhr Kelteranlage Erden
Anmeldung: Claudia Müller, 06532/945 90 92 oder 0160 84 28 967, Riesling@Benedict-Loosen-Erben.de oder
Kiki Pfizer-Simon, 06532 2130, weingut@gebrueder-simon.de

Wildbienen am Zippammerweg

Workshop zum Thema Wildbienen, Bau von Nisthilfen für Kinder von ca. 5 – 9 Jahren. Bitte eine leere, saubere Konservendose mitbringen.

25. Mai 2019 von 10 bis 13:00 Uhr
Treffpunkt: Kirchsaal in Wolf, 5 € / Kind (für Material und Getränke)
Anmeldung: Carmen Kittelberger, BWV Rheinland-Nassau e.V., moselprojekt@bwv-net.de

Die Weinberg-Schnuppertour

Schiefer – uralt – oder doch nicht? Warum schmeckt man den Schiefer im Wein? Praxisinfos zum Weinbau inmitten der Reben.

Samstag, 25. Mai 2019 von 15 – 18:00 Uhr, 15 € / Person, Kinder frei
Treffpunkt: Weingut Storck, Grabenstraße 16, 56841 Traben-Trarbach
Anmeldung: Peter Storck, 0171-6486120 oder 06541-6120, Peter@echt-storck.de


Kreis Cochem-Zell

Weinlagenfest Senheim – Mesenich

Das weinkulinarische Event am Moselsteig

Wein und regionale Leckereien direkt in der Natur genießen: entlang des Moselsteigs zwischen Senheim und Mesenich laden mehrere Winzerstände zum Entdecken der Weinvielfalt ein. Die Strecke führt vorbei am Leuchtpunkt der Artenvielfalt „Mesenicher Steinreichskäpp“ und auch in den Felsen der „Senheimer Lay“ ist für Naturbegeisterte viel zu entdecken.

An ihrem Stand informiert Winzerin Stefanie Vornhecke über das Moselprojekt „Steillagenweinbau schafft Vielfalt“, ausgezeichnet als Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt 2018“

Freitag, 24.Mai ab 18:00 Uhr (open end), Samstag, 25. Mai ab 11:00 Uhr (open end), Sonntag, 26. Mai ab 11 bis ca. 19:00 Uhr
Treffpunkt: In den Weinbergen zwischen Senheim und Mesenich
Kontakt: Stefanie Vornhecke, Zeller Straße 74, 56820 Senheim, Tel.: 02673-4412, Stefanie.vornhecke@t-online.de

Vom Ahorn zum Zimbelkraut

Botanischer Spaziergang durch den Burggarten der Ravenés in Cochem

Der Garten unterhalb der Reichsburg in Cochem wurde 1870 nach den Ideen des Burgherren Ravené angelegt. Noch heute prägen Bäume, Sträucher und typische Pflanzen alter Burganlagen den Garten.

Samstag, 25. Mai 2019, 14 – 15:30 Uhr und
Sonntag, 26. Mai 2019, 10 – 11:30 Uhr
Teilnahme ist kostenlos
Treffpunkt: Eingang zum Serpentinenweg, Martinstor, Burgfrieden
Anmeldung: Kreisverwaltung Cochem-Zell, Fachbereich Bauen und Umwelt, Mechthild Haupts, 02671/61-457, Umweltberatung @cochem-zell.de


Landkreis Mayen-Koblenz

Mit den Razejungen auf dem Weinbergerlebnispfad

Geführter Rundgang im Razejungewingert (Leuchtpunkt der Mosel) in der Lehmener Würzlay. Kompakt werden Flora und Fauna der Terrassenmosel vermittelt, eine ausgewöhnlich hohe Artenvielfalt ist zu bewundern. Mediterrane Kräuter verströmen ihren Duft und können probiert werden. Typische Jahrhunderte alte Trockenmauern mit kunstvollen Treppen sind zu bestaunen sowie Fossilien aus der Würzlay. Zu allen Themen rund um den traditionellen Weinbau werden detaillierte Informationen gegeben. Festes Schuhwerk erforderlich!

Sonntag, 26. Mai, Führung jeweils um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden
Erwachsene 7 €, Kinder von 7 bis 16 Jahre 3 € inklusive ein Glas Riesling oder Traubensaft
Treffpunkt: Razejungewingert /Rastplatz in der Lehmener Würzlay, Am Radweg Lehmen-Kattenes in 56332 Lehmen, jeweils 15 Minuten vor Führungsbeginn
Anmeldung bis 15.05.19 bei Dieter Möhring, 02607-1663, d.moehring@freenet.de

Steppensattelschrecke trifft Nordisches Streifenfarn

Individuen aus unterschiedlichen Ursprungsgebieten leben in den Moselweinbergen. Wie es dazu kommt, wird auf der Wanderung erklärt und gezeigt.

Sonntag, 26. Mai 2019 von 10 bis 14:00 Uhr, Preis pro Person:  24 € inklusive 4 Weine und Brot
Treffpunkt:  Brücke am Eingang zum Schrumpftal, 56332 Hatzenport
Anmeldung: Magdalena Ibald, Fon 02605-2369, weingut@die-traubenhueter.de

Reben und Leben

Die Naturerlebnisbegleiterinnen Maria Gietzen und Ursula Mogg führen über den WeinWetterWeg in Hatzenport, einem Hotspot der artenreichen Weinbergsflora und -fauna an der Terrassenmosel, hin zum neuen Wingertstheater mit einzigartiger Aussicht hoch über dem Moseltal, wo die Winzerin Kornelia Kröber-Löwenstein aus ihrem Buch „Das Jahr der Winzerin“ liest. Unterwegs werden Kostenproben von Steillagen-Rieslingen der Terrassenmosel gereicht, zur kleinen Stärkung gibt es Häppchen aus der Winzerinnenküche. Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Winzerhof Gietzen statt.

Sonntag, 26. Mai 2019 von 11 – 14:00 Uhr / Preis pro Person:  16 €
Anmeldung bis 18. Mai bei Maria Gietzen, Tel. 02605 952371, e-mail service@winzerhof-gietzen.de

Biovielfalt am Koblenzer Marienberg

Vielfalt auf kleiner Fläche: Weinbergpfirsich, Majoran und Lattich aus der Steilterrasse! Der Weinberg bietet einer Vielzahl von Pflanzen und auch Tieren Lebensraum. Der Wein- und Naturerlebnisbegleiter Kalle Grundmann erzählt von Mauerpfeffer, Brennnesseln, Schmetterlingen, Wildbienen und die Zusammenhänge im Ökosystem. Mit einer Weinprobe (4 Weine) am alten Schuppen und im Felsenkeller ein besonderes Erlebnis. Erleben Sie die Vielfalt im Weinbau am Koblenzer Marienberg

Samstag, 25. Mai, 14:00 bis ca. 16:00 Uhr, 18 € / Person
Treffpunkt: Weingut Schwaab, In der Laach 93  56072 Koblenz
Anmeldung: Weingut Schwaab, info@weinkeller-schwaab.de, 0261/4030840

Erlebnisführung: Schiefer, Löss, Schlamm am Koblenzer Marienberg

Wanderung mit der Wein- Naturerlebnisbegleiterin Dagmar Stadtfeld durch den Koblenzer Marienberg, mit wunderschönem Blick auf das Moseltal. Dabei wird der Frage nachgegangen: Wie und warum kam es zur Entstehung dieser Landschaft? Welche Auswirkungen sehen wir heute noch? Erfahren Sie, wie die besondere Geologie und das einzigartige Klima heute die Qualität der Weintrauben prägt. Im Anschluss findet eine Weinverkostung im Felsenkeller des Weingutes Schwaab statt.

Samstag: 25. Mai 2019 von 16:15. bis 18:15 Uhr; Kosten: 18 € pro Person
Treffpunkt: Weingut Schwaab, In der Laach 93  56072 Koblenz
Anmeldung: Weingut Schwaab, info@weinkeller-schwaab.de, 0261/4030840


Zusatztermin im Kreis Cochem-Zell

Leuchtpunktwanderung „Neefer Petersberg“               

Eine geführte NaturErlebnisWanderung  an der kleinsten Moselschleife auf die Höhe des zum Leuchtpunkt der Terrassenmosel ausgezeichneten Neefer Petersberges mit seinen historischen Baudenkmälern wie der Petersbergkapelle, Eulenköpfchen, Höhenkreuz, der alten Weinlage des Frauenberges mit seinen markanten Felsen und Trockenmauern und  einer artenreichen Flora und Fauna. Zum Festanlass der Verleihung des Leuchtpunktes geben die Neefer Winzer Amlinger, Blümling und Kaufmann je eine kleine Weinprobe an Panorama Aussichtspunkten. Rucksack zum Transport des Glases und Wasser mitbringen,gutes Schuhwerk und witterungsgemäße Kleidung.

Sonntag, 09.06.2019 um 14 bis 17:30 Uhr; 5 € incl. Führung, 3 Weinproben und Weinglas
Treffpunkt: Brunnenplatz an der Mosel in 56858 Neef
Anmeldung: Tourist-Info Neef, 06542- 1814055, touristinfo@neefmosel.de und Irmgard Spreier 06578-7283 o. 015146198011


© Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel
    Abteilung Weinbau und Oenologie 

Nach oben


Bewerbung bis 15. Juni möglich

Die Mosel-Weinwerbung ruft alle Ortsweinhoheiten und weininteressierten jungen Frauen aus dem Anbaugebiet auf, sich für die Wahl der Mosel-Weinkönigin am 13. September 2019 zu bewerben. Dann wird Amtsinhaberin Laura Gerhardt ihre Nachfolgerin krönen. Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto nimmt bis 15. Juni die Geschäftsstelle des Moselwein e.V. in der Gartenfeldstraße 12a in 54295 Trier entgegen.

Als Repräsentantinnen des gesamten Weinanbaugebietes übernehmen die Mosel-Weinkönigin und ihre Weinprinzessinnen ein vielseitiges und spannendes, aber auch forderndes Aufgabengebiet mit rund 200 Einsätzen in der Region sowie weit darüber hinaus. Dazu gehören Auftritte bei Gebietspräsentationen, Weinfesten sowie Wein- und Tourismus-Messen, beispielsweise in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München. Gute Kenntnisse des Weinanbaugebietes, seiner Rebsorten und Weine sowie Kommunikationsfreude sind die Voraussetzungen für diese Tätigkeit. Die Weinmajestäten berichten in den sozialen Medien von ihren Einsätzen.

Als Dienstfahrzeug erhält die neue Weinkönigin einen Opel Adam, den die Weinwerbung für das Amtsjahr zur Verfügung stellt. Zudem erhalten Weinkönigin und Weinprinzessinnen finanzielle Unterstützung für Anschaffung von Garderobe und Aufwandsentschädigungen für die Einsätze.

Die Bewerberinnen müssen mindestens 18 Jahre alt und unverheiratet sein, aber sie müssen nicht aus einer Winzer- oder Weinhändlerfamilie stammen. Berufliche Tätigkeit in der Weinbranche, beispielsweise im Marketing oder im Vertrieb, besondere Kenntnisse im Weinbau oder in der Kellerwirtschaft qualifizieren ebenso für das Amt. Erfahrungen als Ortsweinkönigin sind hilfreich, aber keine Bedingung für eine Kandidatur.

Die Wahl erfolgt durch eine Jury aus Medienvertretern sowie Fachleuten der Wein- und Touristikbranche. Je nach Anzahl der Bewerberinnen findet ein Vorauswahlverfahren im August statt. Die Kandidatinnen für das Finale werden in Filmporträts vorgestellt.

Weitere Auskünfte erteilt Christa Borne, Telefon 0651 71028-13 (Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr), cb@weinland-mosel.de. Sie nimmt die Bewerbungen auch per E-Mail entgegen.

© Moselwein e.V.  15.05.2019

Nach oben


Foto: Moselwein e.V.
Das Foto zeigt von links: Achim Rosch, stellvertretender Abteilungsleiter DLR Mosel, Ansgar Schmitz, Geschäftsführer Moselwein e.V., Albrecht Ehses, Geschäftsführer Wein und Tourismus bei der IHK Trier, Gerhard Knauf, Volksbanken Raiffeisenbanken der Region, und Andreas Wonner, Gebietsverkaufsleiter Gerolsteiner Brunnen vor der Weinwand im „Gasthaus des Rieslings - Zeltinger Hof“ in Zeltingen-Rachtig. Foto: Moselwein e.V.

Gastronomie-Weinwettbewerb geht mit neuem Konzept an den Start

Nie war die Qualität der Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel so gut wie aktuell. Das gilt auch für die offenen Ausschankweine in der Gastronomie und Hotellerie. Der Gastronomie-Weinwettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ hat dazu seit 1999 einen wichtigen Beitrag geleistet: Gastgeber und Winzer haben gemeinsam daran gearbeitet, die Qualität der Schoppenweine zu verbessern, sich auszutauschen, das Servicepersonal zu schulen und dem Gast damit eine positives Aha-Erlebnis beim ersten Kontakt mit Moselwein zu verschaffen.

Nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten haben sich die Träger entschlossen, auf der Grundlage des Schoppen-Wettbewerbs ein neues Gastronomieprojekt rund um den Moselwein zu entwickeln. „Der Beste Schoppen Mosel“ wird zum „Weingastgeber Mosel!“ In einer Pressekonferenz im Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig informierten die Initiatoren von Industrie- und Handelskammer Trier, Moselweinwerbung und DLR Mosel über das Projekt.

Kernpunkt ist dabei, den bisher auf der Qualität der einzelnen Schoppenweine basierenden Wettbewerb in eine betriebsbezogenere Form zu überführen, die das gesamte Moselwein-Angebot von Hotels, Restaurants, Speiselokalen, Wirtshäusern, Weinschänken und weiteren gastronomischen Betrieben berücksichtigt. Damit wird der Wettbewerb auch attraktiv für Gastgeber, die sich nicht am Schoppen-Projekt beteiligt haben.

Anlass für die Umstellung des Wettbewerbs sind neben der allgemeinen, positiven Qualitätsentwicklung auch veränderte Rahmenbedingungen, Auflagen im Datenschutz sowie neue Aufgaben und personelle Veränderungen bei einzelnen Kooperationspartnern.

In Zukunft wird es nicht darum gehen, nur mit dem Schoppenangebot zu punkten, sondern Gastgeber aus Hotellerie, Gastronomie und Weinwirtschaft auszuzeichnen, die den Moselwein in ihren Betrieben besonders in Szene setzen und den Gästen auf eine vielfältige und kreative Weise näherbringen. Die Schulung der Servicemitarbeiter in den gastronomischen Betrieben ist ein wichtiger Aspekt des Projektes.

Dabei werden die Träger – Moselweinwerbung, Industrie- und Handelskammer Trier sowie Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel – auf dem in 20 Jahren entstandenen Netzwerk aus Weinwirtschaft und Gastronomie aufbauen. Unterstützt werden sie dabei von der IHK Koblenz, vom Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz als neuem Projektpartner sowie von den langjährigen Kooperationspartnern Gerolsteiner Brunnen, Volksbanken Raiffeisenbanken der Region sowie der Firma Riedel The Wine Glass Company als einem der führenden Weinglashersteller.

Jeder Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb, der Moselweine anbietet, sowie die Winzergastronomie kann sich kostenlos am Wettbewerb beteiligen. Eine Ausschreibung ging kürzlich an die Betriebe, die sich in den vergangenen Jahren am Schoppenwettbewerb beteiligten, sowie an weitere Gastgeber in der Region Mosel-Eifel-Hunsrück. Die Teilnehmer erhalten nach Eingang ihrer Voranmeldung entsprechende Anmelde- und Abfrageunterlagen und müssen z.B. ihre Weinkarten und weitere Unterlagen zur Präsentation von Moselweinen in ihrem Betrieb einreichen. Neben dem Umfang der Weinkarte, der Bandbreite der Rebsorten, Weinstile und Jahrgänge spielen auch Informationen für die Gäste sowie Veranstaltungen und besondere Angebote um den Moselwein eine Rolle. Auch die Zusammenarbeit mit den Lieferanten der Weinwirtschaft ist ein Bewertungskriterium, beispielsweise die Schulung der Servicemitarbeiter im Rahmen von Exkursionen und Weingutsbesuchen.

Im Juli bieten die Wettbewerbsträger in Trier, Bernkastel-Kues und Cochem kostenlose sensorische Schulungen für Servicemitarbeiter in der Gastronomie an. Die Teilnehmer dieser Seminare erhalten Informationen über das Weinanbaugebiet, die wichtigsten Rebsorten, den Einsatz der Weine zu Speisen und lernen auch, Weinfehler wie Korkschmecker zu erkennen. Das DLR Mosel hat ein Schulungskonzept erarbeitet, das in Zusammenarbeit mit der IHK Trier und der Moselweinwerbung umgesetzt wird. Betriebe, die ihre Mitarbeiter zu diesen Schulungen schicken, erhalten Zusatzpunkte im Rahmen des Wettbewerbs. Die Schulungen finden am 2. Juli im Tagungszentrum der IHK in Trier, am 9. Juli im Steillagenzentrum des DLR Mosel in Bernkastel-Kues und am 16. Juli im Hotel Brixiade in Cochem statt.

Eine Jury aus regionalen und überregionalen Fachleuten der Gastronomie und Weinwirtschaft wird die teilnehmenden Betriebe und ihre Moselwein-Präsentation bewerten und in fünf Kategorien die Sieger küren. Die besten Betriebe erhalten Preise im Gesamtwert von 7.500 Euro. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten eine Urkunde sowie die Plakette „Ausgezeichneter Weingastgeber Mosel“ – sofern sie vorher bereits mindestens zwei Jahre erfolgreich am Schoppenwettbewerb teilgenommen haben. Denn diese Haus-Plakette gibt es nur für jene, die mindestens drei Jahre lang in Folge eine bestimmte Bewertungsquote erreicht haben. Durch diese Regelung haben die bisherigen Besten Schoppen-Gastgeber eine besondere Motivation, sich auch am neuen Weingastgeber-Wettbewerb zu beteiligten. Neuteilnehmer ab 2019 können die Plakette durch eine kontinuierliche erfolgreiche Teilnahme in Zukunft ebenfalls erreichen.

Der Sieger jeder Kategorie erhält im Rahmen einer feierlichen Siegerpräsentation im Spätsommer einen Preis im Wert von 1.500 Euro. Die Preise werden von den Volksbanken Raiffeisenbanken der Region, dem Gerolsteiner Brunnen, Riedel The Wineglass Company, dem Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz und dem Moselwein e.V. gestiftet und überreicht.

Die Hauptpreise werden in folgenden Kategorien vergeben:

  • Beherbergungsbetrieb bis 3 Sterne – Preis des Moselwein e.V.
  • Beherbergungsbetrieb gehoben (Gourmet, ab 3 Sterne Superior) – Preis des Gerolsteiner Brunnens
  • Gastronomie allgemein (beispielsweise Wirtshaus, Café, Weinstube, Speiselokal) – Preis der Volksbanken Raiffeisenbanken der Region
  • Gastronomie gehoben (Spezialitätenrestaurant, Gourmet) – Preis des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz
  • Winzergastronomie (Gutsausschank, Straußwirtschaften) – Preis von Riedel The Wine Glass Company

Interessierte Gastgeber erhalten eine Voranmeldung zum Wettbewerb und zu den Schulungen bei der IHK Trier, Geschäftsfeld Wein und Tourismus, Telefon 0651 9777-203, moersch@trier.ihk.de, sowie auf der Internetseite www.weingastgeber-mosel.de.

© Moselwein e.V.  16.05.2019

Nach oben


 

SWR4 Rheinland-Pfalz lädt zum "SWR4 Wanderspaß" an Muttertag, 12. Mai 2019, nach Enkirch ein

Der "SWR4 Wanderspaß" führt im Wonnemonat Mai an die Mosel: Am Sonntag, 12. Mai 2019, heißt es in Enkirch Wanderschuhe schnüren und im Anschluss bei guter deutscher Musik gemeinsam feiern.

Treffpunkt ist um 9:00 Uhr auf dem Festivalplatz in Enkirch. Traditionell feiern die SWR4-Wanderer zur Einstimmung eine ökumenische Andacht, danach starten sie auf die drei Routen verschiedener Länge und Schwierigkeit durch die malerische Umgebung von Enkirch. Auch die SWR4-Moderatoren Michael Münkner und Stefan Nink, die SWR4-Experten Stefan Bender und Heike Boomgaarden sowie viele Mitarbeitende aus dem SWR4-Team sind auf den Wanderrouten unterwegs.

Vom Korn zum Wein - von der Mühle zur Mosel
Unter dem Motto "Vom Korn zum Wein - von der Mühle zur Mosel" führt die Tour durch das Enkircher Großbachtal ins Ahringsbachtal und zur Starkenburger Mühle. Vor dort geht es hinauf nach Starkenburg, das bekannt ist für seine alten Backhäuser und seine Burgruine. Am Rande des kleinen Ortes hoch über der Mosel folgt ein fast alpiner Abschnitt über den Moselhöhenweg zurück in Richtung Enkirch. Über 270 Höhenmeter zeigt der Rundweg auf elf Kilometern und rund vier Stunden lang immer wieder wunderschöne Aussichten auf Mosel, Hunsrück und Eifel.

Ein Blick - fünf Täler
Die zweite Wanderung "Ein Blick - fünf Täler" hat, vorbei an Enkirchs besten Weinbergslagen, den "Fünf-Täler-Blick" zum Ziel. Hoch oben über der Mosel erwartet die Wanderer ein spektakuläres Panorama mit dem Blick über Enkirch mit seinen vier Seitentälern und das Moseltal. Der Rundweg von 7 Kilometern überwindet 175 Höhenmeter und dauert etwa zwei Stunden und 15 Minuten.

Enkircher Gässchen-Rundweg
Die dritte Route, der Enkircher "Gässchen-Rundweg", nimmt die Besucherinnen und Besucher zu einer 3-Kilometer-Runde durch das Dorf mit. Es sind 120 Höhenmeter zu schaffen, die Wanderung wird gut anderthalb Stunden dauern. Für die Entdeckungstour durch einen der ältesten Weinorte an der Mosel, um 1286 Jahre Ortsgeschichte zu spüren und in den verwinkelten, manchmal steilen Gassen malerische Fachwerkhäuser zu bewundern, ist ebenfalls gutes Schuhwerk angeraten. Wie die beiden anderen Routen ist auch diese Tour nicht geeignet für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren.

Großes Schlager-Konzert auf dem Festivalplatz 
Nach dem Wandern wird gemeinsam mit Stars des deutschen Schlagers gefeiert. Ab 13:00 Uhr sorgen beim großen SWR4-Konzert auf dem Festivalplatz voXXclub, Anita & Alexandra Hofmann, Christian Lais, André Stade und Christin Stark für beste Laune.

Für alle, die nicht dabei sein können, gibt es ab 13:00 Uhr einen Live-Stream auf SWR4.de und das SWR4-Festivalradio sendet von 12:00 bis 18:00 Uhr.


© Mosellandtouristik  02.04.2019

Nach oben


Foto: © DWI
Foto: © DWI

 

Zu Sonnenuhren und Smaragdeidechsen

Wein-Wanderwochenende im Anbaugebiet Mosel am 27. und 28. April: Mehr als 20 geführte Touren von der Saar bis zur Terrassenmosel

Auf Felsenwegen, zu Sonnenuhren, Smaragdeidechsen und dem Riesling-Kartell geht es am letzten April-Wochenende: Am deutschen WeinWanderWochenende gibt es im Weinanbaugebiet Mosel wieder viel zu entdecken und zu genießen. Winzer, Kultur- und Weinbotschafter sowie Touristiker bieten am Samstag und Sonntag, 27. und 28. April, von der Saar bis zur Terrassenmosel mehr als 20 geführte Wanderungen rund um das Thema Wein an.

Unter dem Motto „Wandern wo der Wein wächst“ veranstalten das Deutsche Weininstitut und die Gebietsweinwerbungen aller 13 Weinanbaugebiete jedes Frühjahr am letzten April-Wochenende dieses Projekt, um die Weinregionen als Wanderziele zu bewerben. An Mosel, Saar und Ruwer werden den Wanderfreunden vielfältige Möglichkeiten geboten, ihr Hobby mit abwechslungsreichen Weinerlebnissen zu verbinden und die regionale Weinkultur zu entdecken. Die Gäste erleben Wein und Landschaft hautnah und genießen Weine und Speisen inmitten der Reben. Dazu gibt es Informationen rund um den Weinanbau, Geologie, Historie, Pflanzen und Tierwelt.

Alle Weinwander-Termine sind im Internet unter www.deutscheweine.de/tourismus zu finden. Eine Broschüre zum Weinwander-Wochenende gibt es kostenlos beim Deutschen Weininstitut in Bodenheim, Telefon 06135 93230, beim Moselwein e.V. in Trier, Telefon 0651 710 280, info@weinland-mosel.de, sowie bei vielen Touristinformationen der Region. Bei den meisten Touren ist eine Anmeldung bei den örtlichen Veranstaltern erforderlich.

Die Touren im Weinanbaugebiet Mosel im Einzelnen:


Kreis Trier-Saarburg

Weinbergswanderung mit Weinprobe, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: Weingut Schmitt-Kranz, Hauptstr. 20, Riol, Email: frank.kuehn@yahoo.de, Telefon 06502 - 5189, www.schmitt-kranz.de

Vini e Mustea cum Moretum an der Villa Rustica – Klein aber fein-passend zum Wein, 27. April, 13 Uhr, Treffpunkt: Villa Rustica Mehring, Weingut Jutta Fassian, Email: Weinejf@t-online.de, Telefon 06502 -4387,

WeinWege, 27. April, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Ortsmitte, am Kirchenvorplatz, Kultur- und Touristikverein Detzem e.V., Email: info@ferienhaus-regnery.de, Telefon 0173 2978970,

Rebstock trifft Rebstock - wandern wo der Wein wächst, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: Weingut H.J. Thul & Sohn, Email: hj@weinthul.de, Telefon 06507 - 4125; 0175 9214361,

Wein- und Kulturtour rund um Longuich-Kirsch, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: WeinKulturgut Longen-Schlöder, Kirchenweg 9, Longuich, Email: info@longen-schloeder.de, Telefon 06502 8345,

Saar meets Asia, 27. April, 13 Uhr, Treffpunkt: Weingut Willems-Willems, Mühlenstr. 13, 54329 Konz-Oberemmel, Kontakt: Weingut Albrecht Schmitt, info@weingut-albrecht-schmitt.de; peter@schiefer-trifft-muschelkalk.de, Telefon 06501 6039048, 0151 70111260, www.weingut-albrecht-schmitt.de,

Schlemmerwanderung mit Klettersteig, 27. April, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Römische Villa Rustika, Mehring, Weingut Bernd Klein, Email: berndklein59@gmx.de, Telefon 06502 936262, www.winzer-klein.de

Weinlagenwanderung in Mehring, 28. April, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Römische Villa Rustica, Mehring, Weingut Bernd Klein, Email: berndklein59@gmx.de,Telefon 06502 - 936262, www.winzer-klein.de

Weinwanderung durch den "Nitteler Felsenweg", 28. April, 11 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Nittel, Weingut Welter, Email: info@charlys-weinkeller.de, Telefon 06583 495, www.charlys-weinkeller.de

WeinWege, 28. April, 14.30 Uhr, Treffpunkt: Treffpunkt: Detzem, am X. Meilenstein ( Ortsmitte), Kultur- und Touristikverein, Email: ffr-detzem@web.de, Telefon 0173 - 2978970, www.detzem.de

Kreis Bernkastel-Wittlich

Gestein, Riesling und die Ürziger Sonnenuhr, 28. April, 10 Uhr, Treffpunkt: WeinGut Benedict Loosen Erben, Ürzig, Email: Riesling@Benedict-Loosen-Erben.de, Telefon 06532 - 9459092, www.Benedict-Loosen-Erben.de

Alte Steine und junge Drachen neu entdeckt, 27. u. 28. April, 11 Uhr, Treffpunkt: Weingut Reuter-Dusemund, Weingut Reuter-Dusemund, Email: weingut@reuter-dusemund.de, Telefon 06534 - 740, www.reuter-dusemund.de

Gehst Du mit mir Steil?, 27. April, 11 Uhr, Treffpunkt: Moselufer 32, Ürzig, Weingut Urzecha Hof, Email: urzechahof@gmx.de, Telefon 0173 5788958, www.urzechahof.de

Weinlagen-Wanderung in Kröv, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: An der Weinbrunnenhalle Kröv / Tourist-Information, Moselweinstr. 35, Email: info@kroev.de, Telefon 06541 9486, www.kroev.de

Auf den Spuren von Pfalzgraf & Teufel, 27. April, 15 Uhr, Treffpunkt: Moselpromenade (Parkplätze vorhanden), Gemeinde Reil , Email: info@reil-mosel.de, Telefon 06542 21036, www.reil-mosel.de

Zum Sorentberg durch Wald und Flur; Mosel-Weine-Genuss-Natur, 28. April, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Moselpromenade (Parkplätze vorhanden), Touristinformation Reil, Email: info@reil-mosel.de, Telefon 06542/21036, www.reil-mosel.de

Gestein, Riesling und die Ürziger Sonnenuhr, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: WeinGut Benedict Loosen Erben, Ürzig, Email: Riesling@Benedict-Loosen-Erben.de, Telefon 06532 – 9459092, www.Benedict-Loosen-Erben.de


Kreis Cochem-Zell

Zeller Schwarze Katz-Festival, 28. April, 11 Uhr, Treffpunkt: Weinlounge am Marktplatz Zell (Mosel), Heimat- und Verkehrsverein Zell/Mosel e.V., Email: Bettina-salzmann@t-online.de, Telefon 06542 960033, www.zell-mosel.com

Mosel-Wein-Natur-Erleben, 27. April, 14 Uhr, Treffpunkt: Weingut im Gymnicher Hof, Kirchstr. 8, Poltersdorf, Email: info@wein-gymnicher-hof.de, Telefon 02673 1684; 0160 98607658, www.Wein-Gymnicher-Hof.de

Promillewanderung mit dem Riesling-Kartell, 27. April, 13 Uhr, Treffpunkt: Pündericher Moselfähre, Das Riesling-Kartell, Email: info@paulushof.de, Telefon 0178 2889595, www.riesling-kartell.de


Kreis Mayen-Koblenz

Wein, Wärme, Wonne - Smaragdeidechse trifft den Trauben naschenden Hasen auf dem WeinWetterWeg, 27. April, 13 Uhr, Treffpunkt: Weingut Winzerhof Gietzen, Email: service@winzerhof-gietzen.de, Telefon 02605 - 952371, www.winzerhof-gietzen.com

© Moselwein e.V.  08.04.2019

Nach oben


Mosel-Stand auf der ProWein 2018 Foto: Moselwein e.V./Thomas Vatheuer
Mosel-Stand auf der ProWein 2018 Foto: Moselwein e.V./Thomas Vatheuer

 

Steillagengebiet mit großem Auftritt in Düsseldorf

Der Mosel-Gemeinschaftsstand auf der Fachmesse ProWein stieß in den vergangenen Jahren auf sehr positive Resonanz. Das Design wurde von Ausstellern wie Besuchern gleichermaßen gelobt. An diesen Erfolg will der Moselwein e.V. als Organisator des Standes in diesem Jahr mit einem erneuerten Stand anknüpfen. Das erfolgreiche Standkonzept wird beibehalten, Mobilar und Fotomotive werden erneuert.

59 Weingüter und Sektmanufakturen von Mosel, Saar und Ruwer präsentieren ihr Sortiment am Stand der Gebietsweinwerbung in Halle 13 (Standnummer C 81). Darunter sind auch wieder mehrere Betriebe, die erstmals auf der Messe vertreten sind. Vom Crémant bis zum Großen Gewächs, vom trockenen Elbling bis zur edelsüßen Riesling-Rarität sind am Gemeinschaftsstand alle Rebsorten und Weinstile der Region vertreten. Dazu gehören zunehmend Weine aus Burgundersorten, deren Anteil an der Gebietsfläche inzwischen bei rund zwölf Prozent liegt. Fast alle Betriebe bieten neben den Klassikern Riesling, Rivaner oder Elbling auch Weiß-, Grau- und Spätburgunder an.

Der Gemeinschaftsstand bietet dem Fachpublikum die Sortimente bekannter und neuer Betriebe von Ober-, Mittel- und Terrassenmosel sowie Saar und Ruwer. Zehn Degustationsveranstaltungen an der Verkostungstheke geben kompakt Einblick in wichtige Weinkategorien und Themen des Gebietes. Dabei können die Besucher das ganze Spektrum der Mosel kennenlernen, von Jungweinen des 2018er Jahrgangs bis zu gereiften trockenen Spitzenweinen. Der Bernkasteler Ring stellt unter dem Titel „Kellerschätze“ Große Gewächse der Rebsorte Riesling aus den Jahrgängen 2006 bis 2016 vor, zudem gibt es eine Probe mit den 2017er Großen Gewächsen. Weiteres Thema der Verkostungen sind klassische, fruchtsüße Spät- und Auslesen aus Mosel-Steillagen. Die Elblingfreunde der Südlichen Weinmosel geben Einblick in die Sortenvielfalt von den Muschelkalkböden der oberen Mosel. Über die Grenzen geht es mit der internationalen Mosel-Vereinigung „Terroir Moselle“, die mit dem Schwerpunkt „Grauburgunder“ Weine von mehr als 400 Kilometern Flusslauf präsentiert, von den Cotes de Toul in Frankreich über Luxemburg bis zur Terrassenmosel. Insgesamt stehen bei den Veranstaltungen in der Verkostungszone Produkte von rund 100 Erzeugern aus dem Anbaugebiet zur Probe.

Der 500 Quadratmeter große Mosel-Stand, an dem sich Bernkasteler Ring, MoselJünger und der Klitzekleine Ring beteiligen, dient als Anlaufstelle für internationale Fachbesucher, die sich für Weine von Mosel, Saar und Ruwer interessieren und sich über Neuheiten und aktuelle Trends aus der Region informieren möchten. Zudem platzieren sich im Umfeld in Halle 13 viele weitere Betriebe der Region mit ihren eigenen Ständen, darunter die Winzergenossenschaft Moselland e.G., mehrere große Wein- und Sektkellereien sowie große Weingüter. Auch am benachbarten Stand von Ecovin sowie bei der Generation Riesling sind Betriebe von Mosel und Saar dabei. Insgesamt sind auf der ProWein rund 100 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer vertreten, der Großteil in Halle 13. Die stärkste Konzentration von Mosel-Betrieben außerhalb von Halle 13 findet sich am VDP-Stand in Halle 14, wo rund 20 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer ihre Weine vorstellen.Alle Aussteller und Veranstaltungstermine am Mosel-Stand gibt es auf der Internetseite www.weinland-mosel.de/aktuelles.

Die Veranstaltungen am Mosel-Stand:

Sonntag, 17. März 2019

12:00 Uhr "Kellerschätze“ im Bernkasteler Ring: Großes Gewächs 2006 - 2016":

Superpremium-Riesling trocken der Spitzenlagen aus 10 Jahrgängen.

14:00 Uhr Guts- und Schoppenweine aus dem Rekordjahrgang: Kostproben des Jahrgangs 2018 aus dem Weinanbaugebiet Mosel.

16:00 Uhr Terroir Moselle: Von gris bis grau: Grauburgunder und andere Spezialitäten aus dem europäischen Tal der Mosel von Frankreich über Luxemburg bis Deutschland.

Montag, 18. März 2019

10:00 Uhr Guts- und Schoppenweine aus dem Rekordjahrgang: Kostproben des Jahrgangs 2018 aus dem Weinanbaugebiet Mosel.

12:00 Uhr Große Gewächse des Bernkasteler Ring e.V.: Superpremium-Riesling trocken des Jahrgangs 2017 aus Spitzenlagen.

14:00 Uhr Südliche Weinmosel: Elbling und Burgunderweine von den Muschelkalkböden im Süden des Anbaugebietes.

16:00 Uhr Terroir Moselle: Von gris bis grau: Grauburgunder und andere Spezialitäten aus dem europäischen Tal der Mosel von Frankreich über Luxemburg bis Deutschland.

17:00 Uhr Mosel-Klassiker: Riesling-Spätlesen und -Auslesen aus den Steillagen von Mosel, Saar und Ruwer

Dienstag, 19. März 2019

10:30 Uhr Guts- und Schoppenweine aus dem Rekordjahrgang: Kostproben des Jahrgangs 2018 aus dem Weinanbaugebiet Mosel.

13:00 Uhr Mosel-Klassiker: Riesling-Spätlesen und -Auslesen aus den Steillagen von Mosel, Saar und Ruwer

Folgende Betriebe sind am Gemeinschaftsstand Mosel vertreten:

C.H. Berres, Ürzig
Bischöfliche Weingüter Trier
Richard Böcking, Traben-Trarbach
Bollig-Lehnert, Trittenheim
Frank Brohl, Pünderich
Cantzheim, Kanzem (Saar)
Joh. Jos. Christoffel Erben, Ürzig
Deutschherrenhof, Trier
Dominikanerweingut C. von Nell-Breuning, Kasel (Ruwer)
Matthias Dostert, Nittel
Erbes, Ürzig
Franzen, Bremm
Frieden-Berg, Nittel
Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Trier
Fürst, Metzdorf
Geierslay, Wintrich   
Hain, Piesport
Heinrichshof, Zeltingen-Rachtig
Dr. Hermann, Ürzig
Markus Hüls, Kröv
Hubertushof, Lieser
Albert Kallfelz, Zell-Merl
Martin Kerpen, Wehlen
Kochan-Platz, Lieser
Christoph Koenen, Minheim
Nick Köwerich, Leiwen
Lehnert-Veit, Piesport
Loersch, Leiwen
Carl Loewen, Leiwen
Lotz, Erden
Gebrüder Ludwig, Thörnich
Margarethenhof, Ayl (Saar)
Materne & Schmitt, Winningen
Melsheimer, Reil
Meulenhof, Erden
Mönchhof, Ürzig
Rauen, Thörnich
Reverchon, Konz-Filzen (Saar)
Rinke, Trier
Rosenhof, Maring
Paulinshof, Kesten
Pauly, Lieser
Philipps-Eckstein, Graach
P.L.O.B. GmbH
Saar-Mosel Winzersekt GmbH, Trier
Schneiders-Moritz, Pommern
Später-Veit, Piesport
Staffelter Hof, Kröv
Steffen-Prüm, Maring
Günther Steinmetz, Brauneberg
St. Laurentius, Leiwen
Alfons Stoffel, Leiwen
Jörg Thanisch, Lieser
Vols, Ayl/Wiltingen (Saar)
Villa Huesgen, Traben-Trarbach
Vollenweider, Traben-Trarbach
Werner, Leiwen
Würtzberg, Serrig (Saar)
Wwe. Dr. H. Thanisch – Erben Müller-Burggraef, Bernkastel-Kues

© Moselwein e.V. 07.03.2019

Nach oben


Weinmajestäten und Präsidenten geben sich die Ehre. Foto: Ansgar Schmitz
Weinmajestäten und Präsidenten geben sich die Ehre: Weinbaupräsident Rolf Haxel und Kammerpräsident Norbert Schindler eröffneten gemeinsam mit den Gebietsweinhoheiten Laura Gerhardt, Bärbel Ellwanger (links) und Denise Wagner (rechts) sowie der sowie der Trierer Weinkönigin Katja Leiendecker das 27. Weinforum Mosel in Trier. Foto: Ansgar Schmitz

 

 

Die erste große Weinveranstaltung des Jahres im Anbaugebiet Mosel ist erfolgreich über die Bühne gegangen: Mehr als 2.300 Besucher kamen zum Weinforum Mosel in den römischen Thermen unter dem Trierer Viehmarkt, um 210 Weine von 70 Erzeugern von Ruwer bis Koblenz und sogar darüber hinaus zu probieren. Unter den Besuchern und ausstellenden Winzern herrschte hervorragende Stimmung, in den antiken Mauern der römischen Badeanlage wurde intensiv verkostet und diskutiert.

Rolf Haxel begrüßte als Vorsitzender der Moselweinwerbung 250 Ehrengäste zur offiziellen Eröffnung. Die große Resonanz auf die Einladung zeige bereits, dass das Weinforum eine der beliebtesten Weinveranstaltungen der Region sei, so der Mosel-Weinbaupräsident. Ökonomierat Norbert Schindler, Präsident der Landwirtschaftskammer, wies in seinem Grußwort auf der Landesweinprämierung hin, deren Ergebnisse die Grundlage für das Weinforum bilden. Denn nur die besten Weine bzw. Betriebe der Prämierung werden beim Weinforum präsentiert. Neben Staatsehrenpreis- und weiteren Ehrenpreisträgern stellten weitere der besten Betriebe der Landesweinprämierung ihre Weine vor, darunter auch Gastweingüter aus den Anbaugebieten Ahr und Mittelrhein. Zudem wurden an Thementischen die Siegerweine von Mosel, Ahr und Mittelrhein, die besten Schaumweine der Mosel sowie weitere ausgesuchte Gewächse aus der Prämierung 2018 gezeigt. Prämierte Mosel-Produkte aus der internationalen Steillagenweinprämierung CERVIM stellte das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel vor.

Mosel-Weinkönigin Laura Gerhardt, die mit ihren Prinzessinnen Denise Wagner und Bärbel Ellwanger sowie der Trierer Weinkönigin Katja Leiendecker zur Eröffnung gekommen war, lobte die Winzer als „die wahren Helden unserer Zeit“. Anerkennung gab es auch für Laura Gerhardt und ihre Vorgängerin Kathrin Hegner, die ihre Zeit als Mosel-Weinkönigin auch in den Dienst eines guten Zwecks stellen und Spenden für Menschen in Not sammeln. Anstelle von Blumensträußen überreichte Rolf Haxel eine Spende an Anna’s Verein e.V, der von Laura Gerhardt unterstützt wird.

Einige der ausstellenden Betriebe hatten bereits Kostproben des 2018er Jahrgangs nach Trier mitgebracht. Die jungen Weine präsentierten sich bereits sehr zugänglich, vollmundig mit enormer Fruchtfülle. Im Mittelpunkt stand aber der 2017er Riesling in allen Facetten. Auch die Burgundersorten von weiß über rosé bis rot gab es bei fast allen Ständen zu verkosten, darüber hinaus den ein oder anderen „Exoten“ wie Sauvignon blanc, Muskateller, Rieslaner, Cabernet oder Scheurebe. Der Trend geht bei vielen Betrieben weiterhin deutlich zu trockenen und feinherben Weinen. Begehrt waren auch wieder die prämierten Winzersekte und Crémants.

Die Gäste des Weinforums kommen überwiegend aus dem Mosel-Gebiet vom Trierer Raum bis nach Koblenz sowie aus Eifel und Hunsrück. Die Veranstaltung zieht aber auch Weinfreunde aus dem Saarland, aus Luxemburg, aus der Pfalz, Hessen, dem Kölner Raum und sogar aus den Niederlanden in die Römerstadt. Das Ambiente in den unterirdischen Ruinen der antiken Thermenanlage sowie die Vielfalt und Qualität der ausgestellten Weine überzeugen Jahr für Jahr die Besucher. Zudem gibt es beim Weinforum selbst für Kenner der Region immer wieder neue Entdeckungen. Das Weinforum war auch in diesem Jahr wieder Bühne für einige junge Winzer, die erstmals diese Gelegenheit nutzen, um sich bei einem größeren Publikum bekannt zu machen und Kontakte zu potenziellen Kunden zu knüpfen. Die Veranstaltung zieht sehr viele weinbegeisterte Verbraucher an – darunter mehr und mehr junge Gäste. Das Interesse an regionalen Produkten ist ungebrochen.

Die Zusammenarbeit der Veranstalter mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Trier ist ein weiterer Pluspunkt. Die Besucher können mit der Eintrittskarte zum Weinforum am Veranstaltungstag mit Bahn und Bus kostenlos anreisen und wieder nach Hause fahren. Das passende Mineralwasser zum Wein kommt vom Gerolsteiner Brunnen, der das Weinforum ebenfalls als Kooperationspartner unterstützt. Verkostet wurde im Weinkelch Style von Spiegelau Kristallglas, ein hervorragendes Allround-Glas für Weiß- und Rotweine.

Auf sehr große Resonanz und viel Lob stieß auch das Angebot des neuen gastronomischen Partners beim Weinforum. Koch und Sommelier Markus Reis vom Zeltinger Hof bot mit seinem Team ein vielfältiges und hochwertiges Speisenangebot passend zu den heimischen Weinen, vom Wildschweinragout bis zum Hühnchen auf thailändische Art. Die Präsentation zu heimischen Käsesorten der Firma Nova aktuell aus Piesport wurde ebenfalls gut angenommen. Inhaber Wolfgang Fusenig bietet Winzern die Zusammenarbeit zum Thema „Käse und passende Moselweine“ an.

© Moselwein e.V. 21.01.2019



 

Nach oben


• Kartenvorverkauf für Weinforum Mosel ab 24. November

Präsentation in antikem Ambiente. Foto: Moselwein e.V. ©Ansgar Schmitz
Präsentation in antikem Ambiente. Foto: Moselwein e.V. ©Ansgar Schmitz

210 Weine von 70 Erzeugern in den Viehmarktthermen: Präsentation prämierter Weine findet zum 27. Mal in Trier statt 

TRIER. Der Kartenvorverkauf für eine der beliebtesten Weinveranstaltungen im Anbaugebiet Mosel beginnt am Samstag, 24. November 2018, um 9 Uhr. Die Eintrittskarten für das Weinforum Mosel 2019 sind ab diesem Termin über die Internetplattform www.ticket-regional.de sowie deren Verkaufsstellen erhältlich. Das teilten Weinbauamtsleiterin Jutta Schneider von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Geschäftsführer Ansgar Schmitz vom Moselwein e.V. in einem Pressegespräch in Trier mit.

Landwirtschaftskammer und Moselwein e.V. veranstalten das Weinforum Mosel vom 18. bis 20. Januar zum 27. Mal in Trier. Präsentiert werden die besten Weine des Anbaugebietes aus der Landesweinprämierung.

Einen besonderen Charakter hat das Weinforum Mosel, da es sich um eine Mischung aus themenorientierter Weinpräsentation sowie Weinmesse handelt. Ursprünglich war die Veranstaltung ausschließlich eine Präsentation prämierter Weine nach thematischen Aspekten, wie Rebsorte, Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen. Im Laufe der Jahre haben die Veranstalter das Weinforum stetig weiterentwickelt. Zunächst durften sich zusätzlich Weingüter aus dem Kreise der Staatsehrenpreisträger präsentieren, und es gab Präsentationen von Gastregionen, auch aus dem Ausland. Seit 2017 sind nun zudem neben den Ehrenpreisträgern auch die besten Betriebe aus der Landesweinprämierung eingeladen, beim Weinforum mitzuwirken. 29 qualitativ herausragende Betriebe stellen beim Weinforum Mosel 2019 eine Auswahl ihres Sortimentes vor, darunter der Träger des Großen Staatsehrenpreises sowie sieben Erzeuger, die mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet wurden, und fünf Betriebe, die mit weiteren Ehrenpreisen der Landesweinprämierung geehrt wurden.

Zusätzlich wählt die Landwirtschaftskammer besondere Weine für die Präsentation an Thementischen aus. So können die Besucher die Siegerweine der Landesweinprämierung 2018 verkosten. Die Siegerweine werden von einer Fachjury aus den besten der prämierten Weine ermittelt.  Unter dem Motto „Staatsehrenpreisträger am Fluss“ gibt es einen Verkostungsbereich mit Weinen von allen Mosel-Weingütern, die in diesem Jahr mit der höchsten Auszeichnung der rheinland-pfälzischen Weinprämierung geehrt wurden. Ein weiterer Bereich widmet sich unter dem Titel „Sekt“ den prämierten Spitzenschaumweinen im Anbaugebiet.

Damit ist das Weinforum Mosel die Leistungsschau der besten Weine und der besten Betriebe der Landesweinprämierung. Zu Gast ist auch wieder ein internationaler Weinwettbewerb: Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel stellt im Rahmen des Weinforums prämierte Moselweine aus der internationalen Steillagenweinprämierung CERVIM vor. Dieser exklusive Wettbewerb für Weine aus Steillagen- und Bergweinbau findet im italienischen Aostatal statt.

Insgesamt kann das Publikum im Januar rund 210 Weine aus etwa 70 Betrieben in den antiken Mauern der römischen Thermenanlage probieren. Schwerpunkt sind Weine aus dem Weinanbaugebiet Mosel. Die Besucher können auf eine Weinreise durch das gesamte Anbaugebiet Mosel gehen, von der Ruwer bis nach Koblenz – und darüber hinaus. Da es in den benachbarten Weinbaugebieten Mittelrhein, Nahe und Ahr kein Weinforum gibt, werden auch Ehrenpreisträger und Siegerweine dieser Regionen in Trier dem Publikum präsentiert. Unter den 29 ausstellenden Erzeugerbetrieben sind der Staatsehrenpreisträger von der Ahr, Ehrenpreisträger von Nahe und Mittelrhein und ein weiterer Winzer vom Mittelrhein.

Die Auswahl der Betriebe aus der Prämierung garantiert eine hohe Qualität der angebotenen Produkte. Die meisten Weine stammen von der Rebsorte Riesling, die in ihrem ganzen Facettenreichtum von trocken über feinherb bis edelsüß beim Weinforum probiert werden kann. Vor allem Weine der Burgundersorten von weiß über rosé bis rot ergänzen das Angebot.

Nachdem die Präsentation der prämierten Weine von 1992 bis 2004 im Rheinischen Landesmuseum ausgerichtet worden war, erfolgte im Januar 2006 der Wechsel in die römischen Thermen am Viehmarkt in Trier. Von einer Fachveranstaltung für die regionale Weinbranche entwickelte sich das Weinforum zu einer sowohl bei Fachleuten wie auch Verbrauchern beliebten, festen Größe im Veranstaltungskalender der Moselregion. In den vergangenen Jahren nutzten sehr viele junge Weinfreunde die Gelegenheit, die Rebsorten und Weinstile des Gebietes kennenzulernen. Auch für Kenner bietet das Weinforum nach wie vor Neuentdeckungen. Für viele inzwischen erfolgreiche Weinerzeuger war und ist die Veranstaltung eine Plattform, sich einem breiteren Kundenkreis bekannt zu machen.

Die Kombination mit dem antiken Ambiente der römischen Thermen macht das Weinforum zu einer einzigartigen Weinveranstaltung, die sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach den Eintrittskarten. Vor allem die Karten für Freitag und Samstagnachmittag sind in den vergangenen Jahren sehr schnell vergriffen gewesen. Mit den zusätzlichen Öffnungszeiten am Samstagvormittag haben die Veranstalter vor einigen Jahren auf die hohe Nachfrage reagiert.

Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Weinforums:
Freitag, 18. Januar, 14:30 bis 19:30 Uhr, 33 Euro;
Samstag, 19. Januar, 10 bis 14 Uhr, 27,50 Euro;
Samstag, 19. Januar, 15 bis 20 Uhr, 36,30 Euro;
Sonntag, 20. Januar, 11 bis 17 Uhr, 33 Euro.

Im Eintrittspreis enthalten sind der Eintritt in die Viehmarktthermen, Katalog und die Verkostung aller Weine und Sekte. Die Eintrittskarten gelten am Veranstaltungstag als Bahnfahrkarte für Hin- und Rückfahrt in allen Nahverkehrszügen der Bahnstrecke Koblenz-Trier-Koblenz sowie in allen Verkehrsmitteln (Bahn und Bus) des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT).

Unterstützt wird das Weinforum vom Gerolsteiner Brunnen, der das zum Wein passende Mineralwasser zur Verfügung stellt, sowie von der Sparkasse Trier. Während des Forums wird ein Gastronom aus der Region Speisen anbieten.

Karten für das Weinforum Mosel gibt es ab Samstag, 24. November, 9 Uhr, ausschließlich im Vorverkauf im Internet unter www.ticket-regional.de. Unter der Telefonnummer 0651 9790777 gibt es auch Auskünfte, in welchen Geschäften und Vorverkaufsstellen Interessierte über Ticket regional Eintrittskarten direkt kaufen und ausdrucken lassen können. Weitere Informationen zum Weinforum gibt es unter www.weinforum-trier.de

© Moselwein e.V. 19.11.2018

Nach oben